00:00:06: Und hört man mich schon?
00:00:07: Ja, jetzt hört man sich.
00:00:08: Guten Tag und guten Abend meine sehr geehrten Damen und Herren!
00:00:10: Vielen Dank.
00:00:11: an dieser Stelle meine sehr verehrten Damen nicht erschrecken begrüße ich die Hörerinnen und Hörern des FAZ Digitalwirtschaft Podcasts noch obendrein.
00:00:20: wir sind also jetzt nicht hier wie wir mögen hier sein.
00:00:22: zweihundert sondern fünfzehntausend Menschen auf einen Schlag das wird den Minister jetzt glaube ich auch nicht schocken.
00:00:28: dann lohnt es sich alles gleich in einer viel größeren Dimension.
00:00:33: Also liebe Hörerin und Höra schön dass Sie auch mit dabei sind.
00:00:36: Es geht heute um das Terminal Drei, einen großen neuen Flughafen in Frankfurt.
00:00:42: andere Städte sogar die Hauptstadt hat sowas als Flughafens.
00:00:46: wir haben es als Terminal drei.
00:00:48: Das wird im April neu eröffnet und reden über Design zwischen Infrastruktur Identität und Erlebnis.
00:00:57: Mein Name ist Carsten Knob.
00:00:58: ich bin einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung freue mich sehr über die Einladung des German Design Council und der IHK Frankfurt am Main.
00:01:07: Und begrüße jetzt erstmal unsere Gäste, und ich fange mit dem architektonischen Vater des Terminal III an.
00:01:17: als renommierter Architekt und unermüdlicher Verfechter der Stadtbaukunst hat er dem T-III wie es abgekürzt heißt sein Gesicht gegeben.
00:01:28: die Aufgabe war einem gigantischen Transitraum menschliches Maß und zeitlose Ästhetik zu verleihen.
00:01:36: Herzlich willkommen, Professor Christoph Meckler!
00:01:43: Suchen Sie sich
00:01:44: einen Platz hier vorne gleich aus lieber Herr Mecklar.
00:01:47: Für mich ist wegen des grauen Anzugs der graue Stuhl reserviert.
00:01:52: sie dürfen sich hinsetzen wo sie mögen das hat aber auch mit den Mikrofonen zu tun.
00:01:56: dann an Ihrer Seite Stephanie Puttwitz Kaufmannische Geschäftsführerin der Fraport AG diejenige wie Sie schon sagten die mit Ihnen engstens zusammengearbeitet hat, wenn man so will als Bauherrin und Betreiberin.
00:02:12: Sie muss sicherstellen, dass sich die Milliardeninvestitionen rechnet, dass sie Abläufe hochgradig effizient sind und der Flughafen im harten internationalen Wettbewerb etwa mit hochsubventionierten Hubs im Nahen Osten bestehen kann.
00:02:29: Herzlich willkommen wie bei Frau Putwitz bitte sehr!
00:02:39: Dann als dritte im Bunde Sibylle Schleich, Managing Partnerin der Design Agentur Monitors.
00:02:47: Ich hoffe ich habe das richtig ausgesprochen aus Berlin.
00:02:51: Also das sind die wo so ein Terminal den ganzen Flughafen ausmacht ihre Expertise Orientierungssystem und Information Design.
00:02:59: Sie sorgt dafür dass sich Millionen Menschen aus aller Welt die teils weder Deutsch noch Englisch oder was auch immer von der Sprache gerade in dem Heimatland des Flughafens gesprochen wird, intuitiv zurechtfinden.
00:03:12: Sie übersetzt Architektur in Orientierung.
00:03:15: Herzlich willkommen, Frau Schleich!
00:03:23: Angesprochen worden ist er schon auch von mir bei der Begrüßung.
00:03:29: nun aber richtig.
00:03:30: KW Mansuri hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum.
00:03:36: Für die Landesregierung der größte Arbeitsplatz, Motor und das wirtschaftliche Herzstück Hessens.
00:03:47: Der Minister muss den Spagat moderieren zwischen wirtschaftlicher Expansion- und ja auch klimazierendes Landes, Lernschutzinteressen der Anwohner und deshalb sind sie gut dass Sie da sind.
00:03:58: herzlich willkommen KW Mansuri.
00:04:06: Ich musste heute schmunzeln als ich auf Fatsnet mal wieder was über Stuttgart einundzwanzig las.
00:04:15: In Stuttgart streitet man sich gerade darum, ob die Eröffnung in der Jahr- und Zweitausendneunzeig-Zwanzig stattfindet oder im Jahr-und-Dreißig.
00:04:23: Oder ob man nicht doch besser der Deutschen Bahn folgen sollte bis auf weiteres gar kein Datum zu nennen.
00:04:30: Das heißt wenn in Deutschland über Infrastruktur Projekte gesprochen wird dann schwingt allzu häufig ein gewisser Zynismus mit.
00:04:43: Bauverzögerungen, explodierende Kosten sind allgegenwärtig.
00:04:48: Heute aber blicken wir auf ein Projekt das in einer völlig anderen Liga spielt und hier bei uns in Frankfurt eigentlich schon vollendet worden ist.
00:04:58: es fehlt nur noch der Akt der Eröffnung des Terminal Drei.
00:05:02: Und mit dem T-III entsteht Liebe Hörerinnen und Hörern, nicht nur ein funktionaler Abfertigungsbau für zunächst bis zu neunzehn Millionen Passagiere jährlich sondern eben auch eines der größten Hochbauprojekte Europas.
00:05:18: Und der Anthropologe Mark Auge hat Flughäfen einmal als Nichtorte bezeichnet gesichtslose Transiträume ohne Identität.
00:05:28: und genau das soll das Terminal Drei nicht sein.
00:05:33: Es soll ein Tor zur Welt sein, das gleichzeitig untrennbar mit der Identität der Regionen Frankfurt-Rhein-Main verbunden ist.
00:05:42: Architektur, Wegführung, wirtschaftliche Notwendigkeit, politische Verantwortung sitzen hier und kreuzen sich im Terminal III.
00:05:51: wie baut man heute einen öffentlichen Raum im XXL Format, den nicht nur funktioniert sondern auch über Designhaltung zeigt?
00:06:01: Darüber wollen wir heute Abend sprechen mit ihnen vier dieses gigantische Puzzle aus ihren jeweiligen Perspektiven zusammensetzen müssen.
00:06:12: Und lieber Herr Meckler, mit Ihnen geht es natürlich los!
00:06:17: Wie übersetzt man denn jetzt nun urbane Qualitäten auf ein Gebäude dessen bloße Dimension jeden menschlichen Maßstab sprengt?
00:06:28: Das Volumen ist größer glaube ich als die Frankfurter Innenstadt.
00:06:38: Das ist richtig, es ist tatsächlich ein Bauwerk was in seiner Gesamtausdehnung zwischen Zoo und Kaiserstraße alles bebaut.
00:06:53: Ich habe auch eine Skizze mitgebracht, ich weiß nicht ob man die zeigen will da sieht man das ganz schön.
00:07:00: Das bedeutet natürlich auch, dass ein solcher Raum für Menschen ist.
00:07:08: Genau wie dieser städtische Raum für die Menschen ist, so ist dieses Terminal III ein Gebäude in dem sich Menschen zurechtfinden müssen, indem sich Menschen nicht abgestoßen oder unwohl fühlen müssen.
00:07:30: Wohlfühlen.
00:07:31: Jeder weiß, wenn man ins Flugzeug steigt ist man nervös oder die meisten gibt es sicherlich ein paar Abgeprühte, die nicht nervös sind weil sie jeden Tag...
00:07:40: So ein bisschen nervös bin ich auch immer muss ich probieren.
00:07:43: Ich bin doch immer froh, wenn's sicher aufgesetzt hat.
00:07:47: Ja das geht mir ähnlich.
00:07:49: also aber darüber wollen wir ja gar nicht sprechen sondern wir bauen weltweit Flughäfen.
00:07:59: wie sehen nach Hightech aus Und ich habe mir einfach die Frage gestellt, warum eigentlich den Versuch machen in einem Gebäude was auf dem Boden fest verankert ist.
00:08:10: Jeden versoffen wird es.
00:08:11: Sieht
00:08:12: da
00:08:12: nach raus?
00:08:14: Das ist eigentlich kein Hightech-Teil, sondern das Hightec Teil ist das, was an dieses Gebäudetran fährt nämlich das Flugzeug.
00:08:21: und so muss man eben einen solchen Raum verstehen um sich mit den verschiedensten Möglichkeiten, die uns Architekten zur Verfügung stehen einem solchen Projekt anzunähern.
00:08:42: Jetzt mag es... Man kann darüber streiten ob das ein Hightech-Gebäude ist oder nicht.
00:08:49: Also mein leihenhafter Eindruck vermittelt eher des Gegenteils von dem was Sie gesagt haben.
00:08:55: also da sieht einiges nach architektonischem Hightec aus.
00:08:59: aber vielleicht Beschreiben Sie dazu auch noch zwei, drei Dinge.
00:09:07: Dieses High-Tech ist an... Ich war noch nicht drin in dem Gebäude.
