KI, Soziale Netzwerke und mehr: Wie geht es weiter?
Können Sie sich noch erinnern, wie das chinesische KI-Unternehmen Deepseek die Tech-Welt schockte? Wie ein Modell aus Fernost infrage stellte, ob wirklich noch mehr Daten und Rechenleistung nötig sind, um noch bessere Sprachmodelle zu konstruieren? Beine ein Jahr ist inzwischen vergangenen seitdem die Deepseek-Ingenieure auch in Europa neue Hoffnung auslösten, in der KI mithalten zu können, die häufig Milliardeninvestitionen erfordert.
Das vergangene Jahr stand technologisch, wirtschaftlich, aber zunehmen auch politisch im Zeichen der KI. Niemand kommt an dieser Schlüsseltechnologie noch vorbei. Die gute Nachricht für die Nutzer: Der Wettbewerb ist groß. Es gibt eine ganze Reihe kompetenter KI-Modelle, kein einzelnes Unternehmen oder KI-System dominiert den Markt oder droht, ihn auf sich zu vereinen. Abgesänge auf Google haben sich als verfrüht erwiesen, Open AI verfügt über Spitzenmodelle, Microsoft, Meta und Anthropic konkurrieren. Und dann sind da eben auch die Anbieter aus China und manche aus Europa, die mithalten können.
In unserem Jahresrückblick diskutieren wir aber nicht nur über KI. Der Fortschritt in diesem Bereich führte auch zu wachsender Sorge über Desinformation, Datenschutz und soziale Auswirkungen. Staaten reagierten unterschiedlich: Australien reguliert sozialer Medien deutlich strenger und schützt gerade Kinder und Jugendliche. Andere Länder, nicht zuletzt in Europa, denken über ähnliche Schritt nach.
Und schließlich sprechen wir auch über digitale Souveränität und was das heute bedeutet. Denn auch dieser Diskurs geht weiter - und bleibt wichtig. Einen guten Start ins neue Jahr.