F.A.Z. Digitalwirtschaft

F.A.Z. Digitalwirtschaft

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00:00:04: There's one more thing.

00:00:06: Der Computer-Konzern Apple wird demnächst fünfzig Jahre alt für ein Unternehmen dieser Branche, ein sehr hohes Alter.

00:00:15: wie das Ganze begann und warum es aus einer Garage zu einem Billion Konzernen gelingen konnte darüber wollen wir heute sprechen.

00:00:23: Herzlich willkommen liebe Hörerinnen und Hörers zu einer neuen Ausgabe unseres FAZ Digital Wirtschaft Podcasts.

00:00:28: mein Name ist Alexander Ambruster ich bin Resolat in unserer Wirtschaftsredaktion Und ich spreche heute mit zwei Kollegen, die Apple lange beruflich begleitet haben in Amerika hier in Deutschland.

00:00:40: Einmal mit Karsten Knob einem unserer Herausgeber Hallo Karsten!

00:00:44: Hallo Alex!

00:00:45: und mit Michael Speer aus unserer Technik und Motorreaktion.

00:00:49: Hallo Michael!

00:00:49: Hallo Aleks!

00:00:51: Am ersten April, ist Apple gegründet worden von drei Leuten Steve Jobs Steve Wozniak und Ronald Wain, der aber nach einer sehr kurzen Zeit das Unternehmen verlassen hat.

00:01:04: Michael, was waren es für drei Leute?

00:01:06: Warum haben die das gemacht?

00:01:09: Man muss sich den Kontext der Siebzigerjahre kurz vor Augen halten.

00:01:13: Wir hatten ja die Entwicklung der Computer nach dem Zweiten Weltkrieg.

00:01:17: Es gab Großcomputer in vielen Firmenunternehmen Und in der Wissenschaft.

00:01:22: Aber dann Anfang der siebzigere Jahre begann auf einmal eine Entwicklung Die jeden einzelnen betreffen sollte, nämlich der Entwicklung von Mikroprozessoren.

00:01:31: Das waren also kleine Chips auf denen damals ein paar tausend Transistoren lagen und die konnten dann schon relativ anspruchsvolle Rechenaufgaben übernehmen.

00:01:43: Auf einmal die Vision des persönlichen Computers, das also nicht nur die große Firma irgendeinen Zentralrechner hatte sondern dass irgendwann vielleicht jemand einen Computer für sich selber privat zu Hause hatte.

00:01:56: Eine Idee, die bis dahin abstruß erschien so groß waren die ganzen Geräte und in der Mitte der siebziger Jahre gab es unglaublich viele Firmen, die dann anfingen so mit Bastelösung.

00:02:09: Also die nahem mehrere von diesen Mikroprozessoren versuchten so Eingabe Ausgabe Einheiten zu entwickeln.

00:02:15: das waren dann zum Beispiel leuchtende Lämpchen oder ähnliches und die konnten am Anfang nicht viel mehr als das was dann in den Schulen aufkamen oder in den Universitäten nämlich die programmierbaren Taschenrechner.

00:02:28: diese Bausätze gab es Dutzenden von Firmen.

00:02:31: Es gab ein paar Firmen, die wurden damit relativ schnell berühmt zum Beispiel Commodore oder TRS und Steve Jobs und Steve Wozniak hatten die Idee selber so einen Computer zu basteln.

00:02:43: der Steve Jobs war eher der Marketing Typ während Woznyak Ingenieur war.

00:02:48: Der hat dann diesen ersten Computer den Apple I entwickelt.

00:02:54: Dafür brauchte man eben die Firma Apple, die dann gegründet wurde mit thirteenhundert Dollar Startkapital und eine ganz kleine Auflage nämlich ungefähr zweihundert von diesen Bausätzen.

00:03:06: Die wurden ab Juli neunzehnundalssechsen-siebzig an eine Computerkette gegeben und dort für sechshundertsechszig Dollar verkauft.

00:03:16: das war der Anfang von Apple.

00:03:19: nach dem apple eins hat Steve Wozniak noch einen zweiten Rechner entwickelt, der dann aber industriell gefertigt wurde.

00:03:27: Nämlich im gleichen Jahr den Apple II, der sehr lange auf dem Markt war und der begründete quasi den Anfang von Apple.

00:03:35: Das war das Gerät mit dem Apple-Hervorstach.

00:03:39: Aber wie gesagt es gab eine ganze Reihe anderer.

00:03:42: Der Apple II hatte am Anfang vier Kilobyte Speicher.

00:03:46: Vier Kilobytes.

00:03:50: wie auf einer halben Seite Papier an Textmenge steht und konnte ein Monitor oder einen Fernsehgerät mit zwei Hundert Achtzig mal Einhundert Sein Neunzeig Pixel ansteuern, da würde man heute selbst bei einer Smart Watch nur noch drüber lachen.

00:04:10: Warum hat er damit den Durchbruch geschafft?

00:04:14: Also was war das Besondere?

00:04:15: dass es dann plötzlich ein Maßen Produkt geworden ist weil der was konnte was andere nicht konnten.

00:04:21: Ich würde nicht sagen, dass das schon der Durchbruch war.

00:04:24: Sondern es war ein ganz starkes Produkt aber auch in einem ganz wettbewerbsintensiven Kontext und der Apple II hatte aus technischer Hinsicht etwas den anderen Geräten voraus was Apple später komplett aufgegeben hat.

00:04:43: Es war ein offenes System eine ganze Reihe von Slots, in die konnte ich weitere Zusatzplantinen hineinstecken und damit alle möglichen Anwendungen bauen.

00:04:54: Es war sogar möglich.

00:04:55: später.

00:04:56: der Apple II wurde ja bis nineteenhundertreinneunzig gebaut und verkauft.

00:05:01: Später war es sogar möglich dem noch ne andere CPU als Steckkarte reinzustecken so dass sich damit den nochmal schneller machen konnte.

00:05:11: diese Modularität das war am Anfang glaube Eine Voraussetzung für den Erfolg.

00:05:17: und wenn ich so zurückblicke, wie die anderen aus sahen.

00:05:20: Also TRS-Achzig oder der Commodore Patcheds two thousand eins da war der Apple schon ein sehr schickes Gerät.

00:05:27: also in meiner Erinnerung war das ebenso dass man sagte Das ist ein sehr gutes Produkt aber es war auch sehr teuer.

00:05:36: in Deutschland hat glaube ich so um die drei tausend mark mindestens gekostet.

00:05:41: Zwischendurch dann mit weiteren Variationen und Ausbaustufen auch mehr.

00:05:45: Aber das war noch nicht das Kultgerät.

00:05:48: Keineswegs!

00:05:49: Weil du jetzt sagtest, wie du gesprochen hast schon angedeutet hast... Du begleiterstes Thema journalistisch auch schon im Prinzip eben genauso lange seit dem Apple II.

00:05:59: Also du hast selbst darüber geschrieben als der rausgekommen ist Wie war insgesamt oder was hat man da gedacht?

00:06:07: Als der kam einmal wenn es um Computer geht aber auch so darüber hinaus Hat man da gleich gedacht, hier ist sozusagen der Beginn von was ganz großem oder?

00:06:17: Also als der Apple II rauskam, in den sieben Siebzig, da habe ich noch nicht als Journalist gearbeitet.

00:06:23: Da war ich noch Schüler und das begann dann so Mitte der achtziger Jahre.

00:06:29: Ich war aber sehr nah dran und in unserem Haushalt haben wir auch durch meinen technik begeisterten Vater, der Lehrer war immer sehr viele Produkte gekauft.

00:06:39: Wir hatten die Fachzeitschriften da liegen und dann fing das an mit den programmierbaren Taschenrechnern, die hatten wir und da waren schon eben immer die Blicke auf die Produkte und man hatte damals ja kein Internet, man konnte sich nur auf die Fachpresse verlassen jedes einzelne Wort zu den Produkten der Begierde, die man sich eben zu den hohen Preisen vielleicht noch nicht leisten konnte.

00:07:06: Und dann lief es letztlich darauf hinaus das ein programmierbarer Taschenrechner für sechshundert Mark anstatt des Apple II für dreitausend Mark gekauft wurde.

00:07:16: Aber mitverfolgt habe ich das Ganze schon sehr intensiv.

00:07:20: Der war dann von Judith Packard?

00:07:22: Nee, er war von TI.

00:07:24: Das

00:07:25: waren so die Marken.

00:07:27: TI hatte den großen Vorteil, dass man Hinten Module hineinstecken konnte um die Funktionalität zu erweitern.

00:07:33: Ich erinnere

00:07:34: mich, ich esse mich aber damals für Casio entschieden.

00:07:37: Und man konnte die nicht nur selber programmieren sondern die Programme auch noch ablegen auf einem Magnetspeicher das sah so aus wie ein Heftpflaster und es wurde durch das Gerät durchgeschoben.

00:07:48: mit dem kleinen Motor voran getrieben las man dann eine Software aus oder speicherte sie ab.

00:07:57: Also wenn man das heute sieht, es war kurios, ne?

00:08:01: Aber cool!

00:08:02: Carsten Du begleitest Apple auch schon sehr lange in deinem bohwlichen Leben unter anderem eben auch als Korrespondent an der amerikanischen Westküste für die FHZ aber nochmal zurückgeguckt... Kannst du dich noch erinnern wann du zum ersten Mal von Apple gehört hast?

00:08:20: Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich zum ersten Mal von Apple gehört habe.