00:09:10: ich habe mir ganz viele Fotos angeschaut.
00:09:12: es muss sich zugeben aber die Kollegen die von mir drin waren sagen ja nichts anderes.
00:09:20: Wenn man alte Terminals sich ansieht auf seinen Reisen dann erkennt man ja häufig das Alter der Terminals Und darauf möchte ich hinaus.
00:09:30: Sie wirken schnell aus der Zeit gefallen, man sagt sich sofort da ist ein Flughafen aus den Achtzigern oder?
00:09:38: Deswegen geht nicht Hightech.
00:09:41: Genau und wie haben sie also versucht den T-III zeitlos zu gestalten?
00:09:46: Wir haben Räume geschaffen mit Materialien zum Beispiel einem beigebrauen Naturstein von Beginn bis zum Schluss das Haus durchzieht und eine gewisse Ruhe ausstrahlt, wie so ein Holzboden hier eben auch.
00:10:10: Es hat eine gewiss Anmutung und wir haben Räume die eine große Selbstverständlichkeit haben.
00:10:17: also wir haben eben nicht diesen Hightech-Charakter der herausgekehrt wird und der... ...die Zeit darstellt in der wir jetzt leben sondern wir haben zum Beispiel einen ein unglaublich großes Dach in der Eingangshalle, da sprechen mich viele auf Mies van Rohe an.
00:10:37: Ja es ist ein Raumtragwerk wie es zum ersten Mal im Berlin entstanden ist nur hier ein bisschen größer und dieses gesamte Dach ist jede Menge Technik drin.
00:10:50: aber und das ist natürlich auch Hightech, wenn Sie so wollen.
00:10:55: Das war mein Punkt!
00:10:57: Weil es trägt, weil's ein Raumtragwerk ist aber... Es ist nicht designt als Hightec-Element.
00:11:06: Die Hochtechnologie, die eingebaut ist sieht man nicht auf den ersten Blick?
00:11:09: Die
00:11:09: muss selbstverständlich sein.
00:11:13: Das interessiert auch keinen Passagieren.
00:11:15: Ja das interessiert vielleicht den Architekten aber da kann die Bauherren mehr zu sagen.
00:11:22: Wir Architekten sind ja oft darauf aus die Dinge ganz besonders zu machen in dem wir sie verfremden oder indem Sie schiefstellen, ja, schiefe Häuser oder Häuser die oben abgeknickt sind.
00:11:37: Oder ich weiß, Fenster, die so hin und her springen.
00:11:41: Und ich weiß nicht was... Es ist alles modisches Zeug, das einer bestimmten Zeit entspricht.
00:11:47: Wir werden irgendwann in zwanzig Jahren sagen, dass waren die Beginnende eines Jahrhunderts.
00:11:55: Das ist bei dem Gebäude eben nicht.
00:12:02: bekommt es mit und wenn's nur der Bauch spürt oder das Herz, aber damit auch der Kopf versteht sitzen wir hier ja.
00:12:09: Wahrscheinlich wird auch noch ein bisschen was darüber geschrieben werden.
00:12:11: Herr Minister Sie haben schon eine Kabinettssitzung in dem Terminal abgehalten?
00:12:17: Wie kam's denn dazu?
00:12:19: Reine Show des Ministerpräsidenten Damit er kann es da auch mal etwas zu gucken hat.
00:12:25: Es ist eben auch schon angeklungen.
00:12:28: dieses neue Terminal Drei Ist ja eines der Aushängeschilder unserer Stadt und dieser Flughafen ist so eng mit der Entwicklung dieser Region verbunden wie wahrscheinlich keine andere Infrastruktur.
00:12:45: Ich sage das überall, wenn ich im Bundesgebiet unterwegs bin Frankfurt wäre ganz sicherlich die Stadt der Pauls Kirchen Verfassung und ganz sicherly die Stadt von Goethe.
00:12:58: aber sie wären nicht der europäische Messestandort geworden, nicht das europäische Finanzhub geworden ohne diesen Flughafen.
00:13:09: Insofern ist das ganz eng mit dieser Region verbunden trotz aller Spannungsfelder, die Sie auch in Ihrer Begrüßung angerissen haben.
00:13:20: Deswegen dachten wir wäre es gut mit Blick auf die Herausforderungen im Luftverkehr, die es gibt mit dem Bundeskanzler eine Kabinettssitzung abzuhalten an diesem Flughafen, insofern ich war schon da und mir schien über die komplette Kabinettssitzung wegen dieser hohen Glasfassade in der Vorhalle die ganze Zeit die warme Sonne ins Gesicht.
00:13:46: Und diese Verbindung auch mit diesen verbauten Natursteinen auf den Sie eben angesprochen haben das schafft ein gutes Gefühl.
00:13:55: Jetzt bin ich sicher, als Verkehrsminister die meisten Leute, die diese Infrastruktur in Zukunft nutzen werden.
00:14:00: Die werden eher hektisch nutzen und gucken, dass ihre Koffer schnell reinkommen und dass die Kinder nicht verloren gehen.
00:14:07: aber wenn man eine Sekunde entschleunigt der wird sich da wohl fühlen.
00:14:12: Warum ist das wirtschaftlich so entscheidend?
00:14:15: Es geht ja bei Design darum Schönheit mit functionalen und operativen Themen zu verknüpfen.
00:14:23: Mehr als die Hälfte der Leute, die unseren Flughafen nutzen sind ja gar nicht von hier.
00:14:28: Sondern es sind Ausländer, die hier umsteigen.
00:14:30: und was ist für sie entscheidend?
00:14:32: Für diese ist der Preis entscheidende.
00:14:33: Für dies aber auch Aufenthaltsqualität entscheiden.
00:14:36: Für die ist Geschwindigkeit im Umstieg entscheiden.
00:14:38: insofern nicht irgendwelche Weichenfaktoren, sondern es sind knallharte Standort-Themen die am Ende über unseren Standort entscheiden.
00:14:47: Da ist wirklich was Großartiges gelungen und deswegen ist das mit natürlich einen Beitrag dafür unser Luftverkehr in Frankfurt-Rhein-Main in die Zukunft zu führen.
00:14:57: Die Akustik war okay?
00:14:58: Sie haben sich im Kabinettstisch verstanden?
00:15:00: Wir
00:15:00: haben uns prima verstanden und das Bild war natürlich noch besser!
00:15:05: Jetzt sind Flughäfen streng genommen private Räume mit öffentlicher Nutzung.
00:15:15: Welche Verantwortung hat Politik denn da möglicherweise Vorgaben auch für eine Aufenthaltsqualität zu machen und eine soziale Zugänglichkeit für solche Mega-Bauten, damit es eben vielleicht über den hektischen Geschäftsreisen sind hinaus oder denjenigen der sich den Flug auf die Malediven leisten kann?
00:15:33: Auch wenn man so will in der Gesellschaft ankommt.
00:15:41: Das ist jetzt ein interessantes Spallungsfeld das Sie beschreiben vor dem Hintergrund, dass ja eher eine Entwicklung stattfindet bei den Vorgaben zurückzugehen.
00:15:52: Wenn ich an öffentliche Infrastruktur heute denke, denke Der Staat gerade nicht versucht, jedes Detail selbst zu regeln.
00:16:02: Sondern zu sagen lasst doch denjenigen, der es anschließend baut und denjenigen die das Plan zusammen machen damit diese Fragen eher integriert zueinander stattfinden.
00:16:13: Und grade bei uns in Frankfurt gibt's ja eine ganze Reihe von Themen die nicht ganz einfach zu lösen sind.
00:16:18: wir haben den Bannwald quasi vor der Tür.
00:16:21: also dieses Dieser gigantische Platz, der erforderlich ist damit die Passagiere möglichst schnell von A nach B kommen wo Gastronomie verknüpft wird.
00:16:30: Wo Sicherheit verknüppt wird muss ja auf einer vergleichsweise geringen Fläche stattfinden.
00:16:35: das ist ja glaube ich mit eines der anspruchsvollsten Themen die dort gelöst werden.
00:16:42: Ich bin in ihrer Beschreibung nicht ganz sicher.
00:16:45: sie sagen private Raum in einem öffentlichen Umfeld.
00:16:50: Das ist bei uns in Frankfurt so, weil wir eine ungewöhnliche Konstellation haben mit einem teil privatisierten Flughafenträger.
00:17:00: die allermeisten größeren Flughäfen sind ja Teil von hundertprozentigen Staatsunternehmen.
00:17:07: da ist das eher noch mal ein bisschen anders.
00:17:10: aber Ich glaube, die Mischung macht das hier.
00:17:13: Dass man im Grunde den Freiraum hat dass Leute wie Herr Meckler und Team eben sich einbringen können ohne dass die Vorgaben da völlig überdreht werden und ich finde das Ergebnis spricht einfach für sich.
00:17:26: Das lassen wir aber trotzdem mal sozusagen den normalen Frankfurter der sich das nur anschauen möchte nach der Eröffnung in diesem Terminal einfach mal gedanklich ankommen in diesen privaten Raum mit öffentlicher Nutzung.
00:17:39: Das funktioniert folgendermaßen.
