00:00:04: IT-Unternehmen, Mittelständler, Familienbetrieb, Hardware und Software.
00:00:09: Und das in Deutschland abseits der ganz großen Ballungszentren.
00:00:15: über so ein Beispiel wollen wir heute sprechen.
00:00:18: Herzlich willkommen liebe Hörerinnen und Hörern zu einer neuen Ausgabe unseres FHZ Digitalwirtschaft Podcasts!
00:00:24: Mein Name ist Alexander Armproster.
00:00:25: ich bin Resolat in unserer Wirtschaftsredaktion O-Krifftel, das ist ein Ortsteil von Hattassam in mein Taunuskreis Ammein bei einem Unternehmen namens Hillscher.
00:00:37: Das
00:00:38: bisschen
00:00:39: quasi fast versteckt liegt hinter Supermärkten direkt am Main aber dann ein schönes großes Gebäude rot geraumte Fenster.
00:00:47: ansonsten weiß und ich spreche mit Sebastian Hillschers dem Chef Hallo Sebastian!
00:00:53: Hallo Alexander erstmal danke dass ich heute hier dabei sein darf.
00:00:56: beim Podcast
00:00:58: Wir wollen sozusagen Stück für Stück erschließen, was ihr macht wo ihr eine Rolle spielt warum das eben auch abseits von IT großräum klappt und warum es auch in Deutschland klappt.
00:01:11: Wo manche Leute ja sagen hier gibt's zu wenig IT-Digitalisierung jetzt sind die Rahmenbedingungen gar nicht so gut.
00:01:17: heute werden wir viel vom Gegenteil auch hören.
00:01:20: aber zunächst mal zu dir euch gibts demnächst seit vierzig Jahren.
00:01:26: wie hat das Angefangen.
00:01:28: Dein Vater ist der Gründer?
00:01:29: Wie kommt es, dass hier Hilscher entstanden ist?
00:01:32: Einmal?
00:01:33: mein Vater hat damals bei seinem Vater immer gesehen das viel gearbeitet und er war Angestellter gewesen.
00:01:39: Er hatte aber auch einen Freund gehabt dessen Vater selbstständig war.
00:01:46: Dabei die Unterschiede gemerkt.
00:01:49: Wenn man ins Risiko geht, Verantwortung übernimmt und viel arbeitet was sein Vater auch getan hat dann gibt es diverse Unterschiede.
00:01:56: Und da war für ihn schon ziemlich früh klar ich möchte selbst später nicht Angestellte sein sondern ich will selbst mein eigenes kleines Ingenieurs Büro aufbauen.
00:02:04: sagen wir's mal so der Wunsch war immer gewesen Kleines Inginieur Büro zehn bis fünfzehn Mitarbeiter.
00:02:11: das war immer so sein Traum gewesen.
00:02:14: Naja, wenn man sich heute anschaut.
00:02:16: Ich glaube ja wir sind aus Versehen ein bisschen größer geworden als wir haben mittlerweile vierhundertfünfzig Mitarbeiter weltweit und sind nicht mehr kleines Ingenieursbüro sondern global agierendes Technologieunternehmen.
00:02:27: das war von Anfang an wie gesagt gar nicht so geplant aber hat sich sehr gut über die Jahre entwickelt.
00:02:32: Wir haben es vielleicht noch genau dazu zu sagen.
00:02:34: also das Gebäude in dem ich hier auch sitze ist mehrstöckig riesengroß großer Parkplatz hier ist Produktion am Ort und natürlich viele Artiller Software Entwickler Büros, also das alles ist das ganze Gegenteil dessen gegründet.
00:02:50: auch hier hat es direkt hier ein Ohrgriff.
00:02:53: Genau im Familienhaus.
00:02:54: wir haben hier zwei Straßen weiter gewohnt früher als Familie dort unter Dach gegründet.
00:03:00: dann die ersten Eins weil also erst am Anfang reines Ingenieursbüro Projekte für Automatisierungslösungen für große Firmen also wirklich so Projektarbeiten.
00:03:10: damit haben wir uns auch über die ersten zehn Jahre ganz gut geschlagen, also hat er sich ganz gutgeschlagen.
00:03:15: Aber Hilsch hat so eine... Einmal was uns auszeichnet ist die Technologieverliebtheit auch Neugierde nach neuen Technologien, neuen Trends, neuen Themen und da haben wir uns eigentlich alle zehn Jahre auch ein Stück neu erfunden.
00:03:30: Also die ersten zehn Jahre waren geprägt aus diesem Ingenieursbüro heraus.
00:03:34: Projekte hat dann irgendwann aber gesagt, ah rein mit Projektgeschäft ich möchte doch auch mit eigenen Produkten am Markt unterwegs sein.
00:03:43: Und dann kam damals dieses Thema Automatisierung, Industriekommunikation war gerade am entstehen.
00:03:49: Also hätte entsteht ein Markt.
00:03:51: da habe ich auch schon das eine oder andere Projekt im Bereich der Projektaarbeit gemacht.
00:03:55: lasst uns doch da gucken ob wir nicht mit eigenen Produkten in diesen Markt einsteigen können.
00:04:00: und Da haben wir dann relativ schnell PC Karten für uns entdeckt also Industrie Kommunikation dafür per PC Karte die in die PCs sein kommen.
00:04:12: Und das hat uns dann die nächsten zehn Jahre in der Hilfschirrgeschichte so ein Stück getragen.
00:04:17: Wir sind Weltmarktführer für Industrie-PC-Karten geworden, sind es auch heute noch und so ist das Ganze dann entstanden.
00:04:25: Der nächste größere Schritt nach so weiteren zehn Jahren war ein Stück auch Marktgetrieben gewesen.
00:04:32: Wir kennen das alle.
00:04:33: Technologie verändert sich.
00:04:35: Auch bei uns war's so gewesen.
00:04:37: Die Industriekommunikation wurde auf einmal Ethernet basiert.
00:04:41: Ja, wenn ich jetzt Weltmarktführer für PC-Karten bin und jeder PC in Zukunft eine Ethernet-Schnittstelle hat.
00:04:47: Ach wo ist dann unser Geschäftsmodell?
00:04:49: Und da sind Stück das was auch Hiltcher auszeichnen.
00:04:52: Na klar man hätte mal sagen können hey wir sind weltmarktführere PC Karten Wir verwalten das einfach nochmal ein paar Jahre.
00:04:57: uns geht's gut alles gut!
00:04:58: Nein Neugierde Technologie Getriebenheit.
00:05:01: wir wollen weiter wir wollen mehr erschaffen und haben damals dann entschieden okay wenn das mit den PC Katen nicht mehr so ganz funktioniert in die Geräte rein.
00:05:10: Die Geräten der Automatisierung sind Antriebe, Steuerung und Sensorik.
00:05:15: Das heißt wir wollen dort rein und dafür haben wir was gebraucht das wir zu dieser Zeit noch nicht hatten.
00:05:21: Zu dieser Zeit in welchem Jahr?
00:05:23: Wir
00:05:24: sind dann so um die zwei tausend, zweitausend drei im Bereich und was uns damals gefehlt hat war eigene Chip-Technologie.
00:05:34: Wir hatten vorher unsere PC-Karten, die diskret mit Bauteilen aufgebaut wurden und jetzt mussten wir in die Geräte rein.
00:05:40: Es muss viel kompakter, viel kleiner werden!
00:05:42: Und das war die Geburtsstunde unserer NetX Chip Technologie.
00:05:46: also wir haben ja auch eine eigene Chipentwicklung, die für uns selbst Chips entwickelt.
00:05:52: produzieren tun alle großen Halbleiterfirmen wie Renesys oder TSMC aber sie sind für uns oder mit uns hier entwickelt und werden dort produziert.
00:06:01: Das haben es den nächsten Wachstum schritt gegeben eben.
00:06:04: Vielleicht dazu auch eine Zahl, wir sind heute mit insgesamt twenty-fünf Millionen diese netx Knoten weltweit in den Fabriken vertreten.
00:06:15: vielleicht da auch noch mal ein kleines Hintergrund was macht Hilscher eigentlich so ein bisschen im Überblick wenn man sich das heute vorstellt also überall wo Dinge produziert werden?
00:06:27: nehmen wir das Auto Alle Autos, die heute vom Band laufen.
00:06:32: Da ist irgendwo unsere Technologie mit im Hintergrund am Werkeln.
00:06:37: Wir sitzen nicht direkt in den Autos sondern dort wo das Auto am entstehen ist – in den Fabriken und in den Anlagen.