00:08:22: Aber ich kann mich daran erinneren, weil ich zum Ersten mal einen gesehen und benutzt habe.

00:08:26: Und zwar war das in Münster im Studentenwohnheim neben dem A-See – da ist jetzt ein Hotel, die Mensa daneben gibt es immer noch!

00:08:36: Da hatte eine Komeditone, den ich über einen anderen kennengelernt hatte ... in seiner Studentenbude tatsächlich einen Macintosh stehen.

00:08:46: Und Michael Sperr hatte jetzt ja gerade, wenn man so will bis zum Apple II das schon geschildert und auch wie lange es den gab.

00:08:52: aber dann kam nix-nachtvierundachzig hat der Macintosch und ich habe so ab achtendachtzig neunundachtzig studiert... ... und es war abemberaubend dass ein Student dieses auch nicht ganz preiswert gerät da auf seinem Studentenschreibtisch hatte Und daran erinnere ich mich noch sehr genau.

00:09:12: Also in dem Moment, wo ich jetzt drüber spreche, sehe ich mich tatsächlich in den Zimmer auf dieses Begegerät blicken, dass es längst ins Museum of Modern Art in New York geschafft hat – wo ich es dann einige Jahre später selber auch gesehen habe.

00:09:27: Das war die erste Begegnung mit Apple.

00:09:29: Da wolltest du ja auch sowas haben oder?

00:09:31: Nee, das ist illusorisch!

00:09:33: Also es gibt ja so Dinge, da denkt man sich toll und dann weiß man was die kosten.

00:09:38: Und das ist illusorisch.

00:09:39: ich war zu dem Zeitpunkt ganz doll froh dass Ich mir einen pca t also mit einem zwarhnt sechsten achtziger Prozessor für meine Diplomarbeit kaufen konnte und kein xt mehr.

00:09:53: und Der konnte tatsächlich dann auch schon ein bisschen grafische benutzer oberfläche worauf windows nutze er ein bisschen länger warten mussten und Da war ich sehr stolz Hab das auch gerne benutzt, aber das Apple war out of reach.

00:10:07: Aber ich hab dann kurze Zeit danach hier bei Satz I bei der Telebar so einen Praktikum in Frankfurt gemacht.

00:10:14: Das war mein erster längerer Offentat in Frankfurt und ich weiß noch genau Auch das habe ich noch vor mir wie ich im Kaufhof an der Hauptwache von einer Vitrine stand Und mir bestimmt eine halbe Stunde den Newton angeschaut habe.

00:10:29: Also das fand ich auch faszinierend.

00:10:31: Michael Sperkern vielleicht auch gleich kurz erklären, was das jetzt wieder war.

00:10:35: Aber auch da stand ich davor und dachte es ist unbezahlbar!

00:10:39: Das waren meine Apple-Anfänge.

00:10:41: Also der Macintosh kostete damals in Deutschland um die Zehntausend Mark.

00:10:46: Das heißt also halb so viel wie ein Mittelklasseauto.

00:10:50: Und das war absolut unerreichbar und ich weiß, wie ich damals aus den Computerläden gestanden habe.

00:10:57: Ich hab mir die Nase platt gedrückt Aber man wusste ist nicht drin.

00:11:01: und das besondere war ja dieses schwarz-weiß Display, was unbedarfte heute vielleicht als LC-Display ansehen würden.

00:11:09: Aber es war natürlich ein kleiner Röhrenmonitor.

00:11:12: aber diese Schwarz-Weiß Darstellung mit der grafischen Benutzeroberfläche Das war schon arg schick vor allen Dingen weil man eben als Dossnutzer in der alten Microsoft-Welt eben alles über die Kommandozahlen machte.

00:11:27: Man sagt ja nicht, ich klicke jetzt auf Word oder sowas und dann man sagte cd leertaste backslash blubblubblup word und dann kam man in das Verzeichnis rein und dann tippte man nochmal Word ein wo die Excel Datei war, dann startete das Word und dann lief es.

00:11:43: Man musste alles über Tastaturkommandos machen und da war ein Macintosh wirklich revolutionär.

00:11:50: Mit Mausbedienung?

00:11:52: Genau,

00:11:53: man muss dazu sagen, dass in den Handel der Macintosh kam.

00:11:58: Es hatte davor ein Modell gegeben das sie ist Lisa benannt nach Steve Jobs Tochter und die Lisa war deutlich größer aber glaube ich dreimal so teuer war ein absoluter Flop.

00:12:11: und das war der erste Apple Rechner mit diesem grafischen Benutzer Interface.

00:12:17: Das wiederum hatte sich Steve Jobs bei Xerox in Palo Alto abgeguckt.

00:12:22: Also das war jetzt nicht unbedingt der eigene Geniestreich, sondern die Anfänge von Maus und grafischer Benutzeroberfläche.

00:12:32: Die lagen da schon etwas zurück.

00:12:34: nur Apple hat es eben als erster in einem tollen ausgereiften Produkt so auf den Markt gebracht.

00:12:42: So, und der Newton.

00:12:43: Ja, das war auch so eine Nummer!

00:12:46: Der Newton kam im Jahr twohundneinzehntezig auf den Markt.

00:12:51: Und wenn man das jungen Leuten heute erklären würde, würde man sagen, dass es eine Art kleines Tablett ohne Mobilfunkanbindung und in schwarz-weiß und hatte die revolutionäre Idee, dass man dort mit einem Stift auf dem Display schreibt und dieser Handschrift dann erkannt wird.

00:13:13: Faszinierend!

00:13:13: Die

00:13:14: Idee war faszinirend, und wenn es funktionierte... ...dann war das auch wirklich cool.

00:13:19: aber es funktioniert nicht.

00:13:20: damals hatte man noch nicht die Rechenleistung Und der Newton wurde zwar viele Jahre weiterentwickelt Aber als Steve Jobs da in nineteen sieben neunzig zu Apple zurückkehrte War es eines der ersten Produkte was sofort gecancelt wurde.

00:13:35: und um die technischen Hürden nochmal zu beschreiben.

00:13:39: Es gab dann später Parm-Computer von einem anderen Hersteller und der kam gar nicht erst auf die Idee, dass der Computer die Handschrift erkennt sondern hatte die umgekehrte Idee das der Nutzer so oft im Display schreibt wie der

00:13:56: Parm

00:13:57: das vorsieht.

00:13:58: Das heißt also man hat eine eigene Parm Zeichensprache paar Nutzer erlernen musste und das funktionierte dann.

00:14:07: Also

00:14:07: ein großer Erfolg!

00:14:08: War aber ein Riesenerfolg, war aber das umgekehrte Funktionsprinzip.

00:14:12: weil die Technik noch nicht so weit war muss der Nutzer sich anpassen und nicht das Gerät erfasst was der Nutze aufgezeichnet hat.

00:14:22: Jetzt hast du schon einen Stichwort gegeben als Steve Jobs in den Siebenundneunzig zurück kam denn in der Historie von Apple ist es auch so gewesen dass sie keineswegs Ganz gradlinig verlief von der Gründung bis zum Weltkonzern, von dem wir heute reden.

00:14:35: Denn gerade im der schillernde Gründer hat sich zwischendrin mal verabschiedet warum eigentlich?

00:14:44: und dann ist Apple sogar in große Not geraten.

00:14:46: ja also die Geschichte von apple würde ich sagen bis zur Erfindung des iPod Die stand immer wieder komplett auf der kippe.

00:14:55: das unternehmen hätte auch verschwinden können.

00:14:57: das war keine sichere bank.

00:15:01: Es war so, dass in die Kapitalgesellschaft einen Risikokapital-Geber namens Mike McCullough ein.

00:15:12: Der war der Unternehmenschef und wollte dann aber in den Achtzigerjahren nicht mehr weitermachen.

00:15:18: Und dann suchte man einen CEO – das war ab von Jon Scully, der von Pepsi kam.

00:15:28: Die beiden, also Steve Jobs und der neue CEO hatten gewaltige Probleme miteinander.

00:15:34: Und Steve Jobs wurde dann zunächst in seinem Aufgabenbereich beschnitten... ...und dann verließ er Apple im September nineteenhundertfünfundachzig und gründete eine eigene Firma nämlich NEXT die Workstations herstellte.

00:15:49: und damit war zwischen neunzehnhundert fünfundachzig und der Rückkehr von Steve Jobs nineteenhundundsebeneinzig eine Phase da, wo der Konzern langsam wuchs.

00:16:03: Es gab auch viele Jahre mit Agenverlusten und man machte weiter mit dem Apple II, brachte dann eben wie gesagt den Newton auf den Weg und die Lisa und so.

00:16:12: aber das war damals bis zum iPod.

00:16:17: nicht

00:16:17: so

00:16:18: dass ein Computerjournalist sagte Apple ist die wichtigste Firma der Welt oder was auch immer oder hat das größte Potenzial sondern Also ich würde sagen, die Revolution war nicht der IMAX sondern der iPod.

00:16:36: Der IMAQ war die Rettung.

00:16:37: aber sei es drum also jedenfalls war da bis dahin so oder so nix faszinieren ist mehr dran.

00:16:42: die Computer wurden sogar beige sowie die PCs

00:16:44: genau.

00:16:45: und wenn jemand Mac nutzte, das war irgendwie ganz okay.

00:16:49: Das waren meistens Grafiker und die hatten ihre Gründe.

00:16:53: aber für einen normalen Journalisten oder Zeitgenossen darüber nachzudenken soll ich mir ein Mac kaufen?