00:17:41: Man fährt mit der S-Bahn zum Flughafen Terminal eins, steigt in die Bahn, die mich kostenlos zum Terminal drei bringt und dann kann ich da aussteigen und mir das angucken richtig?
00:17:55: Richtig genau!
00:17:56: Sie kommen am Fernbahnhof an und die Verbindung, die wir fertiggestellt haben ist das sogenannte Passagiertransportsystem.
00:18:03: Wir reden immer vom Termine Drei.
00:18:06: Wir bei der Fraportreden insgesamt vom Ausbau Süd.
00:18:09: Das ist alles was unten in der ehemaligen Cargo City entstanden ist.
00:18:13: Früher war da auch mal die Iran-Main Airbase?
00:18:15: Genau!
00:18:16: In der Sitzungsvolumen von ungefähr vier Milliarden Euro für die PTS und das Terminal Drei.
00:18:21: Und die Verbindung wird in acht Minuten sichergestellt,
00:18:24: d.h.,
00:18:24: sie können unentgeltlich im Terminal drei ankommen.
00:18:28: Das Besondere ist die Wegführung und auch die Gestaltung, dass sie wirklich aus der Station aussteigen.
00:18:35: Und wie in einem ja aus einem Gruß ein roter Faden, der sich durchzieht und Sie bleiben jeweils auf einer Ebene und gehen dann von der PTS-Station durch die Checkinhalle über den Marktplatz in den Pier und kommen da zu Ihrem Gate?
00:18:52: Ich habe schon den Wettbewerb mit anderen Flughäfen in fernen Ländern wie Doha oder Das habe ich Singapur genannt und die definieren sich ja als Luxuserlebniswelt mit so Indoor-Wasserfällen.
00:19:07: Und was man sich auch immer so vorstellen kann an diesem Erlebniswettrüsten, wollen Sie aber bei aller Zugänglichkeit dieses Terminals dann lieber nicht teilnehmen?
00:19:18: Richtig!
00:19:19: Nein, also wir haben kein Erlebnispark geschaffen.
00:19:21: Aber wir haben auf jeden Fall wie Herr Meckler gerade sagte Räume geschaffen wo sich Menschen wohlfühlen, sich gerne aufhalten und letztendlich auch ja verweilen und unsere Angebote im Bereich der Gastronomie oder Retail nutzen.
00:19:36: Wir haben trotz aller Investitionsvorgaben und eines engen Budgetrahmens das Gebäude nicht hoffnungslos auf Effizienz getrimmt.
00:19:45: Für uns stehen natürlich die Prozesse im Vordergrund, dass die Passagier- und Gepäckabfertigung für uns funktionieren müssen steht dann erster Stelle.
00:19:53: Aber wir haben trotzdem immer darauf geachtet, dass wir Räume schaffen wo sich Menschen wohlfühlen.
00:20:00: Wir haben von Anfang an sehr viel Wert auf Gestaltung gelegt, auf Design und Kunst und haben das auch als Teil unserer Strategie gesehen.
00:20:09: also nichts was man nachträglich wie ein Störenfried am Ende einfach aufstülpt und der Verschönerung dient sondern mitlaufen lassen wie ein Gewerk Und deswegen fand es, glaube ich auch die Akzeptanz wurde von allen eingehalten und das war aber auch erforderlich.
00:20:26: Die sogenannte Gestaltungs-Masterplanung vertraglich bei allen Beteiligten zu verankern um immer wieder darauf zu achten dass Qualität nicht zugunsten von Kosten oder Terminen vernachlässigt wurde.
00:20:39: Das aufhandste Kunstwerk sind diese Bagels die da über dem.
00:20:44: Also Herr vom Bismarck nennt sie Donuts.
00:20:48: Wir
00:20:48: haben übrigens auch im Bild, ich weiß nicht ob das die Regie noch zeigen kann, dann weiß man wovon wir reden.
00:20:53: We have an Kunstwettbewerb ausgelobt und absichtlich für einen Eyecatcher in der Check-in Halle im öffentlichen Bereich entschieden.
00:21:05: Ich sage immer, wir wollten Kunst und nicht nur Deko.
00:21:08: Wir wollten nicht überall etwas im Terminal verteilen sondern wirklich etwas, was aus allen Perspektiven unterschiedlich wahrnehmbar ist.
00:21:17: Was in einem guten Dialog zur Architektur steht und sind sehr froh, dass wir mit Julius van Bismarck einen herausragenden Künstler gewinnen konnten?
00:21:27: Sie waren ja schon da Herr Minister.
00:21:28: Ist es das, was man sozusagen sich bewusst macht, hängen und sieht das schön aus?
00:21:37: Man kann da gar nicht vorbeigucken.
00:21:40: Die sind so groß, zentral und in Bewegung.
00:21:46: Es wirkt aus jeder Perspektive anders und es lädt einfach ein sich das anzugucken um die Fantasie kreisen zu lassen.
00:21:54: Das ist ja auch ein Teil dieses Erlebnisses am Flughafen an einem Ort, der eigentlich dafür prädestiniert ist das man Stress empfinde zu entschleunigen?
00:22:05: Also Sie würden schon empfehlen dass man auch mal vorbei fährt wenn man nicht fliegt.
00:22:08: Wir haben jetzt gehört wie man hinkommt.
00:22:10: Absolut!
00:22:11: Okay gut so jetzt noch eine letzte Frage also in der ersten Runde an Sie liebe Frau Putwitz sie haben die Shops ja erwähnt sondern vier Milliarden Euro Investitionssumme sind Stangegeld.
00:22:26: Rechnet sich das am Ende ausschließlich?
00:22:28: Also dass es in irgendeine schwarze Zahl springt, das funktioniert nur über die Gastronomie.
00:22:35: Die Shops, die Läden, die da sind oder?
00:22:39: Nein nicht nur über unsere Konzessionäre hauptsächlich natürlich über die Airlines aber wir Sie haben es gerade erwähnt, als zwar privater Auftraggeber aber doch mit als sektorenauftraggebern.
00:22:52: mit der staatlichen Mitteiligung müssen wir natürlich unseren Business Case rechnen.
00:22:56: Wir müssen natürlich nachweisen, dass sich das Ganze auch rentiert und allein unsere Passagiergastzahlen geben vor, dass wir Mitte der dreißiger Jahre dann alle Terminals, alle drei Terminals im Betrieb haben werden.
00:23:09: Insofern sind wir sehr zuversichtlich, dass ich das auch rechnet oder überzeugt davon.
00:23:17: Mitte der dreißiger Jahre soll auch das T-II dann wieder neu eröffnet sein, dass jetzt erst mal schließt im Zuge der Eröffnung des T-III.
00:23:24: Genau wir haben jetzt den großen Vorteil, dass wir Redundanz am Standort haben.
00:23:28: Wir ziehen die Airlines vom T II ins T III und werden dann das T II aus dem Passagierbetrieb nehmen und das Gebäude einer Sanierung unterziehen, die ungefähr bis Dreiunddreißig andauern wird.
00:23:43: Vorschleich!
00:23:44: Sie haben sich heute das auch mal zeigen lassen, dieses neue Terminal waren also auch schon drin und haben mit dem Auge der Fachfrau mal geguckt wie da so die Passagiere künftig geführt werden.
00:23:59: Sind sie in die Irre geführt worden oder am Ziel angekommen?
00:24:04: Ich hatte ja eine Dame die mich geführt hat aber ich habe sie immer wieder gestoppt.
00:24:12: Wett mir alleine anschauen und ich führe sie.
00:24:15: Und es hat gut geklappt, also... Ich muss dazu sagen, ich bin wirklich froh dass Frau Putwitz es möglich gemacht hat das ich mir heute das Terminal drei anschauen konnte.
00:24:29: Ich habe es mir auch vorab über Bilder angeschaut und ich kann Ihnen allen sagen Es ist wirklich großartig und viel viel großartiger als man sich's vorstellt Ganz abgesehen vom Leitsystem, was ich ganz beeindruckend fand.
00:24:46: Herr Meckler, dass eigentlich alle Bereiche haben eine eigene Identität.
00:24:52: Also das oft ist im Flughafen so aus einem Guss aber dieser Flughafe die Abflughalle sprich ne andere Sprache als der Marktplatz als der Pia und es finde ich schön.
00:25:06: also man kommt immer wieder in so ein neues Erlebnis.
00:25:10: Und vielleicht zum Leitsystem, für alle die hier denen es nicht so klar ist was ein Leitssystem ist.
00:25:17: Es sind also die Schilder Buchstaben Farben Pictogramme Die den Passagieren den Weg weisen sollen.
00:25:26: in gewisser Weise kann die Architektur auch intuitiven Wegweisen aber die detaillierte Information kommt über das Leits system und Es ist kein roter Faden, sondern an dem Flughafen ist es ein blauer Faden und wirklich wie so blaue Edelsteine.
00:25:47: Ich muss ein bisschen Werbung für meine Profession machen oft...
00:25:51: Deswegen sind Sie ja auch eingegangen?
00:25:52: Ja
00:25:53: vielleicht!
