SpaceX soll mit Tesla fusionieren, Mark Zuckerberg droht mit Umzug
Der amerikanische Technologie-Unternehmer Elon Musk hat vor, das Weltraumunternehmen Space X und den Elektroautohersteller Tesla in einem Konzern zu vereinen. Wahrscheinlich ist, dass es so kommt. Wahrscheinlich wird Tesla innerhalb von Space X aufgehen. Doch ergibt das betriebswirtschaftlich und strategisch Sinn? Und was folgt daraus?
Space X ist gegenwärtig das an der Börse wertvollere Unternehmen. Sein wichtigstes Angebot ist das Satelliten- Netzwerk Starlink, das schnelles Internet rund um die Welt bereitstellt und beispielsweise von immer mehr Fluggesellschaften nachgefragt wird. Der militärische Teil Starshield steht gegenwärtig im Fokus, weil seine Leistungsfähigkeit für das ukrainische Militär gedrosselt wurde – und sowohl Elon Musk als auch Donald Trump sagen, sie seien dafür jeweils nicht verantwortlich gewesen. Daneben verdient Space X auch immer mehr Geld mit KI-Angeboten. Der spektakuläre Kern des Konzerns bleibt aber das Raumfahrtgeschäft, in dem es auch darum geht, irgendwann einmal eine bemannte Mission zum Mars zu schicken.
Tesla wiederum hat auf dem Automarkt zunehmen Konkurrenz bekommen in der jüngeren Vergangenheit. Die etablierten Autokonzerne haben aufgeholt und teils überholt. Musk versucht denn auch, Tesla nicht mehr als Autofabrikanten darzustellen, sondern verspricht einen voll funktionalen humanoiden Roboter und autonome Fahrangebote.
Und was ist mit Mark Zuckerberg? Dessen Konzern Meta wurde in dieser Woche zu einer Strafe in Höhe von 25 Milliarden Dollar verurteilt. Außerdem drohte Zuckerberg damit, seinen privaten Wohnsitz zu verlegen aus Kalifornien wegen einer drohenden Steuer für Milliardäre. Wie Metas Verwaltungsrat reagiert hat, diskutieren wir ebenfalls in dieser Folge.
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