00:06:44: Das heißt dort gibt es Roboter, dort gibt das Antriebe, da gibt es Steuerungen in diesen Fabrikalen….
00:06:51: Dort gibt es Sensorik in diesem Fabrikal.
00:06:53: Und diese ganzen Komponenten müssen irgendwie miteinander kommunizieren.
00:06:59: Entspiel eben wir sind die Enabler für diese Kommunikation all dieser Komponenten.
00:07:04: Dass die Maschinen mit den Maschen sprechen können, beginnt nachher noch ins Detail was das genau für Produkte dann ist.
00:07:13: Es geht ja zeitstrahlen ein Stück weiter also Anfang der zweitausender und irgendwann hast du übernommen?
00:07:18: Also du bist sozusagen die zweite Generation die das jetzt macht.
00:07:22: wann war das?
00:07:22: und wieso hast Du gesagt du machst es?
00:07:24: manchmal sagen auch die Nachkommen ich will Gerade das nicht machen, was?
00:07:30: Vielleicht ein Stück zu meiner Geschichte.
00:07:31: Das hat eigentlich schon viel früher angefangen für mich.
00:07:35: Wenn ich zurückdenke meine ersten Büro mit Hildschild und denke nicht an Industriekommunikationen, an Fabriken, an Sensori, sondern ich denk ganz einfach an Fischertechnik.
00:07:45: Warum?
00:07:46: Ich habe mit meinem Vater früher zusammen immer ganz viel Fischerteknik gebaut Und damals war der Spielzeit für mich ja.
00:07:54: später hab' ich dann erfahren dass diese Modelle, die ich mit meinem Vater zusammengebaut haben bei uns auf der Hausmesse waren und dort verwendet wurden um unseren Kunden unsere Technologie weiterzubringen.
00:08:04: Das heißt für mich war das ganze Spielen ja... Für ihn auch spielen aber auch Arbeit!
00:08:11: Und daher war meine Berührung mit Hilscher schon viel früher als eigentlich die ganzen Komponenten von uns kennen.
00:08:19: Ich glaube es geht heute eben.
00:08:22: Das ist genau dieser klassische Hidden Champion-Ansatz.
00:08:24: Wir sind irgendwo im Hintergrund.
00:08:26: viele kennen uns, auch gar nicht wie ich damals selbst.
00:08:28: Für mich war Fischertechnik spielen aber im Hinterkund hat Hilscher gewerkelt und Dinge getan.
00:08:33: Und das glaube ich so der klassische hidden champion.
00:08:36: Ja, so hat meine Geschichte angefangen mit den fischertechigen Modellen von meinem Vater und das hat mich auch glaube ich geprägt immer diese Technologieverliebtheit spielen, immer mit Technologie irgendwas zu tun haben.
00:08:48: Ich habe dann nach meinem Abitur auch hier in Darmstadt Elektrotechnik, Schwerpunkt Automatisierungstechnik studiert.
00:08:58: Wie gesagt, ich komme auf so ein Stück aus dieser Technologie getrieben heibt und hat mir Spaß gemacht.
00:09:03: Bin dann erstmal als Softwareentwickler eingestiegen, habe zwei Jahre Software entwickelt hier im Hause dann irgendwann in den technischen Support gewechselt, einfach um die Wälder draußen kennenzulernen.
00:09:15: Als Softwareentwickler ist man doch sehr fokussiert auf die Codezeilen vor sich am Monitor und den Technisupport.
00:09:21: raus zu den Kunden.
00:09:22: Und ab da hat es schon angefangen gesagt ah das macht wirklich Spaß und vielleicht auch ein bisschen verantwortlich übernimmt.
00:09:28: Der nächste Schritt war damals der erste Teil, den ich von meinem Vater übernommen habe, war die Abteilungsleitung Chip Entwicklung also wirklich die Kerntechnologie von Hilscher Das heißt, die habe ich dann übernommen.
00:09:42: Dann irgendwann mal die gesamte Entwicklungsleitung und dann zum ersten, ersten, zwei Tausend, zwanzig die Geschäftsführung des CEO-Positionen.
00:09:51: Aber eigentlich war schon so ab dem Thema, wo ich gesagt habe okay, ich übernehme die Entwicklungsleistung der Kerntechnologie, der Chiptechnologie war schon abzusehen.
00:09:58: Hey das macht Spaß Verantwortung!
00:10:00: Und dann eben den nächsten Schritt dazu gehen.
00:10:03: Und das ist auch tatsächlich, was es mir auch hier aufgefallen.
00:10:06: Es gibt diese zwei Sachen Software und Hardware und wir reden hier wirklich von Chip-Technologie die auch eben hier in Ohrkriftel hergestellt wird.
00:10:15: Vielleicht kannst du da einmal jetzt sagen, was sind das für Chips?
00:10:20: Ich habe oben welche gesehen, die kann man sehen.
00:10:23: Die sieht man nicht nur unter dem Mikroskop.
00:10:25: Das sind kleine Bauteile und die stecken in welchen Maschinen drin.
00:10:32: sind erst mal, unsere Kunden sind nicht direkt die Maschinen und Anlagen bauen sondern die Komponentenhersteller für die Maschen- und Anlage.
00:10:40: Das heißt früher wie hat die Welt früher oder vorher ausgesehen?
00:10:46: Oder vor generell industrieller Kommunikation?
00:10:48: ich hatte eine Steuerung.
00:10:50: Ich habe zu jedem Motor um zu jedem Sensor hab' ich ne eigene Leitung von dieser Steuerung gezogen.
00:11:00: Mit der Industriekommunikation kann man auf die Idee zu sagen, nein ich will nicht von der Steuerung tausend Leitungen ins Feld ziehen.
00:11:06: Zu jedem Motor wenn ich mir jetzt heute so ein Förderband vorstelle wo zwanzig Motoren in der Reihe sind müsste ich zwanzige Leitung hinziehen.
00:11:12: das macht doch viel mehr Sinn.
00:11:14: Wenn ich jetzt von der Steuern mit einem Datenkabel zu jedem Motor gehe und dieses Datenkabel überträgt dann dem motor wie schneller sich drehen muss Dann brauche ich nur eine Stromversorgung und einen Datenkable zu jedem motor Und bin mit zwei leitungen an zwanzich Motoren musste ihn nicht ein.
00:11:31: Jetzt kommen unsere Kunden, die jahrelang gut Motoren gebaut haben.
00:11:37: Und sie müssen sich jetzt auf einmal mit digitalen Themen beschäftigen, Datenkommunikation und all diese Dinge.
00:11:42: Die waren spezialisiert auf Wicklungen und wie so ein Motor gut aufgebaut wird aber nicht wie die Datenkombination funktioniert.
00:11:50: Genau da kommen wir ins Spiel.
00:11:52: Wir nehmen ihnen genau diesen Teil ab.
00:11:54: das heißt die setzen unseren Chip, unserem Netflix-Chip Kommunikationschip bei sich ein und können dann in dieser gesamten vernetzten Welt ganz einfach mit anderen Geräten, mit Steuerungen, mit Sensoren kommunizieren.
00:12:07: Das ist so ein Stück das was wir machen Industriekommunikation auf Chip-Ebene.
00:12:13: Das sind großer Teil unseres Geschäftsmodells wo wirklich unsere Kunden wie die Antriebshersteller wie Sensorik haben das gleiche Problem.
00:12:20: früher direkte Leitung an den Sensor man kennt noch dieses vier bis zwanzig Milliampere Und jetzt auf einmal Datenkommunikation, die haben das gleiche Thema.
00:12:29: Das heißt auch die Sensorik musste sich neu erfinden, eben damit unsere Technologie.
00:12:35: und wie gesagt die eine Hälfte ist Chip-Geschäft bei uns wo unsere Kunden rein den Chip einsetzen und dass andere sind Produkte basierend auf unserem Chip.
00:12:43: Also heute PC-Karten werden immer noch gut verkauft, weil man festgestellt hat dass zwar Ethernet in so einem PC für Streaming Videos Internet ganz gut passt aber für Echtzeitkommunikation wo es wirklich auf jede Millisekunde ankommt Man kennt das alle, man schaut einen Netflix-Stream und auf einmal kommt so ein kurzer Ladebalken.
00:13:05: Und dann muss ich kurz warten... Das wäre für eine Fabrikautomatisierung tödlich!
00:13:09: Wenn der Roboter sich dreht und gerade den Auto vom Band hebt und keinen Stoppsignal bekommt und erst mal laden muss, dann fällt das Auto was gerade fertig produziert wurde von Band oder wird gegen die Wand geschlagen?