00:16:59: Das kam eigentlich nicht in Frage.

00:17:01: Das war ein Nischenprodukt.

00:17:03: Nicht kompatibel zur IBM PC wäre schon ganz schlecht.

00:17:09: Dann kam tatsächlich später Produkte, die den Konzern gerettet haben der dann auch irgendwann ein Konzert wurde.

00:17:15: davor war Nicht ein Produkt, sondern eben eine Person.

00:17:19: Der Retter Steve Jobs kam in größter Not im Grunde

00:17:24: zurück.

00:17:25: Das Unternehmen war kurz vor der Insolvenz

00:17:29: und dann wollte er zurück, haben die ihn zurückgeholt?

00:17:33: Das lag daran dass Apple dann nächst aufkaufte fing Jobs wieder an liest ich aber nicht als CEO bezeichnen, sondern als Interim CEO und hat auch nie irgendwie Gehalt bezogen.

00:17:47: Ich glaube symbolisch ein Dollar im Jahr oder sowas Und hat dann gleich mit einem radikalen Reformprogramm losgelegt.

00:17:54: der erste Schritt war... ...ich brauche im Grunde genommen nur vier Computer nämlich einen Notebook und einen Desktop einmal für den Profi und einmal für die Line.

00:18:04: Und das war das neue Line-up.

00:18:06: und dann wurde zusammengestrichen.

00:18:08: Und wie gesagt, dann kam die Entwicklung des iPods.

00:18:13: Dann kam der iMac dazu mit seinem transparenten Gehäuse damals schon von Johnny Ive designed und er war ein echter Hingucker.

00:18:27: Meine These ist dass der iPod Apple zu einer Kultmarke machte die dann auch jene begeisterten, die nicht unbedingt ein Mac-Rechner haben wollten.

00:18:38: Die hörten dann ihre Musik mit dem iPod und das wiederum wenn ich das noch weiter ausführen soll... Also

00:18:45: du würdest sagen das erste Massenprodukt der iPod von Apple?

00:18:48: Ja klar also der iMac von

00:18:54: Das war das Make-Or-Break-Produkt.

00:18:59: Wenn das nicht funktioniert, hätte man vielleicht noch mal ganz kurz zurückgespult.

00:19:02: Apple stand tatsächlich neunzig Tage vor der Insolvenz und hat nur mit einer Finanzspritze von Microsoft ausgerechnet überlebt.

00:19:11: Dann hat er das Unternehmen darauf verwettet, dass dieses Konzept des bunten iMac funktioniert wäre.

00:19:18: Das gescheitert völlig richtig.

00:19:21: Das war immer noch für Apple-Fans ... Und das war ja auch immer noch das alte Betriebssystem.

00:19:28: Also, nicht das neue, dass letztlich auch von Nex dann inspiriert irgendwann einige Jahre später kamen.

00:19:34: Das waren noch ein reines Apple-Produkt und in der Kompatibilität noch nicht so.

00:19:39: aber das war natürlich die Rettung.

00:19:40: So und ich widerspreche überhaupt nicht.

00:19:42: Ich war damals bei der Vorstellung des ersten iPods in Cupertino dabei die Tür noch mal viel, viel weiter aufgestoßen hat.

00:19:51: Man muss allerdings auch dazu sagen dass das Gerät in der allerersten Variante der Software noch nicht mit Windows PCs kompatibel war.

00:20:03: Das kam dann einige Zeit später und wahrscheinlich müsste man sagen, dass diese Verbindung dann der Durchbruch war, der beschriebene, dass dieses Gerät nämlich plötzlich Windows World zusammen funktionierte und man die technischen Vorteile auch als ganz normaler PC Nutzer heben konnte.

00:20:22: Ich habe damals, ich erinnere mich, ich hatte damals nach der Vorstellung das ist ja immer noch so es war auch damals so es wird dann auf der Bühne präsentiert das Produkt und danach werden die Journalisten vorgelassen in irgendeinen Raum daneben dahinter oder wie auch immer wo man dann das Produkt ausprobieren anfassen und ausprobierend kann.

00:20:42: Und da stellte sich Steve damals neben mich.

00:20:45: Mir wäre bald der iPod aus der Hand gefallen, jedenfalls guckte er mich an und fragt, was denkst du?

00:20:53: Dann sag ich so unglaublich teuer.

00:20:58: Dann sagt er, cheap is smack!

00:21:03: Das war ja richtig.

00:21:06: Es bestätigt jetzt genau die These.

00:21:10: Das war das, was dann wirklich funktioniert hat.

00:21:13: der günstige Einstieg in die Apple wird.

00:21:15: Ja, also in der Tat hatte Steve Jobs am Anfang gesagt ich will dass das Ding nur mit dem Mac kompatibel ist.

00:21:24: Der Grund war unter anderem auch, dass der erste iPod eine Firewire Schnittstelle hatte.

00:21:29: Also ein Schnittstellenprotokoll was in der Windows Welt damals überhaupt nicht geläufig war.

00:21:35: und der Mac hatte das und ich musste dann zum Betanken des Geräts mit Musik musste ich eben das mit Kabel an einen Mac anschließen.

00:21:44: Und die iTunes Software ging dem Ganzen voraus.

00:21:47: und dann aber haben ganz viele Leute aus dem Marketing von Apple gesagt, der zieht uns soweit voran aber er könnte noch viel mehr ziehen wenn wir uns für Windows öffnen würden.

00:21:59: und Steve Jobs wollte es nicht hat sich dann aber schließlich doch überzeugen lassen.

00:22:03: und genau das war der Startpunkt wo der iPod eine Gelddruckmaschine wurde.

00:22:09: Jedes Jahr neue Produkte, immer mehr Speicher.

00:22:12: am Anfang hatten wir fünf Gigabyte Speicher und das war eine physische Festplatte also so einem mit mechanischen Teilen.

00:22:18: Apple hat Falltests gestartet wenn das Ding hinfällt was hält das Ding aus?

00:22:25: Und musste also Vorkehrungen treffen dass die sensible Mechanik auch beim Einsatz während des Sports nicht beschädigt wurde.

00:22:34: und später wurden das dann normale Flaschbauchsteine.

00:22:39: Du musst dir, wenn ich das noch kurz ergänzen darf wirklich nochmal vorstellen.

00:22:43: und das potenzierte sich dann später bei der Vorstellung des iPhone natürlich was schon dieser iPod damals disruptiert hat.

00:22:49: Der Markt war damals in der Hand von MP-III Player Herstellern die so relativ billige Plastikteile auf den Markt gebracht hatten.

00:22:59: also die Firmen hießen Rio.

00:23:06: Und da passten hundert Lieder drauf.

00:23:09: Nee, Quatsch!

00:23:11: Noch nicht mal weniger.

00:23:13: Also natürlich gab es auch unterschiedliche Speichergrößen und hier konnte man jetzt tatsächlich mehrere CDs darauf lesen und sie dabei haben und ich habe noch in Erinnerung erst hat sozusagen die CDs aufgestapelt also im Video von der Präsentation um das zu vergleichen was da geht und was da nicht geht.

00:23:34: Einer von diesen Momenten, wo man damals wirklich mit offenen Mund gedacht hat.

00:23:39: Wow!

00:23:40: Das ist jetzt ein Technologiesprung in die Zukunft?

00:23:43: Ja aber auf der anderen Seite muss man ja sehen das war auch die Zeit von Napster und den Musiktauschbörsen.

00:23:48: Von dem ganzen MP-Drei kopieren.

00:23:50: im Grunde genommen hatte damals schon jeder der es wollte und gewillt ein paar rechtliche Bedenken zur Seite zu schieben, eine unglaubliche Musikbibliothek auf seinem Notebook und brauchte dann halt eben Speicherplatz.

00:24:05: Auf den MP-III Spielern die alle wirklich grauenhaft aussahen.

00:24:09: also Apple hatte hier auch quasi genau das richtige Produkt in dieser Hochphase von Napster und anderen Musik tauschen.

00:24:18: Und hat dann aber auch den Dreh hingekriegt, das ganze so zu gestalten dass diese Rechtsverletzung nicht mehr da war.

00:24:27: also die amerikanische Musikindustrie hat natürlich am Anfang mit dem iPod auch gemeckert bis zum es geht nicht mehr.

00:24:35: Aber letztlich war das eine saubere Lösung die also das Bedürfnis von Menschen jederzeit viel Musik mit dabei zu haben, lösen konnte und zwar so dass sie nicht mit einem Bein im Gefängnis nicht aber vor der Hausdurchsuchung standen.

00:24:52: Und das war damals ja kank-und gäbe.

00:24:55: Übrigens woran ich mich jetzt auch noch erinnere wenn ich an dieses Jahr schon fünf zwanzig Jahre her zwei tausend eins zurückdenke die Leute waren enttäuscht übrigens nicht die einzige Apple-Neuproduktvorstellungen, wo im ersten Tag oder in den zwei Tagen danach erstmal so Reaktionen kommen.

00:25:16: Also so faszinierend diese Vorstellung selber war muss man auch sagen dass die Leute mehr erwartet hatten oder besser ausgedrückt was anderes.

00:25:26: sie hatten gedacht das von Apple vielleicht doch irgendwas Mobiltelefonartiges vielleicht schon kommt oder ... ein kleiner Rechner, aber dass das jetzt ausgerechnet einen ... MP-Dreibplayer und Punkt war.

