F.A.Z. Digitalwirtschaft

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00:00:04: Wie dramatisch ändert die künstliche Intelligenz unser Leben und Wirtschaften?

00:00:10: Ein Bereich, in dem das eine zentrale Rolle spielt sind die Suchmaschinen.

00:00:14: Die viele Menschen als eine Art Eingangstort zur Wirklichkeit behandeln und betrachten.

00:00:20: sie betreten damit das Internet und erwarten dass das was Sie dort sehen und finden vertrauenswürdig und zuverlässig ist.

00:00:29: wie beeinflusst KI das ganze?

00:00:30: darüber wollen wir heute sprechen mit dem Google-Deutschland und Zentraleuropa-Chef Philipp Justus.

00:00:36: Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörern zu einer neuen Ausgabe unseres FAZ Digitalwirtschaft Podcasts!

00:00:41: Mein Name ist Alexander Ambruster ich bin Resolator in unserer Wirtschaftsredaktion und ich spreche mit Philipp Justos.

00:00:49: Hallo Ambrusta.

00:00:50: Ja, wir reden nachher darüber auch wie es Google gerade ergeht wie sich Google verändert.

00:00:56: zunächst aber beherrschen die Schlagzeilen grade künstliche Intelligenz mit einer ziemlich dramatischen Ausgestaltung, Menschen sprechen von einem Auswärschungsrisiko.

00:01:07: Sagen KI könnte so mächtig werden dass wir vielleicht schon in wenigen Jahren wie soll ich sagen nicht mehr da sind die Kontrolle verlieren.

00:01:15: ein Antropic Mitarbeiter hat sich so geäußert ist aber nicht der einzige.

00:01:20: Nobelpreisträger reden teilweise ähnlich so.

00:01:24: Wie denken Sie wenn sie das lesen und wahrnehmen?

00:01:28: Ja, ich glaube wir müssen die Risiken ernst nehmen und wir brauchen auch eine Diskussion darüber was KI kann und was KI nicht können soll.

00:01:36: Das ist wichtig bei einer so umfassenden und bahnbrechenden Technologie Und gleichzeitig müssen wir uns vor Augen führen dass wir erst am Anfang meiner Entwicklung stehen.

00:01:45: also mit all den tollen Dingen die KI heute schon kann und allen wichtigen Entwicklungen der letzten Jahre stehen wir erst Am Anfang einer in der Entwicklung dieser Technologie.

00:01:55: Ich hoffe, dass wir bei all diesen Fragen um die Risiken auch nicht die Chancen aus den Augen verlieren.

00:02:02: Denn ich glaube gerade wie in Deutschland brauchen die Chansen dieser Technologie?

00:02:05: Wir brauchen KI als ein Beschleuniger der wirtschaftlichen Entwicklung.

00:02:11: Wir brauchen KAI für Innovation in allen Industrien.

00:02:14: Ich hoffe das wir das nicht aus den Augen verlieren bei aller Diskussion über dem möglichen Risiken.

00:02:23: zum Beispiel in fünf Jahren an dieser Stelle wieder darüber unterhalten können, also die KI macht da kein Strich durch die Rechnung.

00:02:30: Das liegt in unserer Hand!

00:02:31: Ich bin da sehr optimistisch dass wir auch mit den Risiken von KI umgehen werden und dass wir verantwortungsvoll KI entwickeln werden.

00:02:38: das ist uns bei Google auch sehr wichtig das so zu tun.

00:02:41: Wir haben eine ganze Reihe von Prinzipien Prozessen Codes of Practices entwickelt wie wir KI bei Google entwickeln Und deswegen bin ich dadurch ausoptimistisch, dass wir uns auch in fünf Jahren noch mal wieder treffen können und darüber sprechen können.

00:02:54: Nein Spaß beiseite!

00:02:55: Ich glaube, wir haben es in der Hand was wir mit KI machen und wir sollten KI verantwortungsvoll entwickeln.

00:03:02: Wir sollten aber jetzt nicht die Szenarien an die Wand malen, die ich natürlich in der öffentlichen Debatte wahrnehme, die haltig für absolut übertrieben.

00:03:11: Ich glaube das dort viel spekuliert wird Und das nicht wirklich hilfreich ist zu einem Zeitpunkt, wo wir uns gerade erst am Anfang wirklich eines massiven Wandels befinden und die Chancen im Vordergrund stehen sollten.

00:03:23: Jetzt sagen Sie sie haben bestimmte Kriterien und wollen das verantwortungsvoll entwickeln.

00:03:29: es gibt Wettbewerber kleinere Unternehmen verglichen mit Google die vielleicht nicht diese richtigen haben.

00:03:36: ich nenne jetzt mal ganz konkret Open AI.

00:03:38: da ist eine KI neulich ausgebrochen hat die Internetplattform HGnFace angegriffen.

00:03:43: Aus meiner Sicht ein ziemlicher Skandal, also soll ich sagen es scheint mir scheinste wird auch eine Menge gestodert.

00:03:52: Ja ich glaube ist ganz wichtig dass man beim Austesten von KI sich schon sehr viel Gedanken darüber gemacht wie die KI funktioniert und welche Kontrollräume es dafür gibt.

00:04:02: das scheint nicht immer so erfallen gewesen zu sein und Sie haben mit dem Beispiel gerade genannt wir haben bei Google eine sehr ausgefeilte AI Control Roadmap für alle Entwicklung von KI, also sozusagen für die Entwicklung neuer Modelle aber dann auch für den dauerhaften Betrieb.

00:04:19: Also für die Anwendung der KI-Modelle.

00:04:21: Wir glauben das ist auch viel weitere Forschungen notwendig damit die KI schon im Design Kontrollmaßnahmen eingebaut hat, Limits eingebauen hat und nicht solche Dinge passieren wie wir sie vor einigen Wochen gesehen haben.

00:04:36: Insofern Ein wichtiger Moment für die ganze Industrie, sich Gedanken darüber machen muss haben wir eigentlich genügend Kontrollmechanismen schon da?

00:04:45: und wo das nicht der Fall ist würde ich davon ausgehen dass auch unsere Wettbewerber sich über weitere Kontrollmaßnahmen Gedanken machen.