00:13:21: Das geht in der Industriekommunikation nicht.
00:13:23: Da hat man schon auch gemerkt okay Industriekommunikation ist doch noch was anderes als Isernet-Kommunication, wie wir es heute aus dem Internet oder aus den Streamings kennen.
00:13:32: Eure Kunden?
00:13:34: Das sind dann, kannst du da ein paar sagen die man kennt?
00:13:36: Ja also sind die Komponentenhersteller gibt auch ein paar, die ich nennen darf zum Beispiel SEW Eurotreife.
00:13:42: Es sind größere europäische Hersteller und deutsche Herstelle für Antriebe.
00:13:47: Es gibt die Firma SIG Sensoriq aus Waldkirchen Süddeutschland.
00:13:51: Was mir jetzt mehr so die Deutschen Firmen müssen doch auch klar internationale Firmen, sei es ein Yaskawa der Roboter eben herstellt aus Japan.
00:14:00: Das sind so die klassischen Kunden also Komponenten, Antriebe, Robotik, Steuerung Richtung Phönix Kontakt oder so die Richtung das sind so klassische Kunden sind die Komponentenhersteller für Die Anlagenmaschinen wo dann eben denen ihre Kompontente also die Antrieben die Sensori zusammengebaut wird.
00:14:19: Wird schon gesagt bei den Chips da Ihr entwerft die hier sozusagen, also ihr seid die Chip Designer und die Produktion ist dann in zum Beispiel bei TSMC in Taiwan oder bei Renaissance in Japan.
00:14:35: Und dann kommen von dort Chips aber wieder hier her zurück und da machte ich ihn dann wieder vor Ort.
00:14:41: was...
00:14:43: Ein Stück um die Wertschöpfungskette, so ein Stück auch zu erklären wie funktioniert das oder vielleicht auch ein Stück Historie.
00:14:48: Sie haben ja auch vierzig Jahre überlebt.
00:14:50: Wir haben als mein Vater damals entschieden hat gesagt okay wir müssen in die Geräte rein.
00:14:55: Wir brauchen Chip-Technologie.
00:14:56: Hat er damals einen Vortrag von einem Professor aus der TU Berlin gesehen, der eben über kundenspezifische Chips referiert hat.
00:15:04: Den vortrag hatte sich angehen als hey sowas brauchen wir genau.
00:15:07: und dann ist er damals mit.
00:15:08: Der Professor hat auch das Mikroelektronikzentrum Brandenburg damals geleitet und gesagt, hey wir brauchen so einen kundenspezifischen Chip.
00:15:15: Kannst du den für uns entwickeln?
00:15:16: So ist es entstanden!
00:15:18: Dann hatten wir den ersten Chip fertig.
00:15:21: Der Chip war schon sehr komplex für das, was wir dort getan haben.
00:15:24: Und das Mikro-Elektronikstand hat gesagt, hey!
00:15:26: Wir haben für die Mitarbeiter, die diesen ersten Entwurf gemacht haben keine weitere Verwendung.
00:15:31: Was soll damit passieren?
00:15:32: Dann hat er gesagt, Hey!
00:15:32: Wir wollen weitere Chips machen.
00:15:34: Wir brauchen nur mehr davon und übernehmen das ganze Team und gründen damit eine eigene Tochtergesellschaft, die eben diese Chips für uns weiterentwickelt.
00:15:41: So ist das Ganze entstanden.
00:15:42: Das heißt dadurch ist unsere Chip Entwicklungsmeinschaft entstanden... ...und heute sieht so aus Es gibt hier einen Spezifikationsteam, was eben die gesamten Spezifikationen, die Marktanforderungen und neue Technologien, die auch im Industrie-Kommunikationsumfeld immer wieder auftauchen.
00:16:00: Sei es Single per Ethernet also andere Kommunikationsmedien oder andere Themen.
00:16:05: Das wird spezifiziert.
00:16:06: geht dann zu diesem Typentwicklungsteam das auch Helcher ist entwickelt die Chips.
00:16:11: Dann geht das Ganze wieder hier zur Verifikation, die dann gucken ob das Entwicklungstil alles ordentlich gemacht hat.
00:16:16: und wenn das soweit ist, dann gibt es ein sogenanntes Sign-off und dann werden die Masken bei Renesus oder TSMC produziert, die für die Chidproduktion verwendet werden.
00:16:28: Da hat sich auch Hildrein Stückchen weiterentwickelt.
00:16:31: Anfangs haben wir bei RELASER Die älteren Chips ist mit Renesis gemacht.
00:16:35: Da haben wir ein Stück Chip bei Renesis bestellt, eben von uns entwickelt aber dann komplett das gesamte Bagend Management Form von Renesis.
00:16:46: und in den nächsten Generationen auch dann unter meiner Führung als Erteilungsleiter Chip Entwicklung sind wir einen Schritt tiefer in die Wertschöpfung Kette eingestiegen.
00:16:55: Das ging dann vom Renesis zu TSMC.
00:16:58: Und während wir bei Renesys einen Chip bestellt haben oder eben Zehntausend Chips oder zwei Millionen Chips, ist es heute so dass wir bei TSMC Wafer kaufen und uns dann darum kümmern das diese Wafer zu einem Slicing Dicing Unternehmen gebracht werden.
00:17:15: Wo dann diese Waver zum geschnitten werden, sodass ich die einzelnen Dice, so nennt man das heute habe, dann werden sie getestet.
00:17:25: Wir kommen ins Packaging House, wo dann dieses Gehäuse was man heute alles, alle können euch heute einen Chip angucken.
00:17:30: Dann sieht man ja nicht den Dye sondern man sieht so ein Plastik oder Gehäusetrum rum.
00:17:35: das passiert danach und dann nochmal zum Testen und dann kommt es wieder her.
00:17:38: Das ist die Wertschöpfungskrete des Chips und was hier passiert was uns eben auch besonders auszeichnet in diesem industriellen Kommunikationsumfeld dass wir eben nicht nur die Chips sondern auch die Software dafür und die Hardware-Entwicklung, und die Produktion.
00:17:52: Das heißt wir haben hier alles am Hause, das heißt nicht nur Chip-Entwickeln, sondern auch der Software für die Chips.
00:17:58: Weil dieses Thema Industriekommunikation besteht eben nicht nur aus reiner Hardware, sondern ich muss auch die ganzen State Machines Protokolle umsetzen können.
00:18:06: Wir haben dafür die Software-Entwicklung, wir haben hier die Hardware-Entwickelung im Haus.
00:18:10: Also auch unsere Chips finden ja auf eigenem Produkt einen Platz.
00:18:13: Das heißt wissen wie wir diesen Chip auf Hardware platzieren können, Platinenlayout was dann hier entwickelt wird bis hin zur Produktion.
00:18:20: das heißt hier auch im Hause ist die eigene Produktion die dann diese Chips auf Platinen drauf baut um eben am Ende zu einer PC Karte zu werden oder eine Modul oder irgendwelchen Geräten.
00:18:31: Wie viele Karten kommen hier raus im Jahr?
00:18:34: In guten Jahren?
00:18:36: Vierhunderttausend, fünfhundertausend und knapp vier, fünf Millionen Chips pro Jahr.
00:18:42: Haben wir
00:18:42: gerade ein gutes Jahr?
00:18:44: Dieses Jahr ist es wieder ein sehr gutes Jahr vielleicht auch da wenn man so ein Stück über die Herausforderungen spricht gerade so der letzten Jahr vielleicht auf die Herausforderung die mich besonders jetzt getroffen haben als CEO.
00:18:56: Wir sind ehrlich gesagt die ersten dreißig Jahre recht kontinuierlich gewachsen.
00:19:02: über die ganzen jahre seit Corona oder auch in der geopolitischen Situation aktuell sehen, dass das viel volatiler geworden ist.
00:19:11: Es ist volatil so ein Begriff vielleicht um das ein Stück zu beschreiben Wir haben die Jahre als Corona anfing, zwanzig-zwanzig, einig-zweiundzwanziger, dreinzwanzige jedes Jahr.
00:19:23: Also normal hatten wir zwischen fünfzehn und zwanzich Prozent Umsatzwachstum.
00:19:27: Die drei jahre danach waren wir zwischen fünfundtreißig und vierzig Prozent Umsatzwachstums also massives Wachstum komplett angezogen, dann kommen wieder irgendwelche geopolitischen Krisen.