00:25:43: Das war für die Leute damals ... Und dann auch für dieses immense Geld, dass das Teil ja immer noch gekostet hat, eher eine Enttäuschung.

00:25:51: Also fasziniert nicht so sehr das Produkt sondern eher der, der es vorgestellt

00:25:55: hat?

00:25:55: Ja, da muss ich sagen, hatte er das wirklich hingekriegt.

00:26:00: Die Leute mehr erwartet hatten sofort zu stellen, dass zumindest in diesem überschaubar großen Saal da in der Firmenzentrale in Cupertino die Leute schon auf eine Art und Weise beeindruckt waren.

00:26:11: Aber die Resonanz war erst mal teuer.

00:26:13: nur für Apple.

00:26:14: nun ein MP-Dreiplayer muss man auch sagen.

00:26:17: Und da haben Fachleute am Anfang oft bei Apple gesagt das reicht wahrscheinlich nicht um den nächsten riesigen Erfolg zu zünden.

00:26:29: Beim iPhone war das nicht so, aber beim iPad schon auch.

00:26:35: Und in der Zeit hat er auf jeden Fall immer alle Skeptiker-Lügen gestrafen ist so.

00:26:41: Aber die gab es schon!

00:26:42: Es waren nicht die ganze Zeit so dass immer alle vor ihm gebetet hätten also mindestens nicht die Journalist?

00:26:47: Ne, das begann ja erst später.

00:26:48: Das war ja ein Prozess der sich immer weiter verschärfte auch in Verbindung mit Apple Pressepolitik, die schon damals eben ausgerichtet war gezielt einzelne Journalisten relativ früh Informationen und Geräte zu geben.

00:27:05: Und andere eben erst später.

00:27:09: Und Apple hat es sehr gut verstanden Marketing und PR in einer Art und Weise zu gestalten das ist ... sehr effektiv für sie selbst.

00:27:19: Du musst dir das so vorstellen, wenn du im Valley unterwegs warst, waren da diese riesigen Werbeplakate und da stand dann manchmal einfach nur ein Sonnadjektiv drauf und unten drunter als Zitat ... Also in der Hämmerwärmung!

00:27:39: Wenn wir von Apple damals reden, also Unternehmen.

00:27:42: Wie groß muss man sich das vorstellen?

00:27:44: War das schon ein Konzern?

00:27:45: War es ein Größe oder Mittelständler?

00:27:47: Was war das eigentlich?

00:27:50: Aber es war jedenfalls gerettet, habt ihr ja gesagt.

00:27:53: aber was heißt das?

00:27:54: Also

00:27:55: in der Zeit über die wir jetzt hier sprechen, ist siebenneunzig folgende also der einmal kam.

00:28:03: Acht neunzig der iPod kamen zwei tausend eins und dazwischen war das finanzielle Desaster mit dem G for Cube einem wunderschönen Rechner, der aber am Markt gefloppt hat und auch Produktionsprobleme hatte.

00:28:17: Ich würde sagen in der ganzen Zeit war die Marke noch größer als der Konzern.

00:28:25: Das iBook war zwischendurch auch noch gekommen muss man dazu erwähnen.

00:28:30: also der Einsteiger Laptop sah so ein bisschen aus wie eine Kloschüssel mit einem Griff.

00:28:37: dran war jetzt auch nicht der gigantische Riesen-Erfolg.

00:28:41: Also die waren da schon noch ganz schön am Struggeln in der Zeit?

00:28:44: Also kann man im Prinzip, wenn man so eine Art Zwischenfahrt zieht von der Gründung bis dahin – das sind jetzt die ersten... ...fünfundzwanzig Jahre rum – der kann man, im Prinzip sagen, Apple ist nicht untergegangen.

00:28:56: was gut hätte passieren können stand einigermaßen solide da.

00:29:01: aber es war auch noch, ähm, kann man das so drass sagen auch wirklich nichts zu Bemerkend davon, dass das wertvollste Unternehmen der Welt mit der wertvollsten Marke werden würde dann in den nächsten Jahren.

00:29:14: War nichts von zu bemerken?

00:29:15: Ja,

00:29:15: sehe ich auch so.

00:29:17: Zu der Zeit nicht!

00:29:18: Da musste man wirklich fest dran glauben...

00:29:21: Wie haben die sich denn weiter geschlagen?

00:29:23: Vielleicht versuche ich nochmal einen Aufschlag.

00:29:25: was mit dieser iPod hat?

00:29:27: noch aus einem anderen Grund Die von Michael Eschberg zur recht beschriebene Bedeutung?

00:29:33: Meines Erachtens könnte man sagen, dass da zum ersten Mal diese radikale Schlichtheit des Designs Einzucht gehalten hat.

00:29:41: Und damit hatten sie einen Schlüssel in der Hand, der dann sensationell funktionierte.

00:29:46: Schlichthaltesdesigns, Einheit von Hard und Software – unter der Stelle kann Michael Speer den Ball jetzt wieder weiter drübeln?

00:29:53: Ja also Johnny Eif, der denn unter Steve Jobs das Design verantwortete, Prinzipien aufgebracht, die halt damals vollkommen unüblich waren.

00:30:08: So ein MP-III-Spieler hatte alle möglichen Knöpfe Drehsteller und ich weiß nicht was – das war ein verbasteltes Teil!

00:30:14: Als später das iPhone VII kam, sahen ähnliche Produkte mit denen man schon ins Internet gehen konnte, die ähnliche Funktionen hatten auch entsetzlich verbastelt aus.

00:30:25: Und Steve Jobs und IVE hatten zusammen die Idee möglichst viel wegzulassen und möglichst klare präzise Linien zu schaffen.

00:30:34: bei dem eben erwähnten ersten iMac wurde zum Beispiel die Floppy-Disk weggelassen.

00:30:39: Man hat dann gesagt alles was du in Zukunft brauchst holst du dir übers internet oder über den USB Anschluss der damals auch neu war ... so dass ich jedes Gerät anschließen konnte.

00:30:52: Und dadurch habe ich eine Schönheit und Schlichtheit der Produkte, an denen andere erst mal ziemlich lange zu knabbern haben.

00:31:02: Wie gesagt später beim iPhone wurde das nochmal viel deutlicher... ... und hinzu kam natürlich bei dem iPod noch, ... ... die Farbe weiß absolut ungewöhnlich und ein absolutes Acrylic Weiße Ohrenstöpsel.

00:31:20: Das hatte man noch nie gesehen,

00:31:22: ne?

00:31:24: Und auf einmal fingen die Leute in New York oder in Großstädten wo immer man rum lief, man sah Leute mit weißen Ohrenstoppseln und man wusste sie haben iPod drin.

00:31:35: also das war ein Geniestreich

00:31:38: Weil damit das Produkt eben nicht nur als Produkt, sondern auch als Mode eben.

00:31:42: Auch als ästhetisches vermarktet wurde und damit sich ein ganz anderes Marktsegment noch und Produktprofil erschlossen hat.

00:31:50: Und auch in der Tendenz immer die Möglichkeit höhere Preise zu nehmen durch den Kultcharakter.

00:31:55: Das schon auch!

00:31:56: Und ja, und dann kamen in den Alphorn.

00:32:00: Von da an ist sowieso alles neu geschrieben

00:32:02: worden.

00:32:03: Das kommen wir gleich noch was danach passiert ist.

00:32:05: aber das ist natürlich der Schlüsselmoment von dem, ob wir reden vom Weltkonzent, der wirklich sehr dramatisch Technologie umgewälzt hat.

00:32:15: Wer hat sich das ausgedacht?

00:32:16: Warum kommt es ausgerechnet von Apple als Produkt?

00:32:21: Also es gab ja ... Schon Mobilfunk, auch Datenfähigenmobilfunk.

00:32:26: Wir hatten in Deutschland da gerade den Anfang des UMTS-Ausbaus also das schnelleren Mobilfunkt ist.

00:32:34: Wir haben auch seit dein neunneunzig schon mobile Geräte mit denen ich ins Internet gehen konnte.

00:32:40: Nokia nannte so etwas bezeichnenderweise Communicator.

00:32:44: Das war ein längliches Gerät zum Aufklappen.

00:32:47: man hatte da einen Mini Display darunter eine kleine Tastatur Und man konnte damit tatsächlich von unterwegs aus seine E-Mail abrufen, als ich das dann Ende der neunziger Jahre gemacht habe.

00:33:00: Das war absolut faszinierend wenn man Mobilfunkversorgung hatte und es tröpfelte natürlich nur.

00:33:06: Es war ganz langsamer Mobilfunkt also überhaupt nicht vorstellbar mit heutigen Verhältnissen.

00:33:14: Dann gab es die Nokia's, die erschwinglich wurden in den frühen zweitausender Jahren Und die Blackberrys.

00:33:21: Jeder hatte auf einmal, auf seinem Dienstgerät was ein Blackberry war ständig die E-Mail präsent.

00:33:27: Das war ein großes Privileg oder eine große Last je nachdem wie man das sieht.

00:33:32: und die Nokia wurden dann viel viel günstiger.

00:33:37: Die ersten Nokia Kommunikatoren die kosteten über zweitausend Euro und zu dem Zeitpunkt als das iPhone in den Markt ging konnte man einen Nokia Als Privatperson so für drei hundert vierhundert Euro kosten kaufen.

00:33:54: das hatte dann eine Mini Tastatur und damit konnte man unterwegs ins Internet gehen.