00:25:55: Die Architekten haben immer ein bisschen Sorge wenn wir kommen und Informationen und Schilder anbringen.
00:26:00: aber ich sag mal dieses Leitsystem hat Hat dieses Gebäude vollendet, Herr Metler?
00:26:07: Nee ist wirklich sehr gut.
00:26:11: Darf ich Ihnen eine Nachfrage stellen?
00:26:13: dazu unmittelbar weil so ein Leitsystem das hat mit Technik gar nichts zu tun.
00:26:21: unbedingt da geht es um was damit das funktioniert?
00:26:25: Naja das hat immer mehr mit Techniken je nachdem wie Sie es jetzt meinen die sogenannte User Experience.
00:26:32: Die haben wir ja
00:26:33: auf dem Smartphone,
00:26:34: die haben wir auch der Webseite.
00:26:36: Und diese wird immer stärker durch ein dynamisches Leitzystem verknüpft.
00:26:42: also... Der Flughafen Frankfurt hat auch schon den anderen Termines.
00:26:47: Digitale Schilder nenne ich es jetzt mal.
00:26:51: Aber die FITS Anzeige, die digitalen Services wie Digitaler Check-in oder Self-Check in, wie Self-Baggage Claim.
00:27:02: Das sind alles Touchpoints für die Passagiere, die kommuniziert werden müssen mit dem Leitsystem und das ist schon eine Technik Verknüpft werden muss analog mit digital.
00:27:16: Ich bin heilfroh, weil ich ja die Hörer vom Digitalwirtschaft-Podcast dazu geschaltet habe dass sie jetzt nicht das Gegenteil gesagt haben, es wäre schwierig geworden.
00:27:25: Jetzt versuche ich das nochmal einmal kurz ins Gegenteils zu verkehren.
00:27:29: wenn das aber so ist dann gibt es da jetzt alle möglichen Informationsschilder die ja doch auch irgendwo auf einen Stürmen gerade in Hektik.
00:27:39: wie schafft man jetzt mit Design Ruhe in einem Umfeld, das von Reizen komplett überlastet ist.
00:27:48: Was ist da denn der Trick?
00:27:50: Dass das funktioniert in ihrer Profession?
00:27:54: Also ein Punkt für den sich der Flughafen Frankfurt entschieden hat ist dass er das Leitsystem bereits im Terminal eins und zwei genutzt wird auch im Terminal reinnutzt.
00:28:08: Im Moment werden weltweit viele Flughäfen aus den Siebziger, Achtziger Jahren umgebaut, vergrößert, terminalangebaut.
00:28:20: und da ist ganz oft die Diskussion erneuern wir das Leitsystem also Farbeschriftpiktogramme.
00:28:28: Da gibt es immer die Diskussionen Die Marke oder das Corporate Designs des Flughafens muss zusammenpassen mit dem Leitsystem.
00:28:37: Und der Flughafen Frankfurt, die Fraport hat ein Erscheinungsbild.
00:28:41: Das passt zum Leitssystem farblich zusammen.
00:28:45: und der Flughaufen.
00:28:47: Sie müssen mich kreugieren aber so sehe ich es.
00:28:50: Der hatte eine... Der hatten Erbe.
00:28:53: Der hat das Erbe dass dieses Leits system als Terminal eins gebaut, eröffnet wurde.
00:29:02: Hat da Ottel Eicher mitgearbeitet?
00:29:05: Sie haben auch als eine der wenigen Flughäfen noch die Pictogramm-Familie von Ottel Aicher.
00:29:10: Er hat damals parallel in München für die olympischen Spiele diese ich sag mal berühmte Pictogramme entwickelt und ganz viele Flughöfen, die die hatten, haben sie inzwischen über Bord geworfen.
00:29:24: Aber der Flughafen Frankfurt, der trägt dieses Erbe weiter und ich glaube das bringt die Ruhe.
00:29:31: Ich sage nicht des Leitsystems sieht noch aus wie in den siebzigern.
00:29:35: Es wurde behutsam mit immer wieder weiterentwickelt und deshalb ist es ein Faktor der Ruhe bringt.
00:29:43: Die Passagiere kennen Terminal eins und zwei haben dieses Leitssystem gelernt Und gehen jetzt in den Terminal drei dasselbe Leitsystem, das Brindur, des Einfaktor.
00:29:56: Ich könnte jetzt noch mehr überrennen.
00:29:57: Das ist schon ein ganz entscheidender Punkt.
00:30:03: Herr Meckler, was würden Sie denn sagen?
00:30:04: Wenn ein blinder Passagier, der Vergleich ist etwas schief meine Damen und Herren nicht... Also wenn er ein blinder Passagier seine Augen öffnet, besser habe ich es in der Vorbereitung nicht hingekriegt.
00:30:20: Der steht dann plötzlich... Ich meine denjenigen, der im Flugzeug sitzt und nicht bezahlt hat, weil ich weiß gar nicht ob so was überhaupt technisch möglich ist.
00:30:33: Man landet un... vermittelt in Terminal drei und macht seine Augen auf.
00:30:39: Lassen Sie mich so sagen, also ohne dass man vorher wusste, dass man dann da irgendwo steht.
00:30:44: Woran merkt man denn sofort?
00:30:45: Dass man in Frankfurt steht und nicht in London oder in Dubai oder in Schiphol.
00:30:53: alles was mit der Architektur zu tun.
00:30:57: Also wenn sie das Terminal kennen, dann steht es wahrscheinlich einmalig Einmalig So in der Welt.
00:31:09: Ich kenne kein Terminal, was eine derartige Anmutung hat.
00:31:16: Wie das Terminal ist frei.
00:31:17: Das klingt jetzt sehr nach Selbstbewahreräucherungen aber...
00:31:24: Also die, die schon da waren würden Ihnen wahrscheinlich nicht widersprechen wenn ich eben so richtig zugehört habe?
00:31:30: Ja Ja, es ist so.
00:31:34: Also ich kenne jedenfalls keinen Flughafen.
00:31:38: Allerdings war ich noch nie da wo sie vorhin... Sie
00:31:40: waren in London war ja nicht gemeint wie viele Grammels haben die da?
00:31:47: Doha!
00:31:48: Da müsste man in London schon sagen, in welchem?
00:31:51: aber gut also Lichtmaterial?
00:31:56: Sie haben den braunen Naturstein, sie haben schwarzen Stahl.
00:32:01: Sie haben Holz und Glas.
00:32:04: Und einfach ruhige, charaktervolle Räume.
00:32:09: Ein einfaches Leitsystem oder eine einfache, einfachste Wegeführung mit der Sie zu Ihrem Ziel führen.
00:32:20: Das ist alleine das.
00:32:22: Vielleicht was Besonderes in Frankfurt.
00:32:24: Das freut
00:32:25: sich gerne.
00:32:25: Wenn Sie in Zürich oder in Wien aussteigen, dann gehen Sie trepp auf, trepp ab und wissen oft gar nicht wo sie sind.
00:32:33: Das ist hier völlig anders.
00:32:37: Frau Putwitz hat eben schon gesagt, Sie gehen auf einer Ebene durch sämtliche Stationen durch bis Sie an Ihrem Flugzeug sind.
00:32:45: Also das ist vielleicht etwas... ...was Besondereres und es ist eben wirklich alles gestaltet ohne aufdringlich zu sein.
00:32:54: Das scheint mir doch was ganz Wichtiges zu sein, das ist selten so!
00:33:00: Sie haben eben schon gesprochen von den Green Bashing Elementen die wir auch vielen Terminals mittlerweile weltweit haben und ich habe vorhin von diesem Hightech gesprochen usw.. Das hat dieses Terminal alles nicht.
00:33:18: und wenn wir heute von Retail sprechen, ja und sie laufen durch so ein Pier durch.
00:33:25: Dann ist das wie wenn Sie durch eine Straße laufen, da sind lauter Läden, dass es übrigens auch im Terminal eins schon so, wenn Sie im Flugsteg A langlaufen.
00:33:35: Sie laufen an einem Laden nach dem anderen vorbei und dann ist es eben viel einfacher für den Menschen hundert Meter oder noch länger zu laufen, weil es auch gedauert abgelenkt ist.
00:33:49: Es gibt keine Langweile, sondern sie ist es unglaublich kurzweilig eigentlich wie in der Stadt.
00:33:59: Eine Frage an Minister Mansuri und Sie liebe Frau Puttwitz gleichermaßen jetzt haben wir ja schon die These in den Raum stellt das dieses Terminal von Herrn Meckler ein zeitloses Gebäude sein wird, so wie die IHK in Frankfurt am Börsenplatz.
00:34:16: Jetzt stellen wir uns aber einfach mal das Jahr zwei Tausend Fünfzig vor und eben auch den technologischen Wandel, den es bis dahin noch geben wird.
00:34:26: Flugtaxis vielleicht Hyper-Digitalisierung.
00:34:34: wird dann nicht doch irgendwann die Gefahr dass einen Tee drei eben doch ein Relikt einer alten Zeit sein wird größer?
00:34:45: Oder haben Sie darauf geachtet, das Land ist ja durchaus auch aktionär von Fraport.