00:19:36: Dann bricht das wieder zusammen und danach hatten wir fast dreißig Prozent wieder nach unten.
00:19:42: Jetzt dieses Jahr geht es wieder wahnsinnig durch die Decke.
00:19:45: also wir sehen auf einmal durch die Zoll-Thematik, durch Kriege, durch Lagerhaltung, durch Schiffe, die irgendwo im Suezkanal quer stehen.
00:19:54: Auf einmal Also es wird viel volatiler.
00:19:57: Auf einmal muss man viele große Mengen liefern, dann auf einmal sind die Läger wieder voll und das mussten wir auch lernen über die letzten Jahre.
00:20:04: wie geht man damit um wenn auf einmal so dreißig schon dreißige Prozent Umsatzwachstum der zwei drei Jahre dafür waren werden?
00:20:10: nie.
00:20:10: Also, normalerweise hat man drei Produktionsmitarbeiter pro Jahr eingestellt.
00:20:14: Man ist mal gewachsen!
00:20:15: Auf einmal musste man wahnsinnig viel Produktionskapazitäten aufbauen um den Buben mit einher zu werden.
00:20:21: Auf der anderen Seite guckt man sich dann das Jahr-Zwei-Tausend-Vierundzwanzig an wo das Ganze wieder zwanzig, dreißig Prozent nach uns ging.
00:20:27: und dann hat man die Mitarbeiter... also man war das nicht gewohnt.
00:20:30: diese Volatilität die man die ersten dreißige Jahre bei Heldger so nicht kannte
00:20:34: Die Volatilität, die kommt von der Kundenseite her wie die kaufen oder auch von der Produktionsseite.
00:20:40: Dass ihr dann schwerer an Sachen kommt?
00:20:41: Ich erinnere nur das bei TSMT zum Beispiel ja auch ein Thema war, glaube ich mal zwischendrin für unsere Autokonzerne, die dann auch mal zu wenig bestellt hatten und da wollten sie wieder mehr und dann ging es nicht.
00:20:51: Habt ihr so was auch?
00:20:53: Genau das Thema.
00:20:54: Wie kommt man auf einmal an die Bauteile dran?
00:20:56: Auch in unseren eigenen Bauteilen.
00:20:57: Deshalb haben wir dieses Thema im nächsten Stück Generations und gesagt haben wir wollen Wave verkaufen weil das ganze Backend noch tiefer in der Hand, damit wir eben nicht nur einen Chip bestellen, den wir dann vielleicht nicht kriegen, sondern dass wir das komplette Backend in der hand haben.
00:21:13: Und genau das ist es!
00:21:14: Wir hatten dann... Man muss dazu sagen wenn man sich das anguckt in dieser Zeit wo die Automobilkonzerne nicht genug Chips hatten.
00:21:21: Wir konnten jedes Jahr aus Lieferantensicht, zwanzig Prozent, dreißig Prozent Chipwachstum mitgehen.
00:21:28: also wir haben jedes Jahr mehr Chips gekriegt aber es hat nicht gereicht.
00:21:31: Die Kunden wollten noch mehr und die haben noch mehr bestellt, noch mal bestellt.
00:21:36: Und die haben dann geglaubt wenn ich die fünffache Menge bestelle bekomme ich vielleicht wenigstens ein Viertel davon oder so... ...und dann hatten wir genau diese Situation Ende XXIII.
00:21:44: Die Kunden haben bestellt wie ihre und hat gemerkt oh jetzt auf einmal!
00:21:48: Dieser Stau löst sich.
00:21:49: Wir können die ganzen Chips liefern und haben die Kunden gesagt, stopp, stop, stop!
00:21:53: Unser Lager ist schon
00:21:54: voll.".
00:21:54: Und das hat eben genau zu diesem Downswing in Vierundzwanzig geführt weil die Kunden dann gesagt haben wir alle Leger sind voll.
00:21:59: Wir brauchen gerade keine Chips von euch.
00:22:01: Ja, wir haben die letzten Jahre wahnsinnig viel abgenommen im Ersteigung aber jetzt ist es einfach mal gut.
00:22:06: Das hat natürlich wieder zum Abschwung geführt.
00:22:09: und wir sehen seit Mittevierundzwanzig sind die Chip-Leger wieder bei unseren Kunden Lehrer geworden.
00:22:17: Das heißt, die Kunden haben angefangen nachzubestellen und jetzt kommt gerade so ein fülltes Stück der nächste Boom-Phase.
00:22:26: Wir lesen es wieder in den nächsten Chips, die nicht verfügbar sind, sei es hier die Rams für die Halbleiterindustrie.
00:22:33: Wir sehen gerade die halbleiter Industrie, die boomt gerade wieder massiv, investieren in Produktionskapazitäten.
00:22:40: Wir sind nicht nur in der Automobilindustrie, in den Fabrikalen.
00:22:43: Wir sind auch in der Halbleiter-Industrie.
00:22:45: wir sind in Medizin, in Lebensmittel überall und jetzt sehen wir gerade diese ganze halbleiter Industrie die fängt an zu boomen und die bestellen auch wie ihre jetzt wieder um die Kapazitäten für diesen ganzen Thema KI aufrechtzuhalten.
00:23:00: Wir sehen es viele Produkte werden aktuell schon markt genommen weil keine Speicher da sind und das sehen wir natürlich in die Investition in der halbleite Industrie dass sie jetzt versuchen dann zu investieren und aufzubauen.
00:23:11: Wenn
00:23:13: man sonst über die Chip-Industrie spricht oder davon hört, dann hast du auch schon gesagt das geht es oft darum.
00:23:21: Man braucht eigentlich um das zu machen sehr große Investitionen, große Maschinen und große Fertigungsanlagen und viele Unternehmen positionieren sich auch geografisch so dass sie da sind wo Top Informatik Universitäten sind oder so was damit man oder viele andere IT-Unternehmen, damit man eben ein gutes Personal kommt.
00:23:46: Ihr seid in Okriftel am Main das ist alles kein Problem?
00:23:51: Oder ist es auch ein Thema oder wie schleicht schwer fällt euch die Leute hierher zu kriegen?
00:23:56: Es klappt eigentlich ganz gut durch unsere tiefestechnologisches Know-how, weil wir eben die gesamte Bandbreite abdecken können.
00:24:04: Jetzt ist hier Frankfurt bekannt für Finanza aber es gibt halt auch noch die anderen und da gibts nicht so viele Unternehmen im Umkreis, die genau diese Expertise brauchen.
00:24:13: Die gibt's aber trotzdem.
00:24:14: Die TU Darmstadt hat auch einen relativ guten Ruf in der Richtung.
00:24:18: von daher haben wir schon die Möglichkeit an ein Fachpersonal zu kommen.
00:24:21: Und was ich gesehen
00:24:23: habe zum Verkauf, ja wirklich ja Büros rund um die Welt in den USA.
00:24:27: In China und Europa sowieso.
00:24:31: Wenn du von diesen Turbulenzen jetzt sprichst ist es dann eher sozusagen... Erschwert es, dass man da überall präsent ist?
00:24:38: oder ist es dann so wie sehr vielleicht ideal ist.
00:24:41: Dass man sagt okay dann läuft das mal hier nicht so gut aber dafür läuft's dann da umso besser.
00:24:45: und wir wollen weiter diese weltweite Präsenz auf jeden Fall haben.
00:24:49: also brauchen auf jeden fall die weltweiten präsenz einfach im lokal vor Ort zu sein.
00:24:55: Das merken wir auch gerade in der.
00:24:57: Produkte sind nicht mehr ganz so einfach im Eindesign, da ist es gut wenn man jemanden vor Ort hat.
00:25:01: Was wir sehen dass man heute viel flexibler reagieren muss.
00:25:04: Wir haben das unter den Trump-Zöllen gesehen relativ schnell.
00:25:09: Als die Zölle einberufen wurden, wurden relativ schnell die Lieferketten umgestellt.
00:25:13: Viele Unternehmen die heute, weil die vor diesem Zollthematik die Chips von uns komplett in die USA geliefert bekommen haben, dort die Produkte gebaut haben.
00:25:23: Die Motoren gebaut haben, die Sensorke gebaut haben und dann von dort weltweit ihre Vertriebsniederlassung beliefert haben.
00:25:30: Sie haben relativ schnell umgestellt, wir wollen nur noch die Chips, die in der USA verkauft werden hier nach Amerika alles andere.
00:25:38: liefert ihr uns bitte an unser Werk in Ungarn, in Malaysia oder sonst wo, um diesen Zoll-Thematik zu imgehen.