00:33:58: Man sah also Webseiten, man konnte seine E-Mail abrufen.

00:34:02: es gab aber noch kein WhatsApp keine Messenger Und Es war allerdings auf der anderen Seite alles entsetzlich kompliziert.

00:34:11: Bei einem solchen Nokia musste man umschalten zwischen verschiedenen Daten zugängen, je nachdem ob man zu Hause im WLAN war oder ob man unterwegs Mobilfunk nutzen wollte.

00:34:21: Da war nichts was irgendwie selbsterklärend war.

00:34:25: und auf dem Weg zum iPhone hat Apple dann folgende Design Idee entwickelt wir machen am Anfang nicht so viel da rein.

00:34:36: das erste iPhone hatte zum Beispiel noch kein Copy and Paste.

00:34:41: Dafür gestalten wir eine Bedienoberfläche, die so eingänglich ist, dass auf einmal jeder ins mobile Internet gehen kann.

00:34:49: Jeder Fotos macht mit seinem iPhone weil es so einfach und die Kamera so gut ist.

00:34:55: Und es wurde damit möglich das nicht nur die Nerds bis dahin ein Nokia Gerät hatten sondern es wurde möglich diese mobile Kommunikation, das mobile Internet nutzte und zwar auf einfachste Art und Weise.

00:35:10: Wenn ich eine Seite wie Fatsnet aufrief dann sah ich die so wie zu Hause am Monitor und nicht verschrumpelt wie auf einem Nokia Gerät und ich konnte mit Pinch to Zoom mit den beiden Fingergesten konnte ich hineinsoumen und versuchen etwas zu lesen.

00:35:25: Das erste iPhone hatte nur ne ganz geringe Bildschirmauflösung aber ich hatte den Eindruck darf dass ich jetzt auf dem Mobilgerät mein ganzes Internet so sehe und so handhaben kann wie zu Hause.

00:35:38: Und ich kann auf einmal mit Fotos so umgehen, so einfach wie nie zuvor.

00:35:43: bis dahin musste ich eine Digitalkamera nehmen.

00:35:45: Ich musste dann die Digitalkamera an den Rechner anschließen das Foto downloaden und dann konnte ich es per E-Mail verschicken.

00:35:52: Das ging da.

00:35:52: mit dem iPhone ging das so wie man das heute gewöhnt ist

00:35:57: Also Jobs der mehr quasi vom Nutzer oder sich Klüger in den Nutzereien versetzen konnte als ... die Konkurrenz und damit einen Markt aufgerollt hat, den Apple überhaupt nicht besetzt hatte.

00:36:06: Und wo es einen großen Marktwührer Nokia eben gab der eigentlich gut verdient hat... ...und sehr etabliert war.

00:36:14: Die Vorstellungsrede ist legendär, Karsten Steve Jobs stellt das iPhone vor

00:36:20: Kann man so sagen

00:36:21: Wie hat er's gemacht?

00:36:22: Was hat er gemacht, damit er fasziniert hat?

00:36:26: Es ist

00:36:26: seine Betreiber ja!

00:36:28: Das ist sein Telefon, ein Internet-Surfing-Device Es ist alles in einem, es ist das iPhone.

00:36:36: So genau!

00:36:37: In der Tat legendär und die Menschen hatten ja schon seit Jahren darauf gewartet dass Apple irgendwas mit dem Telefon endlich mal macht und er hatte die Geduld Und das hat das Unternehmen ja auch durchaus danach immer wieder mal bewiesen dann doch lange genug zu warten bis die Technologie so weit war dass das zumindest gut genug funktioniert.

00:36:58: Einspruch von der Seite.

00:36:59: Es gab schon ein Apple Mobil-Funktelefon davor, das Motorola Roka was gebaut wurde nur um... iTunes Musik auf ein Telefon.

00:37:10: Aber

00:37:10: es war nicht von Apple!

00:37:11: Das war von Motorola gefertigt und Apple hatte dann eben die Musikabteilung mit dazu geliefert, es sah pothesslich aus und war ein Flop.

00:37:19: Genau

00:37:20: aber es war auch nicht von apple.

00:37:21: und insofern ja also da haben sie dann mal ein bisschen gezuckt aber bis das eigene Produkt kamen das war schon eher spät.

00:37:28: Und auch da gilt ich kann mich erinnern Es gab damals so eine Internet-Technologie für die Darstellung von Inhalten Die hieß flash und das Ding konnte kein Flash Und das wurde damals als sehr großer Malus bezeichnet.

00:37:41: und auch die Mobilfunktechnologie war gar nicht die aller, aller, allernäueste.

00:37:48: Obwohl die Amerikaner Jesus Phon dazu gesagt haben, weil in den Deutschen eher so ... Dann hat sie aber die Telekom exklusiv nach Deutschland geholt und es war vom Staat weg einen Renner, weil einfach dieses Nutzungskonzept total überzeugt hat.

00:38:03: Also ich habe damals das iPhone sehr kritisch betrachtet.

00:38:07: Es konnte nämlich wirklich nicht viel, also das Konzept war genial.

00:38:11: aber ich hatte mein Nokia im Einsatz.

00:38:14: dann hab' ich das iPhone getestet und danach war das Ergebnis Ich mach mit meinem Nokia weiter Und zwar einfach deswegen, weil das viel mehr konnte.

00:38:23: Das erste iPhone war quasi eine Basisversion.

00:38:27: Es war in Deutschland auch nur bei der Telekom mit einem Datenvertrag erhältlich.

00:38:32: fünfzig Euro im Monat wenn ich mich richtig erinnere mit Drosselung ab und so.

00:38:37: Also es war nicht unbedingt so kompatibel für Geschäftskunden.

00:38:40: Einer unserer älteren Kollegen hatte damals privat sofort zugeschlagen.

00:38:45: Es war ja nicht so teuer, es kostete glaube ich um die fünfhundert Euro oder sowas.

00:38:51: Also die heutigen Preise waren das noch nicht.

00:38:54: Wer reden aber auch noch ohne App Store?

00:38:56: Genau also Steve Jobs wollte keinen App Store.

00:38:58: Das erste iPhone hatte sechzehn Apps drauf und Steve Jobs sagte wenn wir das öffnen haben wir keine Kontrolle mehr ... die gleiche Entwicklung wie beim iPod.

00:39:11: Er hat sich überzeugen lassen und der App Store ging dann, ich glaube ein Jahr später in Betrieb mit ungefähr sechshundert Apps am Anfang...

00:39:19: Und da ging

00:39:20: es los?

00:39:20: ...und die ungewöhnliche Idee bestand darin dass Apple ja dann jede einzelne App geprüft hat auf Sicherheit hin.

00:39:27: Und dieser App Store ging dann dermaßen ab von den Umsätzen her.

00:39:34: Es war bis dahin so, wenn man ein Nokia oder einen Sony Gerät oder einen Ericsson-Gerät gekauft hatte.

00:39:41: Es gab da auch Apps für aber es gab kein App Store.

00:39:44: das heißt also ich musste irgendwo den Entwickler in wo auch immer anschreiben und sagen Ich möchte deine App XY kaufen.

00:39:50: dann schickte er mir das in einem elektronischen Format Für mein gerät Aber wenn ich ein Jahr später das Gerät wechselte oder ein anderes Gerät kaufte musste ich mich wieder mit dem in Verbindung setzen und ihm sagen hör mal Ich habe jetzt ein anderes Gerät und schick mir das nochmal.

00:40:06: Das heißt also, es gab Apps aber so gut wie niemand hat irgendwelche Apps gekauft Und Apple hat mit dieser Zentralisierung dafür gesorgt dass auf einmal eine ganz neue Gattung von Software Shop und von Software selbst auf den Weg gebracht wurde.

00:40:23: Google hat das dann mit Android wiederholt.

00:40:26: Wir haben natürlich bis heute die Diskussionen sind die Umsatzanteile Betreiber da herausnehmen, bis zu dreißig Prozent?

00:40:36: sind die gerechtfertigt oder nicht.

00:40:37: Wenn man aus den alten Zeiten weiß wie umständlich es damals war Software zu kaufen würde ich sagen jeder Entwickler der in dem Shop drin ist profitiert von Apple vom Marketing von der Sicherheit von den einfachen Vertriebstrukturen und dafür kann er auch gerne seinen Anteil zahlen.

00:40:56: Man kann das natürlich auch anders sehen.

00:40:59: Wie haben das denn damals die Konkurrenten gesehen, als das iPhone rauskam?

00:41:03: Sie

00:41:03: haben es unterschätzt.

00:41:05: Also Steve Barmer von Microsoft hat einen Lachanfall gekriegt und hat gesagt... ...lauten Lachen fallen.

00:41:14: Und hat gesagt dass sich das niemals durchsetzen würde.

00:41:18: Man muss dazu sagen wenn man jetzt diese alten Quellen sich nochmal anschaut Das iPhone wurde ja im Januar zwei tausend sieben vorgestellt weil diese Zulassungshürden zu nehmen waren und dafür gab es sowieso schon Veröffentlichungen.

00:41:32: Es kam dann aber erst im Sommer auf den Markt, und zwischen Januar und Marktstart hat Apple noch unfassbar viele Verbesserungen vorgenommen.

00:41:41: und ans Tiefbormers Stelle als er das gesehen hatte daran zu zweifeln dass das so kommen würde, dass dieses Zweifel konnte man haben und wir wissen inzwischen aus vielen Erzählungen von Beteiligten wie kippelig diese Präsentation im Januar war.