00:04:52: Jetzt im Teil leben wir unter einem größeren Druck stehen weil sie als großer Konzern relativ viel Geld relativ kontinuierlich verdienen und die wollen zum Teil noch an die Börse aber wir ja manchmal denken naja Also es bleibt zu hoffen, aber wie man das sicherstellen kann dass das passiert wahrscheinlich ja auch nur über ein Stück weit mehr Regulierung die dann auch wirklich greift.

00:05:11: Aber kommt die auch in Amerika?

00:05:14: Der Regulierungsbild eine wichtige Rolle.

00:05:15: KI braucht natürlich einen vernünftigen Regulierungsrahmen und ich glaube das ist auch den Unternehmen aber auch den öffentlichen Institutionen auch in den USA bewusst.

00:05:26: und gleichzeitig Ich möchte noch mal daran erinnern, wie früh wir hier bei diesem Feld sind und dass eine Überregulierung auch dazu führen kann, dass einfach Innovationen nicht mehr stattfinden.

00:05:37: Also wenn Sie sich mal überlegen, wer würden jetzt am Ende des neunzehnten Jahrhunderts befinden?

00:05:41: Und da ist es gerade das Automobil erfunden worden.

00:05:45: Die Frage ist, wie schnell kommt das Automobil auf die Straße?

00:05:49: Wir brauchen dafür eine Regulierung.

00:05:50: Man hat auch damals schon Gesetze gebraucht für die Frage, wie sollen eigentlich Autos auf der Straße fahren?

00:05:55: Aber wenn man von Tag eins sozusagen eine umfassende Straßenverkehrsordnung schon hat bevor man Autos Auf der Straße hat ist das nicht der richtige Anwärts und insofern plädieren wir bei Google dafür eine ausgewogene vernünftige Regulierungen zu machen, die sich auf die wichtigsten Risiken konzentriert aber nicht die Grundlagen der Innovation einschränkt.

00:06:19: Gehen wir jetzt zu Google und zur Zugmaschine.

00:06:22: Und da auch nochmal einen Schritt zurückzutreten, wie viel KI steckt denn inzwischen in der Suche verglichen mit vor zehn Jahren?

00:06:32: Also wenn ich da jetzt reingehe wo ist überall KI drin?

00:06:35: Ja in der Google-Suche ist tatsächlich jede Menge KI drin.

00:06:39: Vor zehn Jahren haben wir das noch nicht so als KI bezeichnet sondern als maschinelles Lernen.

00:06:43: Da gab es natürlich auch schon Dinge Autokomplete, also das Vervollständigen von Suchen.

00:06:49: Bevor ich sie überhaupt ausgetippt habe, da gab es auch schon viel KI in der Sortierung von Suchergebnissen.

00:06:56: Heute gibt es viel mehr.

00:06:57: Heute haben wir KI-basierte Übersichten und wir haben den KI Modus eingeführt.

00:07:03: Das sind also Wege wie ich mich ganz neu austauschen kann mit der Google Suche Und wir stellen dabei fest, dass unsere Nutzer das auch erwarten.

00:07:10: Denn die Arten von Suchbegriffen sind heute völlig anderer als vor zehn Jahren.

00:07:15: Vor zehn Jahren haben wir wahrscheinlich mit zwei drei Wörtern unsere Suchen begonnen und uns dann so langsam vorgearbeitet zu den besten Ergebnissen.

00:07:24: Heute sehen wir in der Google-Suche ganz lange Suchbegriffe also richtige Prompts, denen absatzlang sein können oder noch länger Wo dann jemand sagt, ich möchte eine Reise unternehmen.

00:07:34: In vier Wochen möchte ich nach München reisen.

00:07:38: dort möchte ich zwei Wochen bleiben.

00:07:39: Ich brauche ein Hotel und ich brauche Tipps für Restaurants.

00:07:43: Solche Suchen hätte es vor zehn Jahren überhaupt nicht gegeben.

00:07:46: Wir hätten auch als Google nicht gewusst wie man die vernünftig beantwortet.

00:07:50: Und heute können wir das.

00:07:50: Heute können wir durch KI Übersichten Und eben auch durch den KI Modus Ganz Texte als Antwort geben Natürlich links geben, die den Nutzer auch auf Webseiten führen.

00:08:05: Aber es ist eine völlig andere Erwartungshaltung entstanden von den Nutzern, was sie denn gerne beantwortet haben möchten und die Suche kann viel umfassender auf die Intention der Suche eingehen.

00:08:17: Können Sie da ungefähr uns ein Gefühl geben wie viele Leute das so machen?

00:08:22: Also wie viele suchen jetzt?

00:08:24: vor allen Dingen KI basiert im KI-Modus gemessen an allen Suchenden.

00:08:29: Die KI-Übersichten haben wir ja schon vor zwei, vielleicht sind es inzwischen drei Jahren ausgerollt.

00:08:35: Die haben seit einer Weile deutlich mehr als eine Milliarde Nutzer pro Monat in der Google Suche und der KI Modus, den wir letztes Jahr eingeführt haben, der hat inzwischen auch mehr als Eine Milliarde Nutzern pro Monate.

00:08:49: also das sind sehr relevante Anzahlen von Nutzern, die das tun.

00:08:54: Den Prozentsatz dieser Suchen an der Gesamtsuche brechen wir so nicht heraus aber wir können sagen dass also beides die KI-Übersichten als auch da KI-Modus jeweils mehr als eine Milliarde Nutzer pro Monat haben.

00:09:06: Wissen Sie wer da besonders affin ist?

00:09:09: Sitt es wie es Vorteil sein würde vielleicht eher Jüngere die dann sagen der Problem ist er aus oder ist es so?

00:09:14: crepid?

00:09:16: Es ist eigentlich sehr querbeet und es hängt eher davon ab, was für eine Art von Fragestellung machen hat.

00:09:20: Ob man also eine eher einfache Frageställung hat die Punktgenau einfach zu beantworten oder ob es eben eine komplexere Fragestellerung ist bei der man vielleicht auch erst durch das stellen der Frage- und des Rückfragen, denn man kann ja hier dann auch in mehreren Schrittenfragen erarbeitet wird.

00:09:38: Also davon hängt sie eigentlich mehr ab, ob dann eine KI Übersicht genutzt wird Google-Suche mit dem klassischen Suchergebnis genutzt wird.

00:09:50: Wenn ich also nur wissen möchte, wie wird der Morgen früh das Wetter in Frankfurt oder was ist die beste Verbindung um von Hamburg nach Paris zu reisen, kriege ich wahrscheinlich keine KI-Übersichten sondern krieg' ich eine klassische Google suchergebnisseite.