00:34:50: Dass sich diese Architektur flexibel an eine noch unbekannte Zukunft anpassen lässt.
00:34:56: Frau Putwitz werden Sie mögen fangen Sie gerne an.
00:35:00: Wir haben sehr viel Wert auf Flexibilität gesetzt weil wir einfach den technologischen Wandel mitdenken mussten und manche Produkte auch während dieser langen Planungs- und Realisierungsphase sich erst so spät entwickelt haben bzw.
00:35:14: immer wieder verändert haben, dass wir flexibel sein mussten.
00:35:19: also ein Beispiel sind unsere Sicherheitskontrollen.
00:35:22: Wir planen inzwischen nur noch Räume die wir ausgeben und mit dem Sicherheitswenden usw.
00:35:28: bei der Behörde zur Genehmigung einreichen.
00:35:31: welche Kontrollspur am Ende kommt das entscheidend?
00:35:34: wir sehr spät, weil sich im Laufe der Realisierung solche gerade IT-Dinge einfach ändern.
00:35:41: Herr Meckler hat als ... Grundlage des Entwurfs letztendlich in eine modulare Bauweise zugrunde gelegt, sodass wir auch in der Lage sind mit den erst zwei Pier-Stangen.
00:35:52: Wir haben ja SH und J realisiert dann G aufgrund des Wachstums in Frankfurt.
00:35:57: Wir hätten theoretisch noch die Möglichkeit, Pier-Kart zu realisieren und das Thermal-Hobgebäude an beiden Seiten jeweils noch zu vergrößern.
00:36:05: Mit dieser modularen Bauweise sind wir auch flexibel darauf zu reagieren.
00:36:13: Spielte das bei den Überlegungen rund um Flughafen Zukunft auch schon eine Rolle?
00:36:17: Oder ist es noch so fahrauf, dass sie sich denken ach komm lass die Fluchtarktsis erstmal fliegen.
00:36:24: Jede hat ja in diesem Zusammenhang ne andere Aufgabe.
00:36:28: also ich bin als Wirtschaftsminister oberste Planfeststellungsbehörde und für solche Themen zuständig.
00:36:37: andere Vertreter des Landes sitzen dann im Aufsichtsrat und gucken eher auf die strategischen Themen.
00:36:44: Ich bin gar nicht sicher, ob sich irgendwer so tief in solche Design-Themen eingearbeitet hat und ob das überhaupt in der Form sein muss.
00:36:52: aber wenn ich mir jetzt das Endprodukt mal angucke.
00:37:08: Wärme aus, die ich in der Form von anderen Flughäfen nicht kenne.
00:37:12: Und wir reden ja über den Flughafen und nicht das heimische Wohnzimmer.
00:37:18: Ganz viel von dem was man dort empfindet ist ja nicht da sondern das bringt man selbst mit.
00:37:25: also wenn ich mal überlege Ich bin quasi als Kind in dieses TH-I gegangen Verwandte aus aller Welt abgeholt, für mich ist ganz persönlich und sehr emotional dieser Flughafen der Zugang zu meiner Familie.
00:37:43: Und wortwörtlich das Tor zur Welt immer gewesen.
00:37:46: Das ist sozusagen der emotionale Bezug den ich zu diesem Flughafe habe.
00:37:51: und so wird es auch im T-III sein dass Generationen damit groß werden und damit etwas verbinden.
00:37:59: Die Welt drum herum, die dreht sich natürlich in zehn oder in zwanzig oder in dreißig Jahren weiter.
00:38:04: Aber die Lebenserfahrung wie ich gemacht habe ist im T-I wo man auch sagen würde...
00:38:09: Das sieht ja nicht mehr aus als damals.
00:38:11: Ja
00:38:13: das hat sich da auch verändert und es mit der Zeit gegangen und so wird das im t-III auch sein.
00:38:17: Herr Meckler möchte direkt was
00:38:18: dazu sagen?
00:38:21: Weil sie mich immer nach Gestalt fragen.
00:38:24: Naja das liegt auch ein bisschen an den Einladenden.
00:38:27: Ich will nur sagen Das was Frau Putwitz eben gesagt hat, das ist das Essential von dem ganzen Bauwerk.
00:38:39: Wir haben es seinerzeit bei dem internationalen Wettbewerb, den wir gewonnen haben als Growing Beetle bezeichnet weil der Käfer kann wachsen nicht nur die Eingangshallen auch die Sicherheitskontrollen, die übrigens in der Bauzeit schon gewachsen sind.
00:38:58: Also Sie haben gerade gesagt ... Die Anforderungen ändern sich laufend und sie können auch selbstverständlich – und das erwarte ich von einem Gebäude – die ganze Technik austauschen natürlich in zwanzig Jahren.
00:39:20: Die ganzen Teile, die ganzen Lüftungsgerätschaften und was da alles ist können sie auf den Müll schmeißen.
00:39:28: Ist veraltet wenn es reicht, zwanzig Jahre.
00:39:31: Deswegen haben wir auf dem Piers oben drauf eine Stahlbrücke gesetzt und da steht dieses ganze Zeug drauf und wenn da etwas ausgetauscht werden muss dann ist der Passagier Der kriegt es gar nicht mit.
00:39:43: Und
00:39:44: das ist ein einfacher Zugang, ich muss nichts aufreißen.
00:39:47: Sie haben einfach den ganzen Gerätschaften obendrauf stehen.
00:39:52: Wir haben an vielen, vielen Stellen.
00:39:56: wenn sie in der Gepäck-Apollahalle sehen, da sind die Wände mit riesigen Türen.
00:40:03: Wenn sie die Tünen öffnen dann ist dahinter die ganze Technik.
00:40:08: Das heißt, wir haben nicht ein Patchwork von allen möglichen Öffnungen wo der Haustechniker mal ran muss.
00:40:16: Wir haben eine eigene Wand und nicht nur an dieser Stelle, an vielen Stellen haben wir Doppelwände in denen die gesamte Technik drin liegt sodass sie sobald das Zeug veraltet ist dass wieder rausnehmen können.
00:40:31: Und vielleicht noch ein letztes Wir haben Piers, die haben Fenster.
00:40:35: Wir haben keine Glasfassade sondern wir haben eine Fenstervassade.
00:40:39: Das heißt unsere Fassade ist tragend und dazwischen sitzen lauter Fenster.
00:40:45: das heißt wenn in dreißig Jahren oder in zwanzig Jahren der Wärme dem Wert ein anderer ist und wir viel bessere Gläser haben dann muss ich nicht die ganze Fassad abreißen Sondern
00:40:57: ich
00:40:58: tausche die Fenster aus.
00:40:59: Wieder heim.
00:41:01: Genau, wieder heim sind wir schon wieder zu Hause.
00:41:05: Der Minister hat gesagt ich sei gar nicht das Wohnzimmer aber offenbar doch.
00:41:11: Ich habe am Anfang da wir uns ja hier in der Mitte Frankfurt treffen in der Anmoderation ja schon ein bisschen damit angegeben wie viel besser wir jetzt im Wettbewerb mit anderen sind.
00:41:22: Hermann Suri spielt es vielleicht bei der Überlegung dass man da so eine Kabinettsitzung auch also dass man dann so eine Kabinettssitzung macht auch ne Rolle dass man Herrn Söder in München mal zeigt, wo der Hammer hängt?
00:41:37: Ja auf jeden Fall.
00:41:41: Also so ein bisschen föderaler Wettbewerb und Stolz ist schon auch dann nötig richtig und wichtig mit dabei.
00:41:48: Erstens das und zweitens – das ist nicht irgendein Flughafen!
00:41:52: Das ist der mit Abstand wichtigste und größte Flughafe den wir haben in diesem Land.
00:41:57: Das kann man auch ganz schuld sagen bei den Millionen von Passagieren, die den jedes Jahr sehen werden.
00:42:07: Das ist die erste Visitenkarte, die wir abgeben als Region aber auch als Land.
00:42:13: Man darf das nicht vergessen.
00:42:14: eine ganze Reihe von Leuten werden durch dieses Gebäude gehen.
00:42:18: Die haben vielleicht gar nicht vor sich Deutschland anzugucken Aber da gehen sie durch und das bleibt in Erinnerung.
00:42:25: Und dass was die dort sehen... ...die Aufenthaltsqualität die Funktionalität am Ende auch dieser Qualitätsanspruch, den Sie beschrieben haben.
00:42:37: Das sind ja Attribute, die verbinden sie mit diesem kurzen Moment, den wir hier verbracht haben und das ist die Erinnerung, die wir da hinterlegt haben.
00:42:45: Und diese soll dann möglichst dazu einladen, mit uns mehr zu verbinden vielleicht nochmal zu kommen und sich die Dinge genauer anzuschauen.
00:42:52: insofern Ja, es ist eine Visitenkarte.
00:42:57: Vielleicht die einzige, die wir an manche Leute abgeben, die gar nichts erst mal verbunden haben mit Frankfurt und der Region?
00:43:11: Das ist jetzt noch eine Frage an Sie, Herr Minister Mansuri aber auch an unsere Nutzerführungsnavigationsexpertin, die heute durchgeführt worden ist.