00:25:44: Vorher war es so, alles nach Amerika von dort verteilt in die weite Welt entweder schon veredelt durch Weiterproduktion oder auch direkt und das hat sich relativ schnell umgestellt.
00:25:53: Nein, wir wollen nach Amerika nur noch das haben was in Amerika auch verkauft wird und alles andere geht bitte direkt an unsere Produktionsniederlassungen weltweit.
00:26:03: da muss man relativ schnell und flexibel agieren.
00:26:06: Das hat sich auch ein Stück umgestellt ja aber da hilft es uns auch eben gut weltweit aufgestellt zu sein weil die Kunden immer gut vor Ort betreuen können, egal wo es dann ist auf der Welt.
00:26:19: Deutschland ist für so ein Unternehmen wie Eurus nicht zu teuer von den Stand- oder Rahmenbedingungen?
00:26:25: Wenn man sich rein die Produktion anschauen würde, also da wird es wahrscheinlich ein Problem werden.
00:26:31: Jetzt haben wir den großen Vorteil das unser gesamtes Know-how in der Entwicklung in den Chips liegt.
00:26:36: Das heißt wir sind nicht im harten Preiskampf um unsere PC-Karten und unsere Module weil das ganze Know-How in den Chip steckt.
00:26:46: Wir können uns da ein Stück den Standort Deutschland erhalten und das ist auch der Vorteil, den wir hier ausspielen können.
00:26:51: Dadurch dass wir hier alles am Haus haben, können natürlich auch schneller mal Prototypen bauen.
00:26:55: Der Hardware-Entwickler kann runter in die Produktion gehen, kann sich das anschauen, kann viel schneller Synergien finden um die Produktqualität zu verbessern.
00:27:05: Und das wiegt am Ende das aus, dass ich vielleicht in Malaysia ein Stück günstiger wäre.
00:27:10: Wie gesagt einmal dieses Tieftechnologischen, was in den Chip steckt gepaart dann eben mit der Flexibilität, dass wir hier durch die Produktion hier am Standort Hatta Samhain hilft uns da wahnsinnig viel.
00:27:23: Jetzt müssen wir konkret nochmal über die Chips und die Produkte sprechen und da aber auch noch mal so einen Schritt zurück weil es ja geht um Industrie Maschinen Kommunikation für den Lein.
00:27:34: wenn eine Maschine spricht was sagt ihr denn so?
00:27:38: Erstmal die Maschine sagt null und einsen.
00:27:40: Und da gibt es heute verschiedene Definition von Null und Einsen, das sind eben genau diese Industrie-Kommunikationsstandards.
00:27:50: Da gibt es zu unserem Glück mehrere verschiedene Standards oder so ein Stück auch das was uns auszeichnet.
00:27:58: Es gibt immer so Ökosystem-Cluster.
00:28:00: Ein Ökosesystem-Klaster in Deutschland ist zum Beispiel Siemens, die haben ihren eigenen Standard erschaffen und das ist heute ISENALT basierend Profinet also um den Griff mal zu nennen.
00:28:09: Profinett ist ein Kommunikationsstandard geschaffen von Siemens.
00:28:13: es gibt genauso in Japan gibt es Mitsubishi, die ihren CC Link Standard geschaffen haben.
00:28:19: es gibt in Amerika noch die für Marokvel, die Ihren ISEN ALRP standard geschaffen hat und da gibts diverser, also es sind sozusagen vielleicht Zehn relevante, vielleicht noch fünfzehntzwanzig so insgesamt verschiedene Standards.
00:28:32: Deiner ist ein Dialekt?
00:28:34: Genau!
00:28:35: Ein Maschinen-Dialekt der gesprochen wird.
00:28:37: und solange ich nur Antriebe Steuerungen von Siemens nutze, ist das erst mal recht unspektakulär, d. h., dass es den in ihrer Welt... Jetzt haben wir aber die Firma SEW, die bauen perfekte Motoren auch ein Stück größeres Portfolio als es Siemens hat.
00:28:54: Siemens mehr so Generalist, der alles so ein bisschen abdeckt und der SEW ist jetzt spezialisiert auf diverse Klassen von Motoren umzuweitern.
00:29:01: Und jetzt möchte der SE W ja seinen Motor wenn möglich nicht nur hier in Deutschland eine Siemens Welt verkaufen sondern er will es auch in Japan, auch in Amerika überall seine Kommunikations-, seine Motoren verkaufen und dafür braucht er dann die verschiedenen Dialekte.
00:29:19: Das ist das was uns ein Stück auch auszeichnet dass wir eben mit diesem einen Chip diese verschiedenen Dialekt abdecken können.
00:29:25: Das heißt, rein durch runterladen einer anderen Software kann ich den amerikanischen Rockwell-Dialekt sprechen oder den Siemens Dialekt das Profi-Net oder das CC Linker von Mitsubishi in Japan.
00:29:36: Das heisst da sind ein Stück das was unsere Kunden auszeigen und dass die wollen weltweit ihre Produkte verkaufen nutzen unter dem Chip und können dann all diese Dialekte sprechen wenn sie sich nicht mehr um die verschiedenen Kommunikationsstandards kümmern.
00:29:47: Und was?
00:29:48: Teilt die Maschine oder was ist es an wichtiger Kommunikation, die dann übermittelt werden muss?
00:29:53: Dass die Maschine sagt, was sie gerade macht.
00:29:55: Eine andere Maschine...
00:29:57: Einmal das aber ich würde.
00:29:59: die Echtzeit-Kommunikation unten drunter ist noch viel kritischer und wichtiger.
00:30:03: Man muss sich das wie gesagt... Ich hatte auf jeden Fall das Beispiel um diese zwanzig Rollenförderbander wo ein Auto drauf steht.
00:30:10: jetzt habe ich einen Sensor der guckt, ist das Auto da oder ist das auto nicht da?
00:30:15: Dann muss eine Steuerung übertragen werden.
00:30:17: Autodau oder nicht da?
00:30:18: dann muss ich die Rollenförderbande schneller drehen oder langsamer drehen.
00:30:22: Ich muss es anhalten wenn das Auto dar ist und fällt hinter vom Band.
00:30:25: Wenn das Auto dann da ist, muss ich die einzelnen Achsen von einem Roboter steuern.
00:30:30: Der dann eben das Auto zum Beispiel lackiert.
00:30:32: all diese Informationen.
00:30:33: Meistens sind es ganz einfache Daten und keine großen Datenmengen sondern eher sind sie einfacher wie Drehzahl, wie Strom, wie Messwerte, den Distanzen.
00:30:43: Das sind so die Daten, die übertragen werden.
00:30:45: also keine großen Datemengen.
00:30:46: aber wichtig ist bei der Industriekommunikation in Echtzeit.
00:30:50: Also ich darf nicht...das muss immer ohne Jitter, also ohne Versatz kommen.
00:30:55: Weil wenn das mal früher oder später kommt ist es nicht mehr synchron in den Achsen.
00:30:59: dann habe ich ein Problem dass der Roboter arm keine gerade Kurve fährt sondern mehr zackig.
00:31:04: Das sehe ich dann bei zum Beispiel einem Silikon naht die ich ziehen muss wenn es auch immer zackigt wird.
00:31:10: Darum geht's diese Synchronität der Daten.
00:31:12: Das ist das Wichtige in der Echtzeit Kommunikation und Industriekommunikation
00:31:16: Und die wird in dem Fall eben ermöglicht durch die Chips die eingebaut sind dass die Maschinen das untereinander können.
00:31:23: und um das auch nochmal zu verstehen, wenn ich in einer, ja nehmen wir zum Beispiel mal so eine Autofabrik habe.
00:31:30: Wie viele Hilfschirtschips sind dann da drin?
00:31:33: Dass das alles funktioniert braucht man pro Maschine ein oder braucht man...
00:31:38: Also vielleicht ein gutes Beispiel ist, ich war in meiner Support-Zeit bei einem Maschinenbauer der Bau hat so Drehmaschinen für Motoren gebaut Und da war ein Supportfall, wo allein in dieser Drehmaschine von einem Kunden... Da geht es um reine EA-Baugruppen.
00:31:58: Also EAA-BAU-Gruppen sind einfach nur Schalter in Nullen und Einsen, wo irgendwas einen ausgeschaltet wird.
00:32:03: Der hatte fünfzehn dieser Baugruppen, also fünfzehnt Hilfschirps an dieser Komplettmaschine gehabt.
00:32:10: Jetzt ist das rein die EAA BAU Gruppen.