00:10:07: Und wenn ich aber eine komplexere Suchanfrage habe, dann typischerweise möchte der Nutzer auch einsteigen in einen Dialog über die KI-Übersichten.

00:10:15: Weil es bequem ist und weil er sich vielleicht auch darauf verlassen möchte, frag mich in dem Zusammenhang immer bisschen ob da nicht auch eine gewisse Gefahr drin steckt.

00:10:25: Wenn ich jetzt sagen wir mal was suche und ich kriege dann mehrere Links als Ergebnisse und muss mich durch mehrere Links durchklicken, dann krieg' ich vielleicht auch ein Gewisses... Ich weiß das ist aufwendig, aber ich krieg auch ein gewisses breite das Bild von dem Sachverhalt.

00:10:40: Wenn ich alles zusammengefasst bekomme in so einer Suchantwort, dann ist es bequem aber vielleicht habe ich da gar nicht so eine breite tiefe Übersicht und wenn es falsch ist, dann is' es halt komplett

00:10:54: schlecht.".

00:10:55: Und genau darum ist es uns wichtig in den KI-Antworten auch deutlich zu machen was eigentlich die Quellen sind also zu verlinken auf die Quelle, auf Basis derer diese KI Antworts generiert wurde.

00:11:07: Und da haben wir gerade auch eine Reihe von Verbesserungen an diesen Quellenangaben eingeführt, die das noch deutlicher machen.

00:11:16: Denn genau das ist uns wichtig dass man als Nutzer das Gefühl hat ich sicher nicht nur eine Antwort Ich versteh auch wie sie zustande kommt und ich kann auch die Quelle sehen und ich Kann auch auf die Queller klicken um dann noch weitere Informationen zu suchen.

00:11:29: also wir sehen das durchaus Hand in Hand gehend, die KI-Übersichten mit den Quellen und dann natürlich auch der Möglichkeit der Information.

00:11:39: Unser Eindruck ist dass die Menschen sehr viel mehr Fragen stellen wenn man ihnen KI Antworten gibt.

00:11:44: das sehen wir auch an den Daten.

00:11:46: also nicht die Anzahl der Suche abnimmt sondern zunimmt dadurch dass es ganz viele neue Fragestellungen gibt die ich auf einmal beantworten lassen kann.

00:11:54: Also lauter Sachverhalte für die ich früher vielleicht auch gar keine Suchanfrage gestellt habe, die ich jetzt eben auch beantwortet bekommen kann.

00:12:02: Wie wird man Quelle, die für Google vertrauenswürdig ist?

00:12:06: Ja das sind ähnliche Faktoren wie sie das auch schon in den letzten... ...fünfundzwanzig Jahren waren Die wir jetzt hier in Deutschland präsent sind.

00:12:16: Das wird man Vertrauens würdige.

00:12:19: Quelle wird man dann erst mal wenn man relevant ist zu einem bestimmten Thema Wenn andere auch einen für relevant halten.

00:12:26: also wird das auch in verschiedenen signalen sehen können nicht.

00:12:29: Das ist der klassische page rank den wir Soz.

00:12:32: Handler als ursprungsidee, der beiden gründer von google hatten.

00:12:36: Also relevanz entsteht auch dadurch wie für wir relevant man von anderen Quellen gehalten wird und da gibt es eine ganze reihe von kriterien die dazu gekommen sind.

00:12:44: also ist der inhalts Original erstellt worden oder ist er nur kopiert von einer anderen quelle.

00:12:50: dass hat auch natürlich etwas für die relevance zu tun.

00:12:54: Und für die Vertrauenswürdigkeit klickt der Nutzer nur einmal hin und ist sofort wieder zurückgegangen, also das sozusagen dieses Ping-Pong wenn wir sehen können... Das klingt zwar gut aber der Nutze hat nicht das gefunden was er wollte und ist so fort wieder zurück gegangen.

00:13:09: dann reduziert sich die Relevanz.

00:13:10: Wenn den Nutzer damit offenbar sein Bedürfnis hat erfüllen können dann ist die Relevanz höher.

00:13:17: Wir veröffentlichen auch dazu seit Jahren Ein ganzes Papier, so ein PDF was man sich anschauen kann mit den Guidelines die für die Relevanz Einschätzung genutzt werden.

00:13:28: Das ist relativ transparent.

00:13:30: auch wenn wir die Formel dahinter nicht veröffentlichen sind die Kriterien dadurch auskobliziert.

00:13:36: Jetzt habe ich ja zu Beginn gesagt eine Suchmaschine ist nicht irgendwas im Internet das Für viele Menschen das Tor, es ist so die Staatsratte von da aus.

00:13:47: Gehen sie irgendwo oder fahren an mit dem Internet zu kommunizieren im weitesten Sinne?

00:13:53: Wenn jetzt immer mehr Menschen dann in dieser Suche bleiben und nicht mehr auf links weg klicken daraus, dann bekommt der Data die KI macht und die Suchmaschine betreibt in der KI noch mehr Macht, noch mehr Zugangskontrollmacht.

00:14:09: haben Sie manchmal selbst Angst dass Google dazu mächtig ist zu viel Kontrolle hat.

00:14:15: Google steht für das offene Web und auch für ein Web, in dem Menschen nicht nur die Antworten bei Google finden sondern in dem offenen Web dann auf Webseiten oder auf andere Angebote, die es da gibt klicken.

00:14:28: Und jetzt wie wenige andere Technologieunternehmen steht Google für diese Idee?

00:14:32: Wir sind ein Enabler und eine Tür aber wir sind nicht das Ziel der Reise.

00:14:38: Ich glaube das innert sich auch nicht durch den Einbau von KI.

00:14:42: Und zu Ihrer Frage, ob ich glaube das Google da hat zu viel an Einfluss gewinnt.

00:14:46: Ich nehme es eher als ein Moment war wo wir sehr viele neue Wege sehen wie Menschen auch an Informationen kommen können.

00:14:51: also Wir haben neue Wettbewerber die ja auch Suche anbieten oder KI Anbieten Oder Check Boards anbieten und ist es ja auch gut so.

00:15:00: Also der Wett Bewerb hat in den letzten Jahren nicht abgenommen sondern eher zugelommen.