00:43:23: Haben sie denn als Sie da waren schon irgendetwas entdeckt Wo sie gesagt hätten, also jetzt jenseits der Architektur.
00:43:32: Da ist schon dran gedacht ich weiß nicht wie weit das schon eingerichtet ist.
00:43:35: deswegen es ist jetzt Fishing in the Dark wo Sie gesagt hätten wir sind in Frankfurt?
00:43:41: Also dass da irgendein regionaler Bezug schon so unbar im Design angesprungen hat.
00:43:48: oder müssen da erst die Bambel in die Retail Shops geräumt werden, bevor das passiert?
00:43:54: Also
00:43:55: die Frage ist insofern im meinem Fall ein bisschen unfair.
00:43:59: Weil auf allen Displays war das Hessenwappen drauf als wir da waren.
00:44:03: Es
00:44:03: wird nicht so bleiben!
00:44:04: Das würde wahrscheinlich nicht so sein aber wäre vielleicht eine Anregung, dass auch einen Zurück zu machen.
00:44:10: Okay und ein bisschen später, als sie da waren...
00:44:13: Also mir fällt sofort etwas ein und zwar der Kinderspielplatz Der Dackelhund.
00:44:21: Das ist ganz klar
00:44:24: Hessen, Frankfurt
00:44:25: oder Deutschland.
00:44:26: Aber auf jeden Fall eine ganz typische Sache für ein deutscher Dackel.
00:44:30: Ja, Frau Putz wird es jetzt als Sieart-Bau herinnen.
00:44:34: Wir haben uns natürlich auch Gedanken gemacht wie wir Identität schaffen können und trotz der schönen Räume mit dem schönen Aufenthalt wollten wir dieses Frankfurter hessische und letztendlich deutsche Signal senden und haben einen Dachkonzept über das ganze Gebäude gelegt d.h.
00:44:50: überraschend Deutsch Sie fangen an.
00:44:52: Ich glaube, wir haben vorhin das Foto gesehen mit dem Threletta-Code, mit dem FRA, der inzwischen wirklich gut genutzt wird für Selfies und der Dackel ist einer unserer Highlights weil wir uns überlegt haben nicht der typische Flieger wie wir ihn im Tee einzustehen haben oder der Elefant sondern wir haben den deutschen Dackel im pH das Reh im pH und haben ich glaub irgendwie noch einen Igel oder ein Maulwurf oder sowas.
00:45:19: Sie werden eine große Kukuks-Uhr finden anstatt der ganz normalen Uhr.
00:45:24: Sie werden Exponate von Unternehmen aus der Region finden, sie haben natürlich auf dem Marktplatz auch die Möglichkeit typisch hessische Sachen einkaufen zu können.
00:45:34: aber uns war es wichtig auch Unternehmen gezielt im Umkreis von Hundertfünfzig Kilometern anzusprechen.
00:45:41: Also sozusagen regionale
00:45:43: Verannten
00:45:44: da einzubauen?
00:45:44: Genau War Teil unserer Vergabestrategie.
00:45:47: Die Frage war ja immer, wie geht man mit so einer großen Summe überhaupt auf den Markt?
00:45:51: Wir haben uns damals für die Einzelfergabe entschieden und uns war es aber wichtig dass wir nicht nur die ganz großen internationalen oder europäischen Firmen ansprechen sondern auch kleinere Lose haben das auch regionale Unternehmen tätig werden können.
00:46:06: Gerne direkt dazu Herr!
00:46:07: Ja ich muss jetzt nochmal auf das Leitsystem zu sprechen kommen.
00:46:11: Das ist wirklich Überall im Gebäude und wenn es nur das Schild zur Toilette ist, daran erkennt man den Flughafen Frankfurt.
00:46:21: Also das Leitsystem sage ich mal ist goldwert.
00:46:26: Kleine Elemente wie ein Pictogramm, der Flughafen Frankfurt hat die Pictogramme weiterentwickelt.
00:46:32: Ich kenne keinen Flughafender, zum Beispiel für den Kinderspielplatz haben die Farbe bekommen.
00:46:39: wenn man das einmal entdeckt weiß man ganz genau ich bin in Frankfurt.
00:46:43: also so ein kleines grafisches Element kann sehr viel Identität stiften.
00:46:54: Es scheint ja ein tolles Gebäude zu sein und offenbar auch etwas auf das wir uns wirklich freuen können.
00:47:03: Und trotzdem muss diese Frage einmal kommen bei allem geglückten Design und allergeglückten Architektur.
00:47:14: Das Land Fraport hat ehrgeizige Klimaziele, und jetzt haben wir dann einen gigantischen Neubau hingesetzt Der den Flugverkehr, der in Deutschland muss man allerdings auch sagen stagniert aber ja eigentlich ankurbeln soll.
00:47:32: Sie hoffen ja bis haben sie gerade gesagt Mitte der zwei Tausend Dreißiger Jahre auch das T-Zwei wieder wirtschaftlich in Betrieb nehmen können.
00:47:41: wie passt denn dann also so ein Neubau In unsere Zeit wenn man vielleicht nicht ganz so'n großer Fan von Flugzeugen ist wie diejenigen die hier im Raum sitzt?
00:47:57: Sie sprechen sich auch gerne untereinander ab.
00:48:01: Nun, wir haben insbesondere nach Corona festgestellt wo wir ja wirklich harte Einbußen hatten was unsere Passagierzahlen anbelangt dass die Menschen wieder fliegen möchten.
00:48:11: Das Passagierverhalten ist anders aber die Menschen fliegen und darauf haben wir uns eingerichtet mit nachhaltigen Materialien.
00:48:17: Wir haben überlegt wie wir insbesondere Photovoltaik oder nachhaltige Elemente integrieren können Aber letztendlich als Flughafenbetreiber als einer der größten Arbeitgeber auch dieser Region für die Realisierung entschieden?
00:48:36: Auch wenn man in den nächsten zehn Jahren das Terminal T-II jetzt gar nicht mehr braucht und damit einfach hätte weitermachen können.
00:48:42: Aber Herr Manzuri, Sie können auch gleich dazu gerne noch was sagen.
00:48:47: Ihre Frage zieht ja, wenn ich sie richtig verstanden habe vor allem drauf aus ob es eigentlich verantwortbar ist ein Beitrag für weiteres Wachstum des Luftverkehrs zu leisten.
00:49:00: Das ist ja der Anspruch, das ist eine berechtigte Frage.
00:49:04: Aber wenn wir uns mal in der Welt umgucken was gerade los ist wie viele Unruheherde es auf dieser ganzen Welt gibt ich würde das anders formulieren Ich würd sagen eigentlich haben wir sogar eine Verantwortung mit einen Beitrag dafür zu leisten dass Leute mal über den Tellerrand hinaus gucken dass sie sich andere Sprachen angucken, andere Kulturen angucken.
00:49:26: Dass die verstehen das Leute anderswo auf dieser Welt vielleicht anders leben als man selbst aber dass wir mit diesen Leuten sehr viel mehr gemeinsam haben als man denkt.
00:49:34: und wenn wir diesen Beitrag zur Verständigung von Menschen leisten wollen dann muss mal sagen dann lasst uns darüber reden wie man nachhaltig die Entwicklung des Luftverkehrs organisieren kann.
00:49:44: ich bin da ein großer verfechter.
00:49:46: natürlich gibt es eine Verantwortung gerade in einer der stärksten Wirtschaftsregionen dieser dieser Welt zu gucken dass das nachhaltig organisiert wird, dass für nächste Generation auch eine gute Welt erhalten bleibt.
00:49:59: Aber es wird nicht dadurch gelöst, indem man sagt wir haben mit Luftverkehr nichts am Hut.
00:50:05: Das sollen mal andere zur schlechteren Umwelt und Sozialstandards organisieren als wir das könnten sondern ich glaube die Lösung besteht immer in der Neugier technologische Innovation und moderner voranzutreiben.
00:50:19: Jede Flugzeuggeneration, die an so einen Flughafen kommt, jede neue sorgt dafür dass dreißig Prozent Treibstoff eingespart wird.
00:50:27: also ich glaube die Lösung für das Thema Luftverkehr Klimanachhaltigkeit Die Licht in Technologie Und nicht darin die Augen zuzumachen und zu sagen wir wollen damit nichts zu tun haben.
00:50:37: im Gegenteil Ich glaube wir haben sogar eine Verantwortung Menschen auf dieser Welt zu verbinden.
00:50:46: Ich ahnte, dass das hier Zustimmung findet.
00:50:48: Gibt es noch eine Ergänzung?
00:50:52: Oder passt gerne wenn Sie mögen?
00:50:56: Ich habe dazu zu sagen.
00:50:58: vielleicht mache ich mich jetzt unbeliebt aber für mich wäre ein Ziel innerdeutsche Flüge so unattraktiv wie möglich zu machen und es macht der Flughafen schon indem er ... den ganzen Gang zum Query oder wie es heißt, bewirbt und ich würde nicht auf die Idee kommen aus Berlin nach Frankfurt zu fliegen.
00:51:21: Und das ist für mich eine Möglichkeit... ja, den Schritt zu gehen.