00:42:02: Man hatte nämlich Apple bzw.

00:42:04: Steve Jobs ein Gerät in die Hand gegeben und einen genauen Fahrt, wie er präsentieren sollte.

00:42:10: Also zuerst fährst du mit dem Finger nach oben dann machst du das, dann machst du das und rund.

00:42:15: Und wenn er von diesem Fahrt auch nur ein einziges Mal abgewichen wäre, wäre das Ding sofort abgestürzt.

00:42:22: Echt?

00:42:22: Das wusste ich okay!

00:42:24: Und die Entwickler, die saßen im Publikum und hatten hochprozentiges dabei.

00:42:30: Und jedes Mal wieder einen Schritt erfolgreich geschafft, so nahmen sie einen Schluck weil Sie wussten das steht alles auf der Kippe.

00:42:38: So werden Weltkonzerne gemacht.

00:42:43: Das ist wenn wir im Rückblick gucken dann tatsächlich der Schritt oder die Zäsur, die aus dem Computerunternehmen Apple ein Weltdigital-Konzern...

00:42:53: ...gemacht hat?

00:42:53: Ja zum Computerhersteller in Elektronik!

00:42:55: ... Giganten gemacht haben.

00:42:59: Weil... Also diese ganze Welt, die dann entstand ist natürlich was, was irgendwann früher Sony mal besetzt hatte und die schießen einfach in eine völlig andere Dimension vor.

00:43:11: Was ja erstaunt hat zumindest mich im Rückblick erstaunt dass sich damit das Konzept eigentlich durchgesetzt hat, was vielleicht erstmal nicht auch das Intuitivste war.

00:43:20: aber vielleicht könnte da auch noch aufgehen ob es von Beginn oder ob das mal geschwankt hat als Apple sich wirklich für den ziemlich geschlossenen Ansatz entschieden hat.

00:43:27: Wir haben die eigene Hardware, das eigene Betriebssystem, wir haben alles in einem Ökosystem aber eben nicht die offene Android-Welt wo viel mehr mitmachen können und wo man vielmehr vielleicht ein Möglichkeiten hat.

00:43:38: Und gerade dieses geschlossene Apple System hat sich aber durchgesetzt und hat sich auch als überaus profitabel dann erwiesen.

00:43:46: Das ist lustig dass du das mit dem Wort intuitiv.

00:43:50: Das war vielleicht nicht die intuitive Geschäftsidee, aber es hat dazu geführt, dass die Geräte intuitiv wurden.

00:43:58: Sie ließen sich dadurch natürlich in dieser Schlichtheit bedienen, die einen großen Teil zu diesem Erfolg beigetragen haben – also diese Einheit von Hardware und Software bezieht sich vor allen Dingen auch auf das Software-Design im Kontext zu der Hardware.

00:44:16: Dadurch sind diese eigentlich sehr komplexen Geräten ... können ja viel halt so benutzerfreundlich und intuitiv geworden.

00:44:24: Und an der Stelle war das Kontraintuitive, dass was intuitiv die Leute überzeugt hat.

00:44:33: Genau den Rest kann mich Herr Speer gerne ergänzen.

00:44:37: dazu.

00:44:38: da bin ich ganz ihrer Meinung.

00:44:41: genau

00:44:44: dann kam eben die erst Version des iPhone etabliert Dann ist es gewachsen, dann kam in den Jahren darauf eben immer wieder neue Version des iPhones.

00:44:54: Die wurden irgendwann zu einem richtigen Kult.

00:44:56: also schon die Vorstellung und dann hat sich das ja zu irgendwann so was entwickelt dass man wusste schon abdem's in die Läden kommt haben dann angefangen Menschen rund um die Welt am Tag vorher schon teilweise zu kampieren oder sich in ewig lange Schlangen zu stellen.

00:45:09: wenn wir nochmal jetzt auf die Personen Steve Jobs schauen die werden demnächst auch verlassen werden langsam auf die nächste Führung des Konzerns wechseln werden.

00:45:22: Wie im Rückblick, wie viel geht es sozusagen auf sein Konto als der große Vermarkter Ankündiger?

00:45:31: Und wie viel würdet ihr sagen ist das dann die Ingenieursleistungen der Truppetum rum oder hätte sich auch durchgesetzt ohne dass er mitnehmende Reden gehalten hätte?

00:45:44: also wenn man Bücher von Beteiligten liest, dann war Steve Jobs immer derjenige.

00:45:52: Der sich bei irgendwelchen neuen Ideen zunächst theoretisch mit einem Produkt beschäftigt hat und einfach gesagt hat so müsste es aussehen das könnten die Komponenten oder die Bedienung und was auch immer sein.

00:46:06: er hat sich nicht dafür interessiert ob es jetzt geeignete Platinen gibt die in einem bestimmten Gehäuse untergebracht werden können oder sowas sondern er hat von oben her gesagt So sollte das sein und jetzt kümmert ihr euch darum, dass die Technik auch läuft.

00:46:22: Und ich glaube in den meisten anderen Unternehmen guckt man eher darauf.

00:46:28: Das haben wir an technischen Komponenten.

00:46:30: Das müssen wir alles in ein Gehäuse bringen.

00:46:32: Jetzt holen wir uns einen Designer und der macht uns mal was Schönes drumherum.

00:46:37: Ich glaube das war so die Erfolgsformel von Jobs in Verbindung mit einer unfassbaren Kompromisslosigkeit Also Wegfall von Diskette, Wegfall vom CD-Laufwerk usw.

00:46:51: und so fort.

00:46:53: Der hat also immer gesagt ich habe diese Idee so muss es sein und ihr müsst das umsetzen.

00:47:01: Was war das für ein Typ Karsten was den ja auch getroffen?

00:47:04: Im Gespräch hat er raushängen lassen dass ist alles ziemlich coole Ideen.

00:47:09: dann waren oder war der eher wie war der so?

00:47:12: Er muss für seine Mitarbeitern ein sehr fordernder Chef gewesen sein.

00:47:16: Ich hatte dieses eine Einzelinterview mit ihm am Rande einer Produktvorstellung Apple-Messe in Paris und tut aber nichts zur Sache, jedenfalls das ganze Umfeld war hypernervös als man da als Journalist reingeführt wurde.

00:47:31: er hatte auch schon ganz viele Interviews mit deutschen Journalisten abgebrochen weil dann nach zehn Minuten raus gelaufen und diese ganze Nervosität übertrug sich auch.

00:47:40: Und als er dann da saß, also er war nicht unfreundlich im Gegenteil.

00:47:49: Er war extrem interessiert.

00:47:53: Er hat das Gespräch damals so umfunktioniert, dass ich sehr stark das Gefühl hatte, dass er den Spieß umdrehen wollte und eigentlich mehr von mir hören wollte wie meine Einschätzung zum deutschen Markt aus.

00:48:09: was Apple da so als nächstes machen sollte.

00:48:11: Da ging es vor allen Dingen auch um die eigenen Geschäfte, also die Apple Stores und wo die hin sollten in welche Städte und sowas Und er war weniger daran interessiert meine Fragen zu beantworten als mich in ein Gespräch zu verwickeln Was ihm auch ganz gut gelungen ist.

00:48:37: Und die Anekdote habe ich durchaus schon mal erzählt, aber es ist auch immer noch beeindruckend.

00:48:44: Man schaut sich ja einander, wenn man miteinander redet, durchaus immer wieder mal in die Augen.

00:48:49: Aber man guckt zwischendurch schon auch doch mal woanders hin und Jobs hat mich die ganze Zeit fixiert.

00:48:56: Also ... Okay!

00:48:59: Ich merkte das und ich merkte auch du guckst besser auch die ganze zeit zurück in wisse Augen Und dadurch wurde das das anstrengendste Interview und wird es auch bleiben, dass ich in meinem Leben gemacht habe.

00:49:12: Das war Steve Jobs ein sehr, sehr intensiver Mensch.

00:49:19: So könnte man's vielleicht sagen.

00:49:21: Der, auch wie eben kein anderer Name mit dem Erfolg und mit dem Aufstieg von Apple verknüpft ist, dann hat er das Unternehmen weitergeführt und irgendwann – jetzt kommen wir wirklich langsam an den aktuellen Rand ... übergeben, auch weil er eine schwere Krankheit bekommen hat.

00:49:40: An der dann auf Verstab eben.

00:49:42: Der Nachfolger wurde Tim Cook... ... der... ... ... ... Genau!

00:49:48: ... ... der wiederum in mehrerer Hinsicht des Unternehmen... auch fundamental verändert hat.

00:49:54: Einmal hat und zwar was man nicht erst den Produkten einfach so ansehen konnte, weil er vor allen Dingen erstmal die ganze, der war ja der Produktvorstand und hat erstmal die ganzen Produktionsstruktur oder die Produktionskette verändert wodurch Apple viel profitabler wurde.

00:50:06: Er hatte viele nach Asien ausgelagert, viel Kleinterliga hat da sozusagen das maximal mögliche muss man wahrscheinlich sagen Rausgolt, was man rausholen konnte und er hat über die Zeit auch ein bisschen gedauert aber auch geschafft Apple ein bisschen von diesem One Trick Pony iPhone zu entfernen und es auf eine breitere Basis gestellt.

00:50:29: Richtig?

00:50:29: Ja, also ein Unternehmen wie Apple ist natürlich mit der Herausforderung konfrontiert dass es eben nicht nur mit einem oder zwei Produkten bestehen kann.