00:15:06: Es gibt mehr und mehr Möglichkeiten wie Menschen sich informieren können sei es über eine App, die sich runterladen oder über Direkt-Navigation zu einem Angebot.

00:15:16: Oder eben auch durch neue KI mit Bewerber, die es da durchaus gibt.

00:15:22: Insofern glaube ich haben wir hier ganz ausgewogenes Verhältnis und nach wie vor ist Google absolut bestrebt ein florierendes offenes Web mit vielen Angeboten zu unterstützen sichtbar zu machen Traffic in dieses offene Web zu leiten, das hat sich nicht verändert.

00:15:42: Wie geht es Google denn in Deutschland?

00:15:44: Wachsen Sie hier weiter?

00:15:46: oder ist durch die anderen Anbieter, die kommen jetzt man mit der GER erreicht?

00:15:50: Uns geht's in Deutschland sehr gut!

00:15:52: Wir sind seit fünfzehnzig Jahren hier vor Ort auch mit Teams und Büros und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

00:15:59: unsere Produkte erfreuen sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit.

00:16:03: Das gilt für die Google Suche, das gilt auch für YouTube Android und Chrome oder unsere anderen Produkte, unser Geschäftwechst in Deutschland.

00:16:10: Also das Werbegeschäft dass wir hier haben Das Cloud-Geschäft wächst in Deutschland Und gerade haben wir vor ein paar Wochen eine neue Generation von Pixel Hardwaregeräten auch hier in Deutschland an den Start gebracht die sich auch Großabilität erfreuen.

00:16:25: also sowohl die Smartphones als auf die Pixel Watches, die Fitbit Air als neues Measurement Device Geschäftlich, wenn Sie so wollen geht es uns sehr gut und da ist Deutschland für uns ein ganz wichtiger Markt.

00:16:39: Stellt Google auch weiter ein?

00:16:41: Ja wir stellen noch weiter ein.

00:16:43: Wir haben glaube ich aktuell so sechzig-siebzig offene Stellen die man direkt einsehen kann.

00:16:47: auf unserer Careers Webseite Und das ist ja nur zu einem Zeitpunkt also übers Jahr verteilt.

00:16:52: stellen wir hunderte von Mitarbeiterinnen in Deutschland ein In all unseren Büros Also an München, Hamburg, Frankfurt und Berlin

00:16:59: Und haben nochmal gerade wie viele Leute für Google arbeiten in Deutschland.

00:17:03: Ungefähr drei Tausend Menschen arbeiten heute für Google und Deutschland.

00:17:07: Merken Sie auch etwas, was andere Branchen merken?

00:17:11: Wo wir wieder zur KI kommen, bietet das den Arbeitsmarkt verändert, dass sich zunehmend die Frage auftut.

00:17:17: KI kann eben in vielen Einsteigerberufen oft genauso gute oder sogar bessere Leistungen erbringen als die Einsteige.

00:17:24: Und deswegen haben dies zum Teil schwerer ein Job zu finden ... Es gibt gar nicht so viele Einsteigernjobs ist es bei Google auch so kann man da sozusagen der Berufseinstieg.

00:17:36: Bei Google ist es schwerer?

00:17:38: Nein, das würde ich so nicht sagen.

00:17:39: und wir sehen auch nicht dass sich per se die Einsteigerjobs mehr verändern als andere Jobs.

00:17:45: aber alle Jobs verändern sich gerade.

00:17:47: durch KI verändern sie sich die Möglichkeiten in den Jobs, verändern sicher auch die Inhalte, verhindern sich die Tools die man verwendet, verindern Erwartungen, die wir an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben.

00:18:01: Das ist schon so!

00:18:02: Und das ist auch glaube ich ein Thema was nicht nur Google betrifft sondern glaube ich die ganze Wirtschaft betriffe dass durch KI sich Anforderungsprofile Jobinhalte Qualifikationen verändern.

00:18:14: Wir sehen das bei Google zum Beispiel im Bereich unserer Softwareentwicklung.

00:18:19: vor zwei drei Jahren wurde noch ein relativ kleiner Prozentsatz unserer Software mit KI generiert.

00:18:29: Am Ende wird alles natürlich von Menschen reviewed, bevor das umgesetzt wird.

00:18:33: aber es waren vor zweieinhalb Jahren noch etwa twenty-fünf Prozent der Software die mit KI generate wurde und das würde man sagen aus heutiger Sicht war relativ wenig denn letztes Jahr im Herbst waren schon fünfzig Prozent und jetzt in diesem Sommer waren's seventy-fünftig Prozent.

00:18:48: unser CEO Salah Pichai hat da gerade vor einigen Monaten darüber berichtet dass wir jetzt seventy-five Prozent

00:18:55: des

00:18:56: Codes oder der Software bei Google mit KI entwickeln.

00:18:59: Was bedeutet das?

00:19:00: Das bedeutet, dass natürlich Menschen die Anforderungen erstellen, die die Software entwickeln sollen aber der Code wird von KI vorgeschlagen und dann von Menschen geprüft und entsprechend dann entwickelt.

00:19:12: damit hat sich

00:19:13: das

00:19:13: Job Profil eines Software Entwicklers komplett verändert.

00:19:16: wir haben aber nicht weniger Software Entwickler als vorher.

00:19:18: Wir haben eher mehr Software Entwicklere als vorher Und sie können vielmehr Dinge jetzt selbst tun und erledigen mit einer viel höheren Geschwindigkeit und können auch viel schneller neue Produkte bauen.

00:19:28: Also was wir feststellen... Die Sorge

00:19:30: geht, glaube ich da auch tatsächlich eher dahin.

00:19:32: also jetzt gibt's die noch?

00:19:34: Und die haben auch alle mal richtig programmieren gelernt vielleicht von der Pieke auf und Code geschrieben und deswegen auch wenn die das heute nicht mehr machen wissen, wissen sie aber und können die das wissen wie es geht und haben deswegen ein Verständnis für Softwareentwicklung und Programmierung was adäquat ist und was zur KI passt.

00:19:54: Die Furcht, die wir jetzt haben, dass sie jetzt ranwachsen, das halt gar nicht mehr machen müssen.

00:20:00: Das sagen... Die schreiben halt, es macht dann immer KI!

00:20:03: Und wir kommen in so eine Phase wo es die Softwareentwickler gibt, die selbst vielleicht nie richtig programmiert haben.