00:32:12: Da waren noch Motoren verbaut, da waren auch Sensorik verbaut.
00:32:15: Also an so einer komplexen Maschine wie eine komplette Drehbank für so ein Motor bei Daimler oder sowas würde ich vielleicht schätzen.
00:32:24: Dreißigvierzig Netflix-Chips an so einer Maschine und je nach dem Komplexität, jetzt sehen wir das ganze Thema Digitalisierung.
00:32:34: Ich will nicht mehr einfach nur noch die Prozesse steuern sondern ich möchte jetzt auch noch zusätzliche Informationen haben.
00:32:39: Ich habe eine Maschine mit Druckluft funktioniert.
00:32:41: Ich möchte auch den Druckluf durchfluss messen.
00:32:45: All da kommen wir dann auch zum Einsatz, was ich montiere nochmal eben so ein Druckluftsensor in die Leitung und kann dann messen ob die Leitungen eventuell kaputt ist oder sonstige Themen.
00:32:54: Und es wird eher mehr an Kommunikationschips und Sensorik als weniger durch das Thema Digitalisierung.
00:33:02: Digitalisierung und künstliche Intelligenz.
00:33:05: Kennst du denn, wenn sich
00:33:06: mit den Daten dann noch mehr zu machen?
00:33:08: Das habe ich tatsächlich auch gerade ein bisschen gestaunt.
00:33:10: Wir haben uns auch zum letzten Mal glaube ich in dem Podcast hier solangisch unterhalten.
00:33:17: Also weiß gar nicht wann das war ohne dass einmal das Wort KI viel also es geht auch schon ziemlich viel Technologie ohne dass man und jetzt kommt das aber momentan natürlich als Schlagwort überall rein.
00:33:29: Also wir sehen KI an vielen Stellen.
00:33:31: einmal Können wir gleich nochmal drauf kommen, vielleicht die gesamte Arbeitswelt bei Hilscher wird sich verändern.
00:33:37: Aber auch in den Maschinen und Anlagen eben genau für das Thema.
00:33:41: ich möchte die Druckluft messen und möchte mir dann eine Auswertung haben dass wenn... Ich merke da es gibt englische Anomalien Dass ich frühzeitig benachrichtigt werde Und genau diese Datenmengen von so einer Maschine sammel mittlerweile Unmengendaten Stromwerte.
00:33:56: Früher war's die Drehzahl von dem Motor Heute kann ich Temperatur, Stromwert und alles mit übertragen.
00:34:03: Ich habe die Druckluft gehabt und all diese Datenmengen, die ich kriege.
00:34:08: Die kann ich per Hand gar nicht mehr alle analysieren.
00:34:11: Und wenn ich jetzt KI-Modelle über meine gesamte Maschine drüberstöpen kann sagen, hey!
00:34:16: Ich hab die Temperatur des Motors, ich habe die Drehzahl, ich aber den Stromaufnahme das Motor, ich hab die Druckluft, ich habe diverse andere Dinge.
00:34:25: Kann ich viel schneller einmal auf meinen Prozess schauen?
00:34:28: Wenn ich dann weiß, hey, liebe KE, guck mal... Die produzierte Charge vorgestern, da sind drei Autos rausgekommen.
00:34:35: Die waren qualitativ nicht so gut.
00:34:38: Kannst du mal schauen ob du irgendwas an dieser Datenqualanz siehst was das irgendwie bestätigen kann?
00:34:44: Dann kann ich frühzeitig schon dagegen agieren und meinen Prozess anpassen.
00:34:49: aufgrund der Datenmenge die ich habe mit der Analyse von KI Das kann man heute als Mensch gar nicht mehr alles analysieren.
00:34:55: Das ist rein im Prozess.
00:34:57: also auch der ganze Prozess wird sich verändern Aber es wird auch die ganze Arbeitsweise in der gesamten Industrie, aber auch bei Hildre komplett verändern.
00:35:08: Und ich habe deswegen gesagt, Hildra muss sich so alle zehn Jahre schnell neu erfinden.
00:35:13: Ich denke das ist genau das nächste Thema neben Technologien, die in der Industrie gerade relevant werden wie Security.
00:35:20: Aber auch die gesamte Arbeitswelt für uns wird sich verändern und da sehe Wahnsinnigen Vorteil oder auch Push für Hilscher, also wenn ich mir mit so einem Stück nach vorne gucke wie geht es weiter?
00:35:34: Man muss erstmal ein Unternehmen finden in der Größe von Hilschern.
00:35:39: Vierhundert bis vierhundertfünfzig Mitarbeitern Mit dem Technologiekompetenzen die wir im Hause haben.
00:35:46: Wir haben die Chip-Entwicklung, wir haben die Hardware Entwicklung und die Softwareentwicklung und die Produktion Wenn ich mir das anschaue Wir haben diese tiefe technische Kompetenz in all diesen Wirtschaftsketten.
00:35:57: Gepaart jetzt wird der Skalierungsmöglichkeiten von KI und der Schnelligkeit von einem Vierhundert Mann Unternehmen können wir die Zukunft wahnsinnig viel erschaffen, noch viel schneller agieren, viel mehr Produkte, viel breiter aufstellen werden große Unternehmen jetzt erstmal Man sieht es teilweise im Silicon Valley vor dem Problem stehen, ich habe so viele Mitarbeiter.
00:36:18: Was mache ich jetzt mit den ganzen Softwareentwicklern?
00:36:20: und alles können wir?
00:36:21: Weil wir eben nicht Tausende von Softwareentwickeln haben sondern die haben.
00:36:25: Chip-Entwickler, Hardware-Entwicler, Softwareentwirkungen, Produktionen – all das in einem Hause können wir viel schneller durch KI skalieren und viel mehr Wertschöpfung schaffen durch die Schnellkeit, der Größe von Hiltcher zusammen mit KI.
00:36:40: Also da sehe ich wahnsinnigen Vorteils.
00:36:41: Großen
00:36:42: können natürlich KI viel besser kaufen, weil sie viel mehr Geld haben, was sie mal investieren können?
00:36:46: Ja aber dann muss man auch erst einmal.
00:36:48: die sind dann sehr fokussiert auf... Ich glaube dass die Höhen zwischen den vielen Größern sind.
00:36:54: als Hardware-Entwickler kennt den Softwareentwickler bei den großen nicht.
00:36:58: Der Chip Entwickler schon teilweise gar nicht und ich glaube das das gerade die Stärke ist wie wir als kleines Unternehmen ausspielen können durch die Chance, dass hier wirklich alles am Standort ist und können dann die gesamte Wertschöpfungskette optimieren.
00:37:13: Das heißt, es gibt nicht nur welche die Softwareentwicklung optimieren und irgendwo in ganz anderen Standort ist irgendjemand der die Hardware Entwicklung optimiert wird sondern den gesamten Entwicklungsprozess von Chip-Entwicklung, Hardware Software Produktion komplett in einem optimieren.
00:37:27: das ist glaube ich auch das was mit KI basiert.
00:37:30: Viele denken noch in den klassischen Wertschöpfungsketten.
00:37:33: Ich habe eine Softwareentwirkung und muss die mit KI automatisieren.
00:37:42: die gesamte Art, wie wir Dinge erschaffen neu definieren mit keinem.
00:37:46: Das hilft uns zwar.
00:37:48: Wie wäre das dann konkret?
00:37:50: Dann würde man der KI was sagen wenn man es versucht zusammen zu machen?
00:37:56: Also
00:37:57: was sagen ist vielleicht mal nach fünf Jahren nach vorne gesponnen.
00:38:02: Eventuell ist unser Support Pool so angebunden, dass die Support Cases vom Kunden kommen rein.
00:38:09: Die KI guckt direkt ist es ein Fehler im Chip, Fehler in der Hardware, Fehler In der Software dem Produkt Manager direkt vorschlägt hey ich habe hier eine Kunde hat einen Bug reported.
00:38:21: Ich habe herausgefunden das ist ein Bug in der hardware.
00:38:24: ich habe schon ein neues Design gemacht.
00:38:26: möchtest du das als Standardprodukt oder als Kundenspezifel Variante den Kunden anbieten und in dem Zuge schon komplett die gesamte Entwicklung mit Fertig?
00:38:35: und die Kompetenzen, die wir im Haus machen sind dann nicht irrelevant.
00:38:38: Sondern diese sind für verantwortlich zu gucken.
00:38:42: ist das Hape-Design?
00:38:42: was die KI gemacht hat passt aus den Anforderungen wie wir stellen?