00:50:38: wir haben Weiterentwicklungen.

00:50:40: In den letzten Jahren kam die Apple Watch eine Zäsur weil sie von Anfang an in dem Bereich von Smart Watches, den es wie beim iPhone auch schon vorher gab.

00:50:54: Ein ganz außergewöhnliches Produkt darstellte vor allen Dingen durch das Design die Schlichtheit und hier wurden also quasi die iPhone-Design-Prinzipien auf eine smarte Uhr übertragen und außergewönlich erfolgreich in den Markt gebracht.

00:51:10: obwohl die ersten Modelle ist die Geschichte wiederholt sich, nicht besonders viel konnten.

00:51:15: Aber im Laufe der Zeit mit mehr Erfolg höheren Marktanteilen dominiert inzwischen Apple den Uhrenbereich.

00:51:23: Dann zu kam dann einen Produkt was Apple nie kommuniziert hat nämlich die Überlegung eigene Entwicklungen zum autonomen Fahren anzustellen.

00:51:33: dafür wurden Milliarden investiert.

00:51:36: das hat man vor einigen Jahren wieder beendet da nie irgendetwas offiziell kommuniziert hat.

00:51:42: Weiß man nichts Genaues darüber, aber es waren wohl viele hundert Mitarbeiter in diesem Projekt über zehn Jahre tätig was keinerlei Erfolg und keinerlei Output brachte.

00:51:57: dann zwanzig dreinzwanzig die Vorstellung der Vision Pro der Computerbrille.

00:52:03: außergewöhnlich teuer sehr leistungsfähig eben ein sehr begrenzter Markt, sehr begranzte Einsatzspielräume.

00:52:12: Die Idee dass sich Privatleute diese Brille kaufen hatte sich eigentlich durch den hohen Preis von über viertausend Euro schon von vorne rein erledigt.

00:52:23: sie liefert nahezu perfekt ab aber sie hat eben viele Nachteile.

00:52:31: das hohe Gewicht dass man eben sehr immersiv abgeschottet ist und Man benötigt einen Akku, der bestenfalls zwei Stunden lang durchhält.

00:52:42: Aber als technisches Gadget beispielsweise mit der Augensteuerung schon sehr sehr beeindruckend.

00:52:50: aber in diesem Falle war das nicht so.

00:52:52: der Staat hin in eine neue Ära also bei der Apple Watch würde ich sagen da hat es Apple geschafft Da haben sie alles richtig gemacht.

00:53:00: Sie haben den Urenmarkt umgewälzt aber mit der Vision Pro sind sie vielleicht ihrer Zeit etwas voraus, aber zu früh dran.

00:53:11: Da tut sich dann eben nicht mehr so ein breiter Markt auf.

00:53:15: Also ich würde sagen die größte Revolution der vergangenen Jahre war ... ... es waren zwanzig-zwanzig die eigenen Silikon-Prozessoren auf den Markt zu bringen im

00:53:26: Rheinz M II, M III und M IV.

00:53:28: Genau man hatte, ich glaube, ... Intel-Prozessoren zu verwenden.

00:53:34: Was damals auch

00:53:36: ein Riesenschritt war, genau!

00:53:37: Und ... ... und ... ... zwanzigzwanzig kam dann mit der Unzufriedenheit über die technische Leistungsfähigkeit der Intel- Prozessoren... ... der Wechsel hin zu den ARM-Systemen.

00:53:50: Das bedeutet Inkompatibilität.

00:53:54: Als ich das damals hörte, dachte ich, dass wird eine Riesenkatastrophe.

00:53:58: Die Leute werden dieses Software jenes Software in die Höhe halten und sagen, das alles läuft nicht mehr!

00:54:03: Und Apple hatte aber schon mit dem damaligen Wechsel zu Intel Erfahrungen gemacht wie man sowas auf den Weg bringt nämlich eine Übersetzungssoftware namens Rosetta eingebaut.

00:54:14: Das war zwei tausend fünf schon sehr gelungen.

00:54:17: und jetzt zwanzigzwanzig ein Prozess Wo ich wirklich sehr beeindruckt war, denn auch Microsoft hat mit ARM Prozessoren experimentiert.

00:54:28: Einzelne Produkte auf den Markt.

00:54:29: Es gibt ein Windows für ARM aber das ganze dümpelte vor sich hin und führte zu unglaublichen Frust bei den Lutzern.

00:54:38: Und Apple hat diesen Prozess so angelegt dass man im Grunde genommen gar nichts davon merkte.

00:54:44: Ich habe mir gleich einen MacBook mit M-Eins Prozessor gekauft.

00:54:49: Ich habe nie irgendein Problem mit Kompatibilität gehabt.

00:54:53: Also das war eine Sache, die einen langjährigen Beobachter des Computermarktes wirklich erstaunte.

00:54:59: und schon dieser erste M-Einsprozessor der jetzt sechs Jahre alt ist, ... ... ist auch heute noch hinreichend schnell

00:55:07: bitte.

00:55:07: Schlecht sich wacker nach wie vor?

00:55:08: Ja also nicht nur wacker sondern der is einfach... ... einfach schnell so!

00:55:13: Und jetzt macht Apple etwas Verrücktes.

00:55:16: sie entstellen nämlich jedes Jahr weitere Prozessoren vor die noch schneller, noch schneller und noch schneller sind.

00:55:21: Die aber im Grunde genommen ein privater Nutzer gar nicht mehr braucht weil sie so eine Geschwindigkeit haben.

00:55:29: Das ist einfach überhaupt nicht angesagt und das ist eine Entwicklung wo ich mich frage wohin geht es dann?

00:55:36: Und jetzt mit dem neuen kleinen MacBook Neo kommt nun erstmals einen iPhone Prozessor in einem MacBook zum Einsatz.

00:55:46: Auch das funktioniert, sofern man damit nicht aufwändigen Videoschnitt oder Ähnliches macht.

00:55:51: Das ist aber auch Apple Silicon, ne?

00:55:52: Da muss man

00:55:53: es ja nur

00:55:53: A-Prozess machen.

00:55:56: Geschwindigkeit kann man ja nie genug haben oder so, aber das stimmt schon... da stellt sich die Frage was passiert denn irgendwann mal mit Apple und künstlicher Intelligenz?

00:56:06: Klammer auf dem Gerät Fragezeichen.

00:56:09: Dann kann man im Moment nur festhalten dass Apple bisher überzeugt mit irgendetwas, was da großspurig angekündigt worden ist.

00:56:20: Da gibt es noch Aufholbedarf im Moment.

00:56:23: Ja das

00:56:23: ist schon der Blick sozusagen dann nach vorne gerichtet.

00:56:26: wie's jetzt weitergeht.

00:56:27: nur zum sozusagen der Vollständigkeit halber.

00:56:29: Es hat neben der Hardware dann auch hat Apple angefangen Dienstleistungen anzubieten.

00:56:35: Es gibt ein großer

00:56:36: Erfolg unter

00:56:36: Druck ... ein Streaming-Angebot, ein eigenes.

00:56:39: Also man versucht wirklich den ... ... den Ertrag auf eine breitere Basis zu stellen und weg vom ...

00:56:44: Ich überweise den glaub ich privat jeden Monat, ... ... für einen dreißig Euro oder so was?

00:56:49: Für das teuerste Familienabwuch?

00:56:51: Ja genau!

00:56:53: Das wird auch viel benutzt

00:56:54: also mit

00:56:55: Fitness und Speicher... ... und Apple TV und so.

00:57:01: Und Musik noch vergessen aber ja, ...

00:57:08: Und eben der Versuch, diesen ganzen Apple-Kosmos immer größer zu machen und die Leute da drinzuhalten und weiterhin zu zeigen.

00:57:15: Okay ihr seid hier wirklich mit allem richtig und bedient.

00:57:17: Ihr kriegt ja auch immer mehr wenn ihr hier seid und das immer mit dem Versprechen.

00:57:20: Ihr seid in der sicheren Apple Umgebung und die funktioniert, die leicht zu bedienen ist und die auch nach wie vor damit wirbt dass sie eben intuitiv sind.

00:57:32: aber man ... folge mal übers iphone besprochen.

00:57:38: die konkurrenz hat auch in dem punkt start aufgeholt und ich glaube auch nur das gesagt des iphone ist nicht mehr.

00:57:45: also man kann nicht mehr einfach sagen es ist dass es gibt wirklich viele vergleichbare.

00:57:50: ja.

00:57:50: also aus technischer sicht würde ich nicht sagen, dass das iphone jetzt ein referenz gerät ist was über allem steht sondern es geht ja immer bei der beurteilung bei den Kunden, ob sie dabei bleiben um das gesamte Ökosystem.

00:58:06: Und

00:58:07: das Ökosesystem von Apple ist sehr gut und dadurch dass es ein geschlossenes Ökostem ist habe ich natürlich Hemmungen wenn ein besseres Android Gerät auf dem Markt kommt diesen Wechsel des Ök systems auf den Weg zu bringen.

00:58:21: denn ich muss ja auch meine Cloud Daten übertragen.

00:58:24: Ich muss von einem Adressbuch zu einem anderen Adress Buch wechseln, Daten exportieren, Daten importieren.

00:58:30: Und ich würde sagen, das Entscheidende beim ersten iPhone war wie gut ist das Gerät?

00:58:38: Welche Vision steckt dahinter.

00:58:40: Die iPhones sind inzwischen alle ausentwickelt genauso wie die Androiden.