00:20:10: Dann wächst die Gefahr, dass Fehler in die Software ankommen weil einfach die Leute nicht mehr so erfahren sind beziehungsweise andersrum gesagt oder gefragt, wie kriegen wir denn sicher das hin?

00:20:24: Dass wir in zehn Jahren die eben auch noch haben.

00:20:27: Ich meine heute haben sie die, die haben alle Programmiersprang gelernt.

00:20:29: aber dann also das ist es wo ich mich tatsächlich auch ein bisschen vor wenn ich mir denke da sitzen Leute, die wirklich nie selbst programmiert haben, auch wenn die mit KI Software machen.

00:20:38: Aber irgendwie würde ich mir auch in anderen Bereichen ja auch erwarten, dass jemand der auch wie soll ich sagen mit Holz arbeitet Ist dann okay, wenn eine Maschine im Tisch baut und ein Stuhl?

00:20:48: Aber ich fühle mich wohler, wenn der das kontrolliert auch mal selbst.

00:20:52: Mit dem Material gearbeitet weiß wie es funktioniert, wie Belast usw.

00:20:56: Das ist doch die Furcht!

00:20:59: Und ich glaube Ihre Furchte ist berechtigt.

00:21:01: wir müssen sicherstellen dass wir bei den Software-Entwicklern bleiben, die immer noch gelernt haben wie man es aufgeschreibt uns auch überprüfen können und gucken können ob Maschinen generierte Software gut geschrieben ist oder Fehler beinhaltet und nicht.

00:21:17: Die Fragestellung, ob Software fehlerhaft ist haben sie natürlich auch heute bei menschlichen Programmierern und ich auch.

00:21:22: dort Software entwickelt wird gibt es weiter manchmal Bugs und die müssen dann gefunden und überprüft und gelöst werden.

00:21:29: also das ist kein neues Problem aber da bin ich bei Ihnen wir müssen Wege finden wie man auch mit KI immer noch weiß was gute Arbeit ist.

00:21:39: Das geht nicht nur für den Software-Entwicklungsbereich, jetzt bei Google gesprochen werden ja auch viele nie zu zahlen.

00:21:45: User Experience Designer also Designer die sich überlegen wie überhaupt ein Interface aussehen sollen.

00:21:51: Auch für die fändert sich der Arbeit mit KI und auch die müssen nach wie vor ihr Handwerkszeug beherrschen.

00:21:57: Deswegen glaube ich wir kommen zu einem Punkt dass wir in schneller Geschwindigkeit neue Tools in die Hand bekommen Und wir müssen jetzt lernen, wie gehen wir eigentlich mit den Tools um und wie lernen wir immer noch das Handwerk was dahinter liegt.

00:22:10: Das gilt für alle Berufe, das gilt am Ende nicht nur für die Programmierer sondern das wird in vielen Feldern unserer Wirtschaft so sein.

00:22:17: Und man eben auch auf vielen vielleicht sogar allen Stufen in einem Unternehmen der... Wie viel KI nutzt denn der Google Deutschland Chef heute eigentlich?

00:22:29: Also was machen Sie sozusagen noch selbst und was macht inzwischen alles die KI.

00:22:34: Ja, ich versuche alles auszuprobieren was wir so haben und das ist gar nicht so einfach weil es tatsächlich eine große Menge von KI-Tools gibt.

00:22:41: Aber ich benutze KI natürlich in meiner täglichen Arbeit sowohl bei der Terminvorbereitung oder Nachbereitung ganz klar.

00:22:47: Ich denke das machen wahrscheinlich im Wirtschaftsleben heute sehr viele Menschen dass sie KI nutzen um sich Dokumente zusammen zu fassen zu lassen oder auch Gesprächsnachbereitungen entsprechend Stichpunkte zusammenzufassen und diese Art von Dinge.

00:23:02: Wo es mir wirklich hilft, ist bei der mehr konzeptionellen Vorbereitung meiner nächsten Woche.

00:23:09: Da habe ich einen KI-Agenten, der mir sozusagen auf Basis aller meiner Arbeit der letzten Woche und meines Kalenders der nächsten Woche unter anstehenden Prioritäten und dann dabei hilft die nächste Woche zu organisieren und vorzubereiten.

00:23:22: Da kriege ich eine sehr strukturierte E-Mail mit den wesentlichen Prioritäten, die ich dann auch sehr hilfreich und einfach abarbeiten kann.

00:23:32: Wo es mir hier auch hilft ist, ich habe so einen Agenten.

00:23:35: Den nennen wir intern den Dankbarkeitsagenten das ist der Gratitude Agent.

00:23:40: Der sagt mir einmal am Ende der Woche mit wem ich eigentlich ein interessantes Gespräch oder eine Zusammenarbeit hatte bei dem ich mich jetzt mal bedanken könnte und da kommen immer ganz gute Ideen dabei raus.

00:23:51: Bei wem?

00:23:51: Ich mich warum bedanken konnte!

00:23:53: Ich gebe zu dass fällt sonst manchmal etwas im Ende der.

00:23:57: Und mit dem Agenten bleibt es stärker präsent und fällt mir leichter.

00:24:01: Woher weiß der das?

00:24:02: Der wettet dann alle Gespräche, also die nehmen sie alle auf die Gespräch und er wettete die aus und sagt dann...

00:24:09: Das sind zum Teil Gespräche!

00:24:10: Also sofern das Gespräch aufgezeichnet ist, das tun wir bei Videokonferenzen zb häufiger dass wir sagen okay um hier automatisiert auch die Zusammenfassung des Gesprächs zu haben Entsprechend vereinbarten Action-Items, da kann man das auswerten.

00:24:27: Oder auch die E-Mails oder auch Alte-Dokumente an denen ich mit anderen zusammengearbeitet habe.

00:24:33: Also in so einem Umfeld wo ganz viele der Tools digital sind, kann man es ganz gut auswerden.

00:24:39: Schreiben Sie E-mails doch selbst?

00:24:41: Ich schrappe ein Teil meiner E-MAILS noch selbst aber ich nutze auch gerne die Möglichkeit mit dem Prompt mir einmal einen Entwurf machen zu lassen.

00:24:49: Das funktioniert auch ganz gut, wobei ich sagen muss dort wo Ich mir selbst länger Gedanken machen muss über eine E-Mail, schreibe ich sehr bliebst noch selbst.

00:24:57: Hier seien Sie für Google.