00:38:46: also sie sind mehr die Entwickler, die Review'n.
00:38:48: Was kommt aus der KI raus?
00:38:50: Und da über den gesamten Prozess immer wieder verstehen.
00:38:52: also nicht nur Hardware Entwicklung sondern es kann ja auch sein dass ein Fehler in der Software ist oder Produktionsfehler war oder oder oder und ich glaube dass die Teams eng verzahnt zusammenarbeiten, ist das ein Prozess, den wir relativ gut abbilden können.
00:39:07: Würden
00:39:07: die KI auch Leute ersetzen?
00:39:11: Ich würde jetzt gerne sagen nein ich glaube, dass das Problem ist, dass sie sich mit dem Thema gar nicht auseinandersetzen.
00:39:18: also zum Beispiel Softwareentwickler die sagen ach KI kommt für mich nicht in die Frage.
00:39:24: Ich glaube, die werden über kurz oder lang auf der Strecke bleiben.
00:39:27: Das wird leider so sein.
00:39:29: Das heißt nicht dass wir hier am Standort weniger oder mehr Leute brauchen sondern ich glaube ihr.
00:39:34: mit der Mannschaft sind wir relativ gut aufgestellt aufgrund der verschiedenen Kompetenzen die in kleinen Teams vorhanden sind.
00:39:40: aber wenn es da einzelne Leute gibt die sich dem Thema versuchen zu entziehen und nicht am Zahn der Zeit der KI mit dabei sein wollen die werden früher oder später ein Problem kriegen ja.
00:39:51: Was wir auch in anderen Branchen natürlich auch sehen dass man sagt, die sieht momentan so ein bisschen das Leute, die sehr gut in was sind durch KI noch viel besser werden.
00:40:03: Wenn sie es nutzen, wenn nicht dann sind sie irgendwann abgehängt.
00:40:08: für andere scheint es schwieriger zu werden, also Einsteige und manche mittleren Tätigkeiten.
00:40:13: Da glaubt man in manchen Branchen die wird man durch KI irgendwie ersetzen können was zu der paradoxen Situation führt dass man in Zukunft das man vor allen Dingen Experten will.
00:40:22: aber die Wege wie die Experten werden dass sie vielleicht schwieriger Teils auch für den Grundbereich?
00:40:27: Ja, würde ich teilen.
00:40:28: Wir brauchen mehr.
00:40:28: die Experten, die verstehen oder die das Ergebnis der KI verstehen bewerben können und dann die KI optimieren können.
00:40:36: aber es wird genau das Problem werden.
00:40:38: wie komme ich jemals zum Experten?
00:40:39: weil sich diesen Anfangsschnitt nicht gemacht hat mit den Basics die dann einfach von der KI ersetzt werden oder oder gemacht werden.
00:40:46: Wie ist es denn bisher?
00:40:48: wenn ihr einstellt stellt ihr auch also stellt ihr Erfahrene Leute, Anfänger gleichermaßen ein.
00:40:55: oder muss man wenn man bei Hilscher arbeiten will schon mal mindestens fünfzehn Jahre der Entwickler irgendwo gewesen sein?
00:41:01: Über die breite Basis.
00:41:03: Wir haben eine gute Kooperation mit den Hochschulen.
00:41:06: Universitäten hier in der Richtung.
00:41:07: Haben da auch immer einige Bachelor-Masterarbeiten am Laufen und Kollegen werden in der Regel auch wenn sie einen guten Job gemacht haben übernommen.
00:41:14: wir gucken aber auch teilweise auf Spezialisten und wir gezielt jetzt für dedizierte Themen irgendwas brauchen.
00:41:21: Beispiels aktuell ein System-Architekt für Communication Products.
00:41:24: Da gucken wir da schon eher auf Spezialisten, die im Markt unterwegs sind und die da ja schon heute dabei sind.
00:41:32: Das ist jetzt speziell für die Entwicklung also da hauptsächlich Hochschulabseuerwenden, Universitätsabserwänden über Bachelor in Masterarbeit oder Spezialistinnen.
00:41:44: Jetzt sind wir aber eben halt nicht nur ein reines Entwicklungsunternehmen, sondern wir haben natürlich auch die Produktionen und Personal usw.
00:41:50: Und da sind wir halt auch relativ stark in der Ausbildung.
00:41:52: also wir gucken dass wir auch hier jährlich einige Mitarbeiter im Bereich Elektronikfertigung Fach Informatiker Industriekaufleute eben auch über die Ausbildung heranziehen.
00:42:05: Ich würde jetzt noch gerne über sozusagen die Unternehmensart sprechen Jenseits der Branche Familien Unternehmen.
00:42:13: Du bist in der zweiten Generation, was unser Land ja auch gerade dieser Art von Unternehmen auch lange auszeichnet weil die oft längerfristiger planen können.
00:42:25: Die müssen
00:42:26: nicht den
00:42:27: sozusagen auf dem nächsten Quartalsbericht.
00:42:29: Ich bitte Sie mal ein bisschen zuhin optimieren.
00:42:33: Die haben aber manchmal zwei Probleme einmal dass sie halt so klein sind und das zweite, Übergang nicht so einfach geht.
00:42:45: Wie klappt es denn, dass man die Nachfolge regelt?
00:42:47: und wenn ich die Frage hinterherstehen kann spielt dein Vater heute auch noch eine Rolle oder ist mit dem Übergangen dann auch raus?
00:42:54: Also ich weiß nicht ob das ein generelles Kochrezept ist.
00:42:57: Ich kann nur erzählen wie's bei uns war und wie ich glaube, dass es gut funktioniert.
00:43:01: also jetzt hat sehr gut bei uns funktioniert.
00:43:05: einmal wir haben uns schon ... in einem Stück vorbereitet.
00:43:09: Also ich habe relativ klar gesagt, ich will ein Stück Dinge anders tun als er.
00:43:14: Man hat es auch wie gesagt... Ich bin im Unternehmen groß geworden und merkte Dinge, kennt Dinge.
00:43:19: man hat gemerkt für die ersten vielleicht... ...fünfundzwanzig Jahre war, wie er das Unternehmen geführt hat genau richtig.
00:43:25: Es waren kleines Unternehmen schnelle Entscheidungswege Er hat alles entschieden Links um rechts rum.
00:43:31: Man hat ja gemerkt, so die Jahre aus fünf, sechs Jahren bevor ich das Ganze benommen habe, hat man schon gemerkt okay dass Unternehmen seine Größe angelangt wo einfach eher ein Stück auch zum Bottleneck wurde und Entscheidungen nicht mehr.
00:43:43: so also er immer noch schnell getroffen aber es haben viele Mitarbeiter ganz mal mitgekriegt links rund rechts rum weil die Größe verstanden ist.
00:43:49: Ich hab gesagt wenn ich übernehme mache ich gerne die technologische Kompetenz habe.
00:43:54: ich möchte aber ein Stück in Management Team aufbauen was dann Kompetenzen mitbringt und auch eigene Verantwortungsbereiche voran bringt, wie den Vertrieb, wie es Marketing.
00:44:04: Und das war in der Zeit vor dem Übergang zu mir, wo ich gesagt habe, ein Stückchen Umstrückling hatten damals auch eine Begleitung gehabt aus dem Markt, der sowas schon einmal oder zweimal mit begleitet hat.
00:44:16: Das hat uns auch gut geholfen klar die Erwartungshaltung niederzuschreiben.
00:44:22: Ich glaube was uns am Ende wirklich geholfen hat, war dass mein Vater sich doch relativ schnell dann wirklich auch rausgezogen hat.
00:44:31: Wir haben noch ... wir beide gerne gesagt er hat so ein kleines Hobby zum Ausstand gehabt.
00:44:37: es gab dieses Thema Digitalisierung und Cloudentwicklung hat sich dort zwanzig Entwickler genommen hat zum Beispiel einen Jahr noch an dem Thema weiter entwickelt der kam auch aus der Entwicklung hat auch Elektrotechnik studiert also auch so diesen technischen Fable gehabt und hat aber dann so nach einem Jahr sich wirklich hier komplett rausgezogen.
00:44:56: Hat sich ein neues Projekt gesucht, vielleicht können wir da auch noch mal zwei Worte zu sagen...
00:45:01: Ist ja auch bisschen weiter weg von hier, ist nicht in Urgriff?
00:45:03: Genau!
00:45:07: Das funktioniert glaube ich gut weil was ich viel sehe ... auch von anderen Firmen, wo genau dieser Übergang stattfindet.