00:51:27: Jetzt muss ich aber was sagen!
00:51:29: Ich würde es umgekehrt formulieren.
00:51:32: Ich würde sagen, die Deutsche Bahn muss es attraktiver machen damit ich nach Berlin
00:51:35: bin.
00:51:40: Ja, ich... Wahrscheinlich ist das alles irgendwo wahr.
00:51:48: Es gibt ja auf der Welt selten schwarz-weiß.
00:51:51: Gibt es Fragen aus dem Publikum, meine sehr verehrten Damen und Herren?
00:51:54: Hier haben wir ein Mikrofon.
00:51:57: Haben wir bitte eine Sekunde.
00:52:02: Dann machen wir das so.
00:52:04: Bitte jeweils auch wenn man sich zum Teil kennt kurz sagen wer sie sind und dann...
00:52:09: Frau Mona Qualitz ich ziehe gerade mal das Hütchen vom Marketing Club Frankfurt auf Und wir hatten das unfassbare Glück, das Terminal drei schon sehen zu dürfen und zwar eingerichtet.
00:52:20: Ich kann alles nur bestätigen.
00:52:22: Danke für zeitlose Eleganz, für Funktionalität, für Raffinesse in der Architektur und Pragmatismus den Sie angewandt haben.
00:52:33: Karsten, um deine Frage eben zu beantworten.
00:52:35: Was tut man wenn man dort unverhofft landet und weiß nicht wo man ist?
00:52:39: Man ist geneigt zum Fenster zu gehen, zu dem Eben zitierten.
00:52:42: Man schaut hinaus und sieht was die Skyline von Frankfurt.
00:52:46: Das ist wirklich sehr beeindruckend dort!
00:52:49: Und meine Frage an Sie Frau Putwitz zunächst einmal großes Kompliment für Untime and Budget.
00:52:55: ich glaube da kann sich das ganze Team auch über Corona mit all den Anpassungen sehr feiern lassen, dafür ist es außergewöhnlich und toll und in Deutschland gelungen.
00:53:04: Und die Frage ist letztendlich welche strategischen Ziele verbinden Sie oder Erwartungen verbinden sie auch?
00:53:11: Mit diesem tollen Design, mit dem neuen Terminal vor dem Hintergrund das ja ein wirtschaftsorientiertes Unternehmen sind.
00:53:18: Herzlichen Dank!
00:53:23: Ja, Sie haben es am Ende richtig gesagt.
00:53:25: Letztendlich müssen wir den operativen Betriebssicherstellen.
00:53:28: Wir bauen nicht umzubauen weil wir gerne Bauherren sind sondern letztendlich verdienen wir unser Geld mit dem Flugbetrieb und deswegen stehen für uns an allererster Stelle die Prozesse und Funktionen.
00:53:37: und das ist das Schöne dass dieses Gebäude funktioniert.
00:53:41: Wir befinden uns gerade in einem sogenannten Ohrradprozess.
00:53:44: Wir testen gerade mit ganz vielen Komparsen aus der Bevölkerung.
00:53:48: Achttausend Personen aus dem Umland täglich den Betrieb und stellen ja Gutes- und Schlechtes fest, aber wir wollen ja testen und lernen.
00:53:56: Und das System stressen.
00:53:59: Das Schöne ist, dass wir trotzdem Räume geschaffen haben wo wir überzeugt sind, dass sich die Menschen wohlfühlen, dass sie die gerne nutzen und dass sie letztendlich wiederkommen, dass Sie gerne vom Frankfurter Flughafen fliegen und bewusst bei uns umsteigen weil der Marktplatz den wir geschaffen habe, die Aufenthaltsräume einfach so viel Identität stiften.
00:54:20: Die Gestaltung, das Design die Kunst.
00:54:22: Das Gesamterlebnis was wir geschaffen haben einfach so rechnet dass sich sozusagen auch die Investitionen in die Gestaltung amortisieren.
00:54:31: Weitere Frage oder auch Herr Meckler immer wenn Sie direkt dazu möchten.
00:54:34: jetzt haben sie ihr Mikrofon unvorsichtigerweise abgegeben?
00:54:38: Ja das mache ich gerne.
00:54:41: Ich wollte nur vielleicht noch mal sagen des Designs.
00:54:46: ich mag den Begriff nicht so gerne darüber diskutiert, aber die Gestalt
00:54:52: darf
00:54:52: ich einfach mal sagen.
00:54:54: Die Gestalt ist doch für uns Menschen wenn wir in einem solchen Raum sitzen unglaublich wichtig.
00:55:05: also wenn der ganze Raum schwarz gestrichen wäre würden wir uns wahrscheinlich nicht wohl fühlen jedenfalls nicht für eine solche Diskussion.
00:55:13: Wenn man sich jetzt dieses Infrastrukturprojekt ansieht diese riesige Teil was ich Ihnen über die Innenstadt Frankfurt gelegt habe.
00:55:24: Und wir machen uns darüber klar, dass diese Wege, die in diesem riesigen Infrastrukturteil alle gestaltet sind, genau überlegt sind verschiedene Räume mit verschiedensten Materialien in einer gewissen Ordnung, in einer Gewissen Ruhe und ich vergleiche das jetzt wieder Innenstadt Frankfurtz?
00:55:48: Dann sage
00:55:48: ich,
00:55:49: dass die roten Schmierereien und diese Absperrung und diese ganzen Geschichten dieser ganze Müll.
00:55:55: Und wenn ich das sehe dann sag' ich einfach wo bitte ist da eigentlich die Gestalt?
00:56:05: Infrastrukturprojekt, jede Stadt ist im öffentlichen Raum ein riesengroßes Infrastruktur-Projekt und wir müssen uns einfach klar werden dass diese Räume überall wo wir uns bewegen müssen.
00:56:20: Diese Räime gestaltet sein es nicht viel Aufwand aber man bisschen drüber nachdenken wie man mit solchen Straßen, Räumen und Plätzen umgeht.
00:56:32: Und zu dem Thema haben wir uns kennengelernt vor sechs Jahren.
00:56:36: ich habe nicht das Gefühl dass sie das Gefühl haben, dass in Frankfurt in der Hinsicht etwas vorangekommen ist.
00:56:42: Aber vielleicht ändert ja das Wort Designkeppel da an ihr.
00:56:47: Gibt es weitere Fragen?
00:56:48: Ich hatte eben das Gefühl, da gab es doch einige.
00:56:50: Sie suchen sich einfach genau Stefan Kuzul aus Erbach im Odenwald ganz um die Ecke.
00:57:03: Also wir sind erstmal super stolz, dass es so einen tollen Flughafen gibt hier bei uns und für uns natürlich unglaublich einfach dahin zu kommen.
00:57:13: Wenn man in München wohnt, braucht mal länger.
00:57:17: Wir haben das ein bisschen begleitet die letzten zwei Jahre, die Entwicklung weil das Thema war... Ich habe hier so ein Waste-Free T-Shirt an, weil es Thema war am ersten Waste free Flughaven zu machen Und leider ist es nachher untergegangen, in dem Moment wo Kechel Food dann herausgeflogen ist und die Franzosen jetzt die Bewertung machen.
00:57:39: Dann ist irgendwie der Kontakt verloren gegangen, weil das die Grundidee war.
00:57:44: In diesem Flughafen nur Ware einzusetzen, die nachher gereinigt wird.
00:57:48: Nichts was weggeworfen wird mit allem Ablauf, mit Automatik, mit dem und dem.
00:57:54: Der Herr Halstein war da ja drin.
00:57:57: Ich denke mal, das wäre ein fantastisches Thema Da noch das draufzusetzen, dass auch noch so unterstützt ist.
00:58:03: Ja wir haben damals was gemacht für Sie.
00:58:06: Ich gebe es Ihnen daher nochmal Getting Greener mit dem Sextan-Logo gemacht worden.
00:58:12: Es würde mich freuen, es ging weiter.
00:58:14: Danke!
00:58:15: Sie gehen einfach nochmal ins Zwiegespräch zu diesem Thema oder vielleicht auch direkt dazu?
00:58:22: Also vielleicht einmal zu unserem Konzessionärskonzept.
00:58:26: Das ist auch eine gute Diskussion, weil die Konzessenäre natürlich wiederum ihre eigenen Gestaltungsvorgaben haben.
00:58:32: Wir haben eine Ausschreibung gemacht wir haben in Summe eighty-four Einheiten Rietel Gastro der Marktplatz ist gestaltet durch die Gestaltungsmachsplanung und wieder die Vorgaben während Piers, unsere sogenannten Paxboxen haben.
00:58:48: Auch da ist es gefasst und wir haben aber auch andere Bereiche insbesondere in der Check-in Halle wo unsere Konzessionäre ja frei in bestimmten Plätzen realisieren konnten.
00:59:02: Und das möchte ich Ihnen voller Lob aussprechen, Herr Meckler.
00:59:06: Dass Ihre Architektur so stabil ist dass die einfach eine Menge ab kann um das mal positiv zu sagen.
00:59:11: Also auch
00:59:13: die größte Verhunzung durchs Kontext?