00:24:57: läuft es in Deutschland gerade ganz gut oder noch ganz gut?

00:25:02: Das haben wir schon vor einer Weile mal den Fall gesehen.

00:25:05: Mein Google ist ein amerikanischer Tech-Konzern und am Ende entscheidet auch über Google was in Deutschland passiert eben die amerikanische Führung beziehungsweise vielleicht auch eine amerikanischen Regierung mit, die schon einmal Die Lutzung eines KI-Modells eines anderen Anbieters untersagt hat vorübergehend, wie stellen Sie denn sicher?

00:25:26: Dass wenn ich jetzt bei Google eine KI einkaufe oder nutze, ist das mal ganz zerloggt.

00:25:31: Der Trump mir den nicht in vier Wochenmal abschaltet weil er mit Deutschland wegen diesem Modellier im Unzufrieden ist oder sagt die KI ist vielleicht zu gefährlich oder die so mächtig dass die erst einmal in Amerika.

00:25:45: Hier möchte man sich darauf verlassen, dass man die dann immer kriegt wenn man sie einmal eingekauft hat.

00:25:49: Ja, die Frage kann ich total verstehen und die kriege ich natürlich auch gestellt von Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten für KI-Modeller aber auch für andere Produkte, die wir anbieten.

00:25:59: Mensch wie ist das mit dem Zugriff auf diese Produkte?

00:26:02: Wie können wir die sicherstellen?

00:26:04: Wir tun das in verschiedenen Wegen indem wir einerseits den über über die Google Cloud in der wir KI Modelle anbieten für Unternehmen oder auch für Individuen den Zugang zu ganz vielen Modellen anbieten.

00:26:17: Also der eine Weg ist einfach, den Zugangs zu unterschiedlichen Modellen so einfach wie möglich zu machen, zu welchen die Google anbietet, zu welche andere Anbieter anbieden und das so sicherzustellen dass ich sozusagen im Nullkomma nichts als Anwender eines Modells einfach das Modell austauschen kann und sagen kann.

00:26:33: jetzt habe ich eben habe ich dies genutzt, angenommen das stünde morgen nicht mehr zur Verfügung könnte ich auch ein anderes nutzen.

00:26:39: Das geht auf Knopfdruck ein bisschen zu auch Open Source Modellen, also dass meine Anwendung an sich weiter funktionieren.

00:26:45: Ich nur das Modell sozusagen darunter wechseln kann.

00:26:48: Also das haben wir sozusagen schon systemseitig und architekturseitigt stellen, weil es sich bieten machen, dass auch möglichst einfach das zu tun.

00:26:57: Das passt ganz gut zur Philosophie, dass wir unseren Kunden, unseren Entwicklern und seinen Anwendern immer Wahlmöglichkeit geben möchten und eigentlich die sollen nicht Google nutzen, weil sie's müssen sondern weil sie können und weil sie das Tool gut finden.

00:27:11: Das zweite ist, dass wir unsere Cloud-Dienste auch so anbieten.

00:27:16: Dass man als Anwender selbst entscheiden kann, wo soll eigentlich die Daten gespeichert werden?

00:27:20: Ich würde das sozusagen diese Lokalisierung von Datenspeicherung... Man kann sagen ich möchte, dass meine Daten nur in Deutschland gespeichtert werden oder nur in der EU gespeichert werden.

00:27:30: und der nächste Schritt davon ist, ich kann auf selbst entscheiden ob das Management dieser Daten von einem europäischen Unternehmen erfolgen soll, oder ob Google sozusagen das Rechenzentrum dahinter betreibt.

00:27:43: Also da haben wir verschiedene Stufen von Lösungen die wir anbieten je nach Anwendungsfall.

00:27:48: Das geht bis hin zu solchen Dienstleistung die wir bieten dass wir sagen du kannst ein Cloud-Dienst von Google in einer einer vom Rest des Internet abgeschiedenen Variante, eine AirGap Variante verwenden.

00:28:02: Nicht also zum Beispiel für Sicherheitsdienste ist das ein wichtiger Fall.

00:28:07: die Bundeswehr hat einen technischen der Technische Dienst der Bundeswehr sozusagen sich dafür entschieden einen bestimmten Google Cloud Service in einer AirGapt Variante also komplett abgeschlossen von restes Internet zu verwenden und damit sind auch kann ja auch nicht abgeschaltet werden aus der Ferne.

00:28:26: Also die Antwort auf Ihre Frage ist, wir haben einen ganzen Maßnahmenkatalog mit dem man unterschiedliche Sicherheitsstufen sicherstellen kann.

00:28:37: das geht eben davon von der Frage welches Modellwindig eigentlich an.

00:28:41: kann ich ein anderes Modell anwenden?

00:28:42: Auch eines anderen Anbieters oder eines Open Source-Anbieter?

00:28:46: bisschen zur Frage Wie sind meine Dienste bei Google gehostet?

00:28:50: Wo liegen die, wer hat darauf Zugriff.

00:28:52: Wer kann auf die Verschlüsselung zugreifen?

00:28:54: Wir nennen das unser Sovereign Cloud Offering weil unsere Souveränität natürlich ein großes Thema für viele Unternehmen auch für den öffentlichen Hand ist und da klaren wir an sehr ausgefeiltes und breites Angebot was jedem genau den richtigen Anwendungsfall von Souveranität und die richtige Menge für die richtige Anwendung ermöglicht.

00:29:17: Wie viele Rechenzentren hat Google in Deutschland?

00:29:21: Wir haben mehrere Rechencentren in Deutschland.

00:29:23: Wir haben eines in Harnau und wir haben letztes Jahr den Bau eines weiteren Rechen Zentrums von Google in Dietzenbach auch in Hessen bekanntgegeben, das war übrigens unsere größte Investitionsentscheidung in Deutschlands die wir da bekannt gegeben haben.

00:29:44: in den Bau eines neuen Rechenzentrums, die Erweiterung eines Rechencentrums und dann in den Ausbau unserer Büros in Deutschland.

00:29:51: Also wir sind hier groß investiert.

00:29:53: Wir glauben auch daran dass Deutschland ein wichtiger und guter Markt ist um für Google investiert zu sein.

00:29:59: Und wir investieren hier weil wir mit vielen Partnern zusammenarbeiten Mit vielen Unternehmen Die auch dann eben auf lokale Rechen Zentren gerne zugreifen möchten.