00:45:14: Wenn dann der Vater noch zu sehr oder die Eltern noch zu sein Unternehmen sind und man auf einmal feststellt hey wenn ich die wirklich wichtigen Entscheidungen werden vom Vater getroffen und nicht von dem Nachfolger, dann entwickelt sich so ein... naja wenn es wichtig ist gehe ich halt zum Seniorn nicht zum Junior und das sieht man wirklich leider relativ häufig.
00:45:33: und dann passiert wie mich folgendes, wenn dann der Vater wirklich weg ist Entsteht so ein Vakuum, wo man nicht weiß wer entscheidet jetzt eigentlich.
00:45:41: Der Junge hat es vorher nicht entschieden er war auch nie in der Lage zu entscheiden und ich glaube dass das ein großes Problem ist.
00:45:50: getan, dass er dann von heute auf morgen gesagt hat, gut wir haben dieses ein Jahr übergangen danach bin ich wirklich raus.
00:45:56: Raus heißt im Aktuellen im Gehirn noch Firmenanteile.
00:46:00: also ich habe ja noch eine Schwester auch, mir und meine Schwestern können Firmenanteile und mein Vater wobei wir jetzt den Rest irgendwann in dem nächsten überschreiben werden so dass die restlichen Firmen Anteile übertragen werden und erhält sich wirklich auch aus den Themen.
00:46:14: Also ich bin froh, dass ich ihn überhaupt zur Fertig-Jahr-Feier herbekommen habe.
00:46:18: Okay also der ist dann wirklich so dem ja hier ist fast gefragt die Sonstachen irgendwie bestimmte Situationen wo du ihnen dann auch nochmal wegen der Firma anrufst und sagst hier jetzt das oder ist denn wirklich auch...
00:46:31: Das hätte mir vielleicht ein bisschen mehr gewünscht auf der anderen Seite.
00:46:34: Ich glaube genau diese Situation ist so gut wie sie ist weil er wirklich ein Stück raus ist, also er ist mit seinem neuen Projekt.
00:46:42: Vielleicht zwei Worte?
00:46:43: Da hat sich da so ein alte Schlossruin in Nürnberg gekauft und es dann mit Tag und Nacht beschäftigt.
00:46:47: Und wenn ich ihn anrufe, dann erzählt er eine halbe Stunde von seinem Schloss und das habe ich relativ schnell gemerkt.
00:46:53: Schloss ist wichtig hier die Themen, da muss ich mich drum kümmern.
00:46:56: Ich hab mir dann ein Stück mein Netzwerk aufgebaut wo ich meinen Feedback oder wo ich so fragen, die ich vielleicht sogar mit ihm hätte diskutiert haben einfach so lösen konnte, das musste ich dann auch die Jahre darauf einfach aufbauen.
00:47:07: So ein Stück Netzwerk um das Unternehmen herum wo ich einfach genau diesen Sparrowing Partner habe und ich glaube so hat es relativ gut funktioniert weil wenn er da noch tiefer drinnen wäre dann als Sparringspartner vielleicht doch andere Meinungen gehabt haben jetzt vielleicht ja eine oder andere Meinungsverschiedene gegeben.
00:47:23: von daher ist so ist der Setup glaube ich genau perfekt wie es für uns ist
00:47:27: Und in der Größe?
00:47:27: Die Struktur ist.
00:47:28: jetzt hast du schon gesagt du bist sozusagen CEO aber der eigentlich Ich sage mal, ein bisschen flapsig für die Technik zuständig.
00:47:36: Und in den anderen Bereichen sind noch breiter Management als früher.
00:47:42: Das war im Prinzip so das Entscheidende auch bei dem Übergang.
00:47:44: Davor war es alles in einer Person und jetzt ist das eben...
00:47:48: Nein ich habe mir auch einen technischen Leiter vor drei Jahren mit dazu geholt, der sonst ein Stück für diese Technik mit verantwortliches Gute ist.
00:47:54: Ich kann überall heute noch mitredeln aber mir war es wichtig mich auch ein Stück rauszuziehen.
00:48:00: Ich habe ein Fable für die Technik, ist auch das was mir Spaß macht.
00:48:03: Jetzt auch im Rahmen von KI kann ich auch so ein paar Dinge noch nicht ganz, wie die Finger lassen und sowas.
00:48:08: aber das Problem ist wenn man dann immer noch technikverantwortlicher ist, dann passiert es ganz schnell dass man sich nur um die Techniken kümmert oder alle anderen Bereiche liegen bleiben.
00:48:18: Deshalb war es für mich wichtig zu sagen nein, ich brauche einen Management Team die alle Kompetenzen mitbringen, die das die Bereiche abdecken, dass ich mich um alle Bereiche kümmern kann ... flüchten ein Stück in die Technik, was mir Spaß macht.
00:48:32: Sondern wirklich dass ich diese breite Basis hinkriege.
00:48:36: Das hat auch ganz funktioniert, ganz gut so.
00:48:38: Aber auch das war vielleicht zwei Worte dazu.
00:48:40: Auch das hatte ich mir damals einfacher vorgestellt dieses Aufbauen des Managementteams.
00:48:46: Es hat jetzt gute fünf Jahre gedauert wo Hillchair lernen musste, wo ich lernen musste... Was passt zu uns?
00:48:53: Was passt nicht zu
00:48:54: uns?!
00:48:54: Ich habe mir dann auch erfahrene Leute raus reingeholt von... vielleicht auch mit einem oder anderen Großkonzern, habe dann gemeint das passt gar nicht so zur Kultur.
00:49:02: Die bringen zwar die Erfahrung mit wie sie was aussehen muss aber kulturell gab es da ein Problem.
00:49:06: und ist das was wir auch in dieser Zeit oder was ich lernen musste?
00:49:10: Was passt zu Helge und was passt nicht zu Helger?
00:49:13: Wie viel Kompetenz, wieviel Persönlichkeit brauchst du?
00:49:16: Und mittlerweile muss ich sagen haben mich wirklich gutes Management Team zusammen, weil es hat mich jetzt auch gute fünf Jahre gekostet wo ich auch die eine oder andere Fehlentscheidung getroffen hab und nochmal irgendwie ein Stück neu sortieren musste.
00:49:28: Zum Schluss würde ich gerne noch eine Frage zur Politik auch stellen, zu den Rahmenbedingungen.
00:49:33: Wenn jetzt hier der Digitalminister sehe ist es gut nicht ich und du hättest ... Ich würde sagen, sagen Sie mal mir drei Sachen.
00:49:41: was muss ich machen damit in Ihrer Branche oder Ihnen irgendwie ein Weg steht was sich ändern kann?
00:49:49: Was wären das für Sachen?
00:49:50: Also das ganze Thema Datenschutz geht uns ein bisschen auf den Keks mit den ganzen Regulierungen, was es dann auch schwer in Richtung KI macht.
00:49:59: Dinge zu nutzen wo man mehr aufpassen muss und das ist ein Stück, wo ich auch schon oft mal kurz überlegt habe, macht's nicht Sinn doch irgendwo anders eine Zweigstelle aufzumachen?
00:50:11: Wo eben die Regulierung in Richtung Datenschutz oder auch KI-Verordnung, die jetzt kommt, nicht ganz so restriktiv sind.
00:50:17: also das ist schon... Wir denken viel über diese Themen nach.
00:50:21: Was dürfen wir, was dürfen wir nicht?
00:50:23: Wo andere Unternehmen in anderen Bereichen der Welt vielleicht ein Stück schneller agieren können.
00:50:28: Auf der einen Seite ist das Thema gut weil auch da muss man ein Stück aufpassen und auf der anderen Seite ist es ein Stück übertrieben.
00:50:33: also da muss mal glaube ich nochmal ein Stück nachlegen.
00:50:42: O-Krifftel in Manthornoskreis direkt am Main, der Einsichten uns heute gegeben hat.
00:50:47: Darin wie man als Familienunternehmen mit dieser Branche in Deutschland produzieren international verkaufen kann und dabei ein bisschen auch draußen sitzen kann also im doppelten Sinn Hilton Champion haben wir vorhin mal gesagt Weltmarktführer aber auch geografisch hier hinter den Supermärkten am Main.
00:51:04: Also man sieht es auf den ersten Blick gar nicht dass er sowas steht Und wie das gelingt.
00:51:09: vielen Dank dir für das Gespräch Und Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörern, vielen Dank, dass Sie einmal mehr eingeschaltet haben.
00:51:16: Wenn Sie mögen, dann bis in der kommenden Woche.
00:51:19: Ciao!