00:59:14: Das
00:59:15: wollte ich jetzt so nicht sagen.
00:59:16: aber was ich sagen möchte ist es kommen natürlich ganz viele Elemente dann rein.
00:59:21: wir haben unterschiedliche Werbeutensilien wir haben natürlich unsere großen Screens Wir haben die Beschilderung im Gebäude verteilen und wir haben natürlich auch die Bars und Konzessionäre.
00:59:36: Und die Architektur leidet nicht runter, im Gegenteil es ergänzt sich und das steht einfach stabil da.
00:59:45: Eine weitere Frage von ganz hinten bitte sehr?
00:59:49: Genau, Kreditionelle mein Name.
00:59:51: ich bin Coach bei der Deutschen Fußball Nationalmannschaft.
00:59:54: Ich mache das.
00:59:55: Mentaltraining für die deutschen Nationalmannenschaft.
00:59:57: Bin unter anderem bei Unternehmen und viel bei den Jugend und können mich vielen dieses Thema dieses inneren Zuhause, dieses Wohlfühlen.
01:00:04: Ich habe sehr gespannt zugehört und habe heute Abend sehr viel dieses Thema sich wohl fühlen gehört.
01:00:10: Habe ich so auch noch nie so oft gehört?
01:00:11: Deswegen meine Frage ist eigentlich zwei Fragen Wie ist es denn dazu gekommen dass das Thema sich wohl fühlen am Flughafen?
01:00:18: Ich weiß auch sehr viel So jetzt in ihr Vordergrund gestellt worden ist.
01:00:21: also wie kam man darauf?
01:00:24: Das zweite als Frankfurter Bub fühle ich mich sehr verbunden natürlich mit dem Flughafen, man von da aus seinen Job macht.
01:00:32: Wie sehen Sie das?
01:00:34: Die Verbindung zwischen den Flughaften Räumen und der Innenstadt gerade für Jugend zum Beispiel.
01:00:39: gibt es dort die Möglichkeit Räume zu schaffen wir hatten vorhin kurz gesprochen Herr Meckler Räumer zu schaffen dass die Jugend von der Innen Stadt zum Beispiel dort irgendwas findet wo sie sich auch wohlfühlt.
01:00:48: Gibt es da die Möglichkeit?
01:00:50: ist das irgendwie mal gedacht worden?
01:00:53: Dankeschön.
01:00:56: Wer mag das müssen Sie entscheiden?
01:01:05: Also, architektonisch gestaltete Räume sind für Menschen und für mich ist das was Selbstverständliches.
01:01:20: Ich baue keine Kunstwerke sondern Bauwerke in denen Menschen sich wohlfühlen sollen in den verschiedensten Situationen.
01:01:29: und gerade so ein Terminal wenn man reißt wie andere Terminals aussehen.
01:01:39: Wir haben vorhin über Hightech gesprochen, dann sieht man eben dass die Architektur und Schaltung eine ganz andere Meist ist und eben nicht auf den in Anführungszeichen Bewohner oder auf den Passagier ausgerichtet ist sondern eben auf den Architekten und seinen Bauch.
01:02:02: Und das ist mir zu wenig, und bei all dem muss man natürlich sehen dass so ein Gebäude auch einen Alleinstellungsmerkmal haben muss.
01:02:19: damit lebt die Wirtschaftlichkeit eines solchen Gebäudes.
01:02:25: Und man kann eben sagen, es steht nicht in Madrid oder in Doha sondern es steht in Hessen.
01:02:33: ja das ist einfach hier bei uns.
01:02:34: und also vielleicht haben sie gesagt und ob das jetzt Kinder sind alte Menschen sind oder Junge Das ist mir eigentlich völlig gleichgültig.
01:02:56: Unsere ganze Gesellschaft gehört in ein solches Gebäude und für diese Gesellschaft muss dieses Gebäud funktionieren, und funktionieren bedeutet eben auch dass man sich darin, dass man es sich damit wohlfühlt.
01:03:13: Frau Putwitz gerne noch dazu?
01:03:16: Wir haben aber natürlich auch zu Beginn des Projektes überlegt, welches Segment wir ansprechen möchten und wir haben ja etwas später dann den PRG als anderes Segment.
01:03:29: Wir nennen es inzwischen Urban Style.
01:03:30: Es war eher als Low-Cossegment gedacht wo wir eine ganz andere Passagiergruppe ansprechen, wo wir auch mit anderen Airlines abfertigen wollten.
01:03:39: Er ist jetzt nicht mehr am Standort.
01:03:41: meines Erachtens hat das überhaupt nichts mit Low Cost zu tun.
01:03:44: ich finde es sehr modern und junglich aber es ist ein anderes Produkt.
01:03:49: Ich glaube Sie müssen von Anfang an in Ihrer Strategie berücksichtigen welches Segment möchten sie ansprechen?
01:03:54: Was möchten sie?
01:03:55: Und es gibt sehr viele Passagiere die achten.
01:03:59: Natürlich achten wir alle aufs Geld, aber die achten mehr auf das Geld.
01:04:02: Die sind eher bereit zu Geständnisse in der Bequemlichkeit im Komfort und der Aufenthaltsqualität zum Machen.
01:04:10: Und es gibt andere Airlines und Gäste, die wir in dem anderen Gebäude hauptsächlich dann noch abfertigen, die einfach ein anderes Segment ansprechen?
01:04:19: Wir haben noch Zeit für eine Frage.
01:04:21: Ich muss übrigens einen Geständnis machen, Herr Meckler.
01:04:23: Jetzt hatten Sie im Vorgespräch gesagt, haben sie eigentlich die Uhren gesehen?
01:04:32: Und
01:04:33: meine Armbanduhr hat jetzt während dieses Gesprächs ihren Geist aufgegeben?
01:04:38: und ich dachte so, eigentlich ist meine größte Qualität bei diesen Moderationen so ein Talk immer pünktlich zu beenden.
01:04:46: Und jetzt habe ich bin total beruhigt.
01:04:48: Ich hab da gegenüber, jetzt eine ganz normale analoge Uhr wieder gefunden.
01:04:53: seitdem geht es mir her auf der Bühne wieder deutlich besser.
01:04:55: Sie haben im Flughafen auch dafür gesorgt dass überall solche Ohren sind für solche Leute wie sie wie mich die jetzt eben keine an keine Anwandur mehr haben.
01:05:06: Das Handy hatte sich nämlich Aufliegen gelassen.
01:05:11: Wer mal durch den Flughafen gerannt ist, um sein Flugzeug noch zu kriegen?
01:05:17: Der hat keine Zeit im Koffer rechts und links oder Handtasche.
01:05:21: Und dann das Handy hol ich nicht mehr raus.
01:05:24: Wenn ich ein Armband-Uhr habe ... Dann bin ich glücklich dran!
01:05:29: Wenn ich aber Uren habe im Gebäude... Ich vermisse das in vielen öffentlichen Gebäuden.
01:05:35: Früher war es eine Selbstverständlichkeit, dass man eine Uhr hat
01:05:41: Und die haben
01:05:41: wir dort wieder eingesetzt, ganz einfach.
01:05:44: Ja
01:05:45: gut das sollte aber nur eine etwas längliche Überleitung dafür sein, aber auch eine designorientierte gestaltungsorientiert für die Zeit, die wir noch für eine Frage haben.
01:05:56: bitte sehr oder ah schuldigung dann geht die nach da.
01:06:00: Hallo ich bin Dirk Becker.
01:06:01: Ich habe eine Frage zur Aufenthaltsqualität, die Sie vorhin angesprochen haben.
01:06:05: Ich habe mich irgendwann relativ intensiv mit dem Terminal-I und II beschäftigt und dann erfahren das es eine riesige Anzahl an Menschen gibt, die dort leben also als obdachlose Leben.
01:06:19: Gibt es für die in dem neuen Konzept eine Idee?
01:06:23: Auch tatsächlich, das hört sich vielleicht ein bisschen verrückt an.
01:06:25: Aber eine größere Aufenthaltsqualität zu kreieren als in ihrer Plastiktüte zu schlafen?
01:06:35: Das muss die Betreiberin waren vor...
01:06:40: In der Tat haben wir einer Vielzahl von Personen in den öffentlichen Bereichen machen eher das Gegenteil.
01:06:50: Sie merken das an der Möblierung, dass wir in den öffentlichen Bereichen weniger hochwertige Möbel haben.
01:06:57: Wir haben dort nur Möbil mit Armlehnen so, dass es schwierig ist sich hinzulegen weil wir dieses Image natürlich nicht zeigen möchten, dass viele Flaschensammler insbesondere haben die bei uns im Terminal leben.
01:07:12: Insofern haben wir das nicht in Erplanung berücksichtigt.
01:07:16: was sie ansprechen
01:07:18: Herr Minister, fast zum Abschluss war ganz am Ende geht es noch mal zu Ihnen lieber Herr Mäckler.
01:07:24: Was können wir zur Eröffnung erwarten?
01:07:26: Was passiert rund um die Eröffnungen?
01:07:29: Also dieser Festakt wie wird das Ganze?
01:07:33: also?
01:07:33: wer