00:30:08: Deswegen auch die Nähe zu Frankfurt, für Banken und Versicherungen in dem Frankfurter Raum natürlich auch der große Internetknoten.

00:30:16: Der größte Internetkotener Welt, der in Frankfurt liegt.

00:30:19: Also da macht es für uns schon Sinn auch Rechenzentren in Deutschland zu betreiben.

00:30:23: Darüber hinaus betreiben wir Cloud Regions das sind sozusagen spezielle Rechencentren, die nicht alle Google gehören aber von Google betrieben werden.

00:30:33: und vor denen haben wir noch eine ganze Reihe.

00:30:36: Wichtiges Thema auch gesellschaftlich, durch was zum Teil durch KI in Frage steht sogar oder stark gefährdet ist.

00:30:45: Auch schon durch Suchmaschinen zum Teil ist sozusagen die öffentliche Diskussion Die Medien der Journalismus.

00:30:54: sind die Zeitungen aus ihrer Sicht in Gefahr?

00:30:58: auf Dauer grundsätzlich wenn die Leute eben sich von KI Jetzt immer mehr Fragen beantworten lassen, auch wenn es um Nachrichten geschehen gibt.

00:31:07: Weil dann ganze Geschäftsmodelle einfach auseinanderfliegen?

00:31:10: Ich glaube wir brauchen Zeitungen oder lassen Sie mich anders formulieren Wir brauchen Verlage und Medien Ob sie nun in Zeitungsform oder digitaler Form kommen das ist ja eine Frage des Veröffentlichungsweges den sie dann wählen Und dass es wichtiger für uns heute als jemals zuvor Freie Medien in Deutschland haben, vielfältige Medien, öffentlich-rechtliche Private.

00:31:35: Das ist wichtig für unsere Demokratie und das ist aber auch wichtig aus der Sicht der Nutzer.

00:31:41: Denn Menschen wollen vertrauenswürdige Informationen haben wie die Medien und Verlage aussehen.

00:31:47: Ich glaube das verändert sich im Zeitablauf immer.

00:31:50: Das war schon in der Vergangenheit so.

00:31:52: wenn sie an denken erst gab es Zeitung dann gab's Rundfunk dann gab es Fernsehen Und jetzt gibt es noch das Internet.

00:31:58: Also wir werden vielfältiger in der Art der Medien und es ist auch eine ganze Generation von neuen Medienschaffenden, die sozusagen auf Medien wie YouTube oder vielleicht auch auf Medien unter Mitbewerber Zugang zu Zuhörern, Zuschauern finden.

00:32:19: Ich glaube, dass ist auch sehr wichtig.

00:32:20: da gibt's ja auch sehr viele mit hoher Qualität, die das tun Und es ist eine ganz neue Generation von Stimmen und Medienschaffenden, auch von Nachrichten treibenden von Journalisten.

00:32:31: Die nicht alle einem einzelnen Verlag nur angehören.

00:32:35: In dieser Großgemengelage verändern sich Geschäftsmodelle.

00:32:39: Unser Ziel ist natürlich auch das zu unterstützen, dass es erfolgreiche Geschäfts-Modelle für Medienunternehmen im Internetzeitalter gibt.

00:32:47: Wir haben Sie gesagt, es gibt qualitativ hochwertig.

00:32:50: Es gibt auch viele, die sind qualitativ nicht hochwertiger.

00:32:53: relativ freundlich zu formulieren, die auf anderen Regularien unterliegen als eine Zeitung auch wie die RFAZ.

00:33:01: Die ganz anders Nachrichten oder Fakten nachrecherchiert prüft verlässliche Informationen produziert und die wie auch andere Zeitungen zum Teil durch ihr Unternehmen auch gefährdet sind in Teilen ihres Geschäftsweils eben anzeigen woanders geschaltet werden, weil Leute gar nicht mehr auf die Zeitung seiten gehen.

00:33:23: Weil sie sich mit einer Karriereantwort vielleicht begnügen, die erst mal plausibel wird.

00:33:29: Die kann ja toll formulieren aber vielleicht einfach trotzdem nicht stimmt.

00:33:34: also wenn Sie sagen auf der einen Seite Sie wollen das dass es das weiter gibt auf der anderen Seite wie soll ich sagen machen Sie's den Medien aber auch nicht leicht?

00:33:43: Ich bin mir nicht sicher, ob ich das so unterschreiben würde.

00:33:45: Dass wir es den Medien nicht leicht machen oder ob wenn ich gerade zu einem ganz wichtiger Weg sind wie Menschen zu den Medien finden die deren Nutzungsverhalten sich verändert hat ist es nicht geradezu ein ganz wichtiger weg über jetzt nur auf unserem Unternehmen schauen und über Google gefunden zu werden und dann auch neue Leserinnen und Leser und Zuschauer zu gewinnen.

00:34:06: Viele Medien entwickeln sich ja auch weiter und sagen, okay wir haben einerseits unsere eigene Webseite andererseits wollen wir Inhalte auf diesen Plattformen anbieten können.

00:34:15: Wir wollen dass unsere Menschen uns nicht nur lesen sondern auch sehen können.

00:34:19: Wir bieten Videos an also wir sehen da einen aus unserer Sicht sehr.

00:34:23: Ja ich verstehe die Herausforderung der der Medienindustrie und ich nehme das auch ernst.

00:34:29: Wir haben ja seit vielen Jahren auch Lizenzverträge mit vielen verlagen in Deutschland, auch in anderen europäischen Ländern also mehrere hundert Publikationen mit denen wir Lizenzverträge abschließen um die zu unterstützen.

00:34:43: Auch um unseren natürlich Verpflichtungen nachzukommen, die sich aus den europäischen Richtlinien da ergeben.

00:34:50: Ich glaube nur dass der zu verkürzen sozusagen Mensch Google ihr macht es uns alle nicht leicht.

00:34:55: Also am Ende entscheidet ja der Leser und die Zuschauerin über das Medium indem sie Nachrichten konsumieren wollen.

00:35:03: Wir helfen dabei und wir wollen vertrauenswürdigen Quellen natürlich so leicht wie möglich machen dort gefunden zu werden.

00:35:11: Im Übrigen habe ich vor ein paar Tagen gerade ein interessantes Interview mit dem CEO der französischen Zeitung Le Monde Louis Dreifüß gelesen, der spricht davon dass er sehr viel verfick von Google bekommt und dass der eher zugenommen hat, der Traffic Generelle kommt nicht abgenommen hat.