00:58:43: da tut sich nicht mehr viel.

00:58:44: Da kann man noch mit den Kameras und den Displays ein paar Kleinigkeiten machen aber die große technische Evolution ist abgeschlossen.

00:58:52: jetzt kommen andere Aspekte im Vordergrund wie nämlich die Dienste, die Musikabos, die Cloud Speicher oder vielleicht auch Die Nachrichtenangebote und dieses System steht im Vordergrund.

00:59:06: Also die Zeit technischer Einzelinnovationen, die ist vorbei es sei denn wir haben jetzt irgendwann mit den neuen Computerbrillen noch irgendwelche Fortschritte das die kleiner leichter und Alltagsgegenstand werden.

00:59:21: aber das zeichnet sich auch nicht so unbedingt ab.

00:59:24: Da ist schon die Frage aufgeworfen, in welche Richtung geht das?

00:59:27: und wie Carsten Knob eben richtig sagte.

00:59:29: Weil künstlicher Intelligenz hängt Apple hinterher wird ja jetzt in Zukunft mit Google kooperieren.

00:59:35: Und dass es alles ganz weit entfernt von den ursprünglichen Ideen von zwanzig vierundzwanzig als man ankündigte eine eigene Apple Intelligence zu liefern, die Nutzerdaten lokal auf dem Gerät hat und in wenigen Ausnahmefällen in eine Cloud geht, dort aber abgesichert speichert.

00:59:56: Und dann wieder zurückschickt.

00:59:57: Ich glaube bei Apple ist der Zug in Bezug auf KI dahingehend abgefahren, dass man dringend anderer Partner bedarf.

01:00:05: Das hatten wir auch schon mal mit den Karten also als das iPhone.

01:00:09: Sieben startete bei Google Maps drauf bis Apple sich entschied eine Eigenentwicklung vorzunehmen.

01:00:16: Das kann also jetzt sein, dass Apple drei, vier, fünf Jahre lang mit Google zusammenarbeitet und dann nochmal mit einer Apple-KI einen weiteren Anlauf bringt.

01:00:28: Apple Intelligence ist schon eine der größten Flops der vergangenen Jahrhabe – das ist peinlich!

01:00:35: Naja es ist nicht ein Flop, sondern es ist halt eben nicht leistungsfähig.

01:00:39: Und man hat halt ja eben mit AOS-Sixundzwanzigvier war angekündigt, daß die kluge Siri kommt.

01:00:46: Das ist aber nicht passiert, das Release ist jetzt raus.

01:00:49: Ankündigungsflop.

01:00:50: Genau!

01:00:53: Aber es ist jedenfalls auch dann das Thema.

01:00:55: und vielleicht als Ausblick als letzte Frage was denn vielleicht auch das ist?

01:01:01: Was der nächste Mann oder die erste Frau an der Spitze von Apple dann tun muss, wenn man vom Beginn bis zu... Einführung und Etablierungen des iPhones.

01:01:16: mal den Namen Steve Jobs dahinsetzt.

01:01:18: Und sagt, er hat es geprägt.

01:01:19: danach kommt Tim Cook der die Produktion deutlich effizienter macht ja aus einem schon erfolgreichen Unternehmen dann wirklich das noch viel viel wertvolleres Unternehmen macht lange Zeit das wertvollste an der Börsen notierte Unternehmen in der Welt, der die Produktpalette Ausweitert der Dienste einführt Der aber auch fünfundsechzig Jahre hat.

01:01:38: was schon gesagt geworden Ist und das ist ja nicht gewagt zu sagen, dass.

01:01:44: Nicht mehr ewig.

01:01:45: Wie kann man da auch mal irgendwie sagen?

01:01:47: Also es ist schon

01:01:48: die ganze Geld verdient.

01:01:49: Die Spekulation

01:01:50: geht ja hoch, dass dann irgendwann jemand Neues kommt.

01:01:52: Was werden wir auch immer.

01:01:55: Das wird dessen wichtigste Aufgaben und Themen sein.

01:02:00: Und damit auch die Frage in die Zukunft gerichtet wie geht's jetzt Aus eurer Sicht für Apple weiter.

01:02:06: Also ich unternehme einen Versuch, der was berührt, das wir noch gar nicht besprochen haben.

01:02:11: Der nächste Apple CEO wird noch mehr als bisher sich damit auseinandersetzen müssen dass die Globalisierung nicht mehr so funktioniert wie es bisher geklappt hat Sowohl mit Blick auf die Produktionsketten Sei es das Fabriken nach Amerika verlagert werden und oder dann halt in Indien oder wo auch immer aufgebaut werden.

01:02:31: Ich denke das ist etwas Was noch stärkere Beachtung finden wird und das regulatorische Umfeld auch unfreundlicher wird.

01:02:38: Ich denke nicht, dass die Europäische Union angesichts der weltpolitischen Entwicklung konzilianter werden wird.

01:02:47: Das hat ja schon begonnen und ich würde damit rechnen, dass ein Nachfolger von gucken mit solchen rechtlichen... weltgeopolitischen Fragen noch stärker befasst ist als er jetzt mal völlig unabhängig von irgendwelchen Produkten oder technischen Entwicklungen.

01:03:04: Das sehe ich auch so, also in den letzten Jahren ist der Fokus EU-Regulierung viel viel stärker geworden.

01:03:11: das spielte für Technikjournalisten ja eigentlich jahrelang überhaupt keine Rolle.

01:03:16: Konnte

01:03:16: man den Kollegen in Brüssel überlassen?

01:03:18: Und und jetzt kommt mit jedem kleinen Detail die EU da rein, da kann man unterschiedlicher Meinung sein.

01:03:25: Aber es ist für Apple eine Herausforderung und irgendwann glaube ich, wird der Punkt kommen wo die sagen jetzt reicht es uns also.

01:03:35: Es gibt so viele Funktionen und Dienste die hier nicht angeboten werden können Und damit kann ein Konzern der eben immer den Anspruch hat vorne mitzuschwimmen Irgendwann nicht mehr umgehen.

01:03:47: und ich glaube da wird es gewaltig krachen.

01:03:50: Und dann ist die Frage, wer steht an der Spitze von Apple?

01:03:53: Ob er es krachen lässt oder ob er sagt wir versuchen noch mehr Lobbyarbeit.

01:03:58: Noch mehr Verhandlungen und Ähnliches oder noch mehr Zugeständnisse

01:04:02: Oder unterschiedliche Geschwindigkeiten?

01:04:03: Ja das wird.

01:04:04: Es könnte auch sein dass Wir in der EU In Zukunft deutlich andere iPhones haben und andere iPhone

01:04:11: Phones und US Phones

01:04:12: Genau und Asien Phones.

01:04:14: Also

01:04:16: ich

01:04:16: glaube auch also Ich sehe im Moment keine Raketentechnik, die für Apple jetzt eine nächste Stufe wäre.

01:04:27: Sondern ich sehe in erster Linie die Herausforderung das jetzige kontinuierlich weiterzuentwickeln.

01:04:35: Das machen Sie immer in sehr kleinen Schritten, sehr vorsichtig und konservativ mit dem Effekt dass KI dann nicht so toll funktioniert.

01:04:45: Das ist die Gratwanderung, die ein Nachfolger von Tim Cook gehen muss.

01:04:50: Jetzt doch noch eine Sache!

01:04:52: Die Brille ist erwähnt worden... Tim Cooks große Hoffnung das augmented reality und wann so richtig abhebt ist natürlich nicht aufgegangen.

01:05:01: Das könnte etwas sein dass wenn wir sind hier sitzen jetzt drei Brillenträge am

01:05:07: Tisch.

01:05:08: Also wenn es in unsere standardmäßigen Brillen in irgendeiner Vorkommen Unmerklichen Formen integriert wäre, dass da noch mehr ginge und so.

01:05:18: Also da müsste man mal schauen aber ansonsten völlig d'akor.

01:05:22: Am ersten April, neunzehnzechsten siebzig haben drei Tüftler ein.

01:05:29: und ein Computerunternehmen namens Apple gegründet, das in diesem Jahr eben fünfzig Jahre alt wird.

01:05:35: Und ein Weltkonzern ist dessen Geräte Millionen Menschen rund um den Globus jeden Tag nutzen, dessen Dienste auch der unglaublich profitabel ist wie es begann welche Höhen und Tiefen es hatte wann das iPhone kam.

01:05:47: über all das haben wir gesprochen und auch wie es weitergeht.

01:05:50: ganz vielen Dank lieber Michael für deine Einblicke und Karsten.

01:05:55: Es lohnt sich übrigens nicht, zu der Garage zu fahren.

01:05:57: Die armen Leute, die da das Haus jetzt gehört, aber sei es drum, das ist nur am Rande!

01:06:03: Und Ihnen liebe Hörerinnen und Hörern vielen Dank dass Sie einmal mehr eingeschaltet haben.

01:06:07: natürlich informieren wir sie nicht nur über Apple und dessen Fortgang hier im Podcast sondern alle anderen wichtigen Themen aus der digitalen Welt.

01:06:13: bleiben sie uns gewogen gesund und bis in der kommenden Woche ciao.

Über diesen Podcast

Im Podcast "F.A.Z. Digitalwirtschaft" (früher FAZ D:ECONOMY) sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext.

Zur App für iOS und Android: https://app.adjust.com/8sasetq_gxy4985
Mehr erfahren: https://fazdigitec.de

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

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