00:35:27: Auch seit der Einführung in Frankreich durch KI-Übersichten und KI Modus kann er überhaupt nicht feststellen das er weniger Traffic bekommt.

00:35:36: Er bekommt sogar mehr Abonnenten als vorher.

00:35:38: also da ist das Bild glaube ich differenziert unser bestreben.

00:35:42: es ist produktiv konstruktiv mit Medienunternehmen verlagen Fernsehsendern zusammen zu arbeiten unter auch modelle zu finden mit denen natürlich die Geschäftsmodelle unterstützt werden.

00:35:55: Aber das ist die gewisse Gefahr gibt, dass wir vielleicht Leute auch erziehen mit KI eine KI-Zusanfassung, die ja kürzer ist – vielleicht als ein ausführlicher Test zu diesem und dem Thema, dass die Debatten weniger tiefgehend werden?

00:36:08: Dass sie sich mit Kurzvideos begnügen und dann auch die Erwartungen haben?

00:36:12: Da muss jetzt ganz schnell der nächste neue Inhalt kommen und dass so bisschen die Bereitschaft sich tiefer in den Thema einszugraben.

00:36:18: Das ist so eine Sorge, die ich ein bisschen habe... Die haben sie nicht oder auch?

00:36:22: Sie beschreiben schon das Richtige, dass sich das Medien-Nutzungsverhalten gerade der nächsten Generation, der jüngeren Generation in einer atemberaubenden Geschwindigkeit verändert.

00:36:34: Kurzformvideos, Postings... Das ist so!

00:36:38: Jetzt ist doch aber die gemeinsame Herausforderung den Angebote zu machen wie sie auch längere Informationen Nachrichtenstücke tiefe verstehen können.

00:36:47: Wir können ja jetzt nicht sagen, wir wünschen uns das weg sondern das ist die Realität dass sich die nächste Generation anders informiert.

00:36:56: Das muss aber bei aller Herausforderung auch am Ende Nicht ein großes Problem sein wenn man den gute Angebote macht und davon sehen wir ganz viel Sie sehen das auf YouTube zum Beispiel Ganz viel dass es da neue nachrichtenformate gibt die eben die nächste generation ansprechen die für Die achtzehn bis neunzwanzigjährigen relevanter sind als vielleicht klassische Informationswege.

00:37:17: Gucken vielleicht etwas weniger die klassische Tagesschau und das heute Journal, aber sie gucken durchaus Funk und Sie gucken die Shorts – die Tagesschau in YouTube-Shorts ist sehr beliebt.

00:37:29: da gibt es Kanäle, die auch von der jungen Generation durchaus geschaut gelesen werden.

00:37:36: Sie müssen aber anders aussehen.

00:37:37: ich glaube das ist mein Punkt.

00:37:39: man kann nicht sich diese Entwicklung wegwünschen, man muss sich als Medium auch darauf einstellen dass man seine Leser auf eine neue Art und Weise ansprechen muss.

00:37:48: Hey Justus wir haben zu Beginn ja schon gleich geklärt das wir beide in fünf Jahren auf jeden Fall noch da sind zumindest nicht durch KI verschwinden werden.

00:37:57: wenn sie zum Schluss jetzt einmal in die Zukunft spekulieren die nächsten fünf Jahre und auch nochmal das zum Ausgang nehmen, dass sie gesagt haben wir stehen am Anfang einer Entwicklung.

00:38:08: Was haben wir denn ungefähr für eine KI-Welt-, KI Umgebung in fünf Jahren, in der wir uns dazu recht finden müssen?

00:38:16: Was ist wahrscheinlich oder vielleicht ganz anders als heute?

00:38:19: Große Herausforderung bei Ihrer Frage ist, dass man eigentlich nicht extrapolieren kann aus dem was wir heute sehen weil die Entwicklung so rasend schnell geht.

00:38:27: Deswegen bist du sie es beantworten ja nicht.

00:38:28: ich

00:38:29: glaube wir werden uns auf KI in der Form von Agenten einstellen können, die uns helfen Dinge zu erledigen.

00:38:39: Die wir heute noch selbst erledigt haben also dieses ganze Thema Authentic nicht nur Commerce sondern Authentics AI steht gerade am Anfang.

00:38:47: da wird viel experimentiert.

00:38:49: Heute würde ich sagen in den Kinderschuhen in fünf Jahren ist das Gang und Gebe dass man verschiedene Agenten in seinem Arbeitsalltag in seiner privaten Welt hat die einem dabei helfen, Dinge zu erledigen und dabei auf ganz neue Art und Weise Informationen finden.

00:39:06: Natürlich alles nur wenn man das möchte!

00:39:08: Sie merken in meiner Begeisterung ich finde das großartig aber für bestimmte Dinge möchte ich es dann auch in Zukunft selbst entscheiden können.

00:39:15: Und diesen Weg werden wir in den nächsten fünf G festzustellen.

00:39:18: wo will man als Mensch absolut von A bis Z derjenige sein?

00:39:23: Der endlich sucht, sondern liest und entscheidet.

00:39:28: Und wo möchte man gerne eine bestimmte Art von Arbeit abgenommen haben?

00:39:33: Ich kann mir da ganz viel in meinem Arbeitsalltag vorstellen was ich gerne abgenommen habe möchte.

00:39:38: nicht jede E-Mail möchte ich in fünf Jahren noch sehen und beantworten müssen aber ich möchte auch selbst entscheiden mit wem ich ein Gespräch führe und das Gespräch möchte ich am Ende selbst führen

00:39:48: sagt Philipp Justus der Deutschland und Zentral Europaschiff von Google mit dem wir heute gesprochen haben über die Gegenwart und Zukunft der Suchmaschine.

00:39:56: Und wie sich die künstliche Intelligenz weiterentwickelt?

00:40:00: Lieber Justus, vielen Dank für Ihre Zeit!

00:40:03: Danke, tschüss!

00:40:04: Und Ihnen liebe Hörerinnen und Hörern, vielen dank dass Sie einmal mehr eingeschaltet haben und wenn sie mögen dann bis in der kommenden Woche.

00:40:12: Ciao.

Über diesen Podcast

Im Podcast sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Jeden Freitag eine neue Folge.

Mehr erfahren: https://fazdigitec.de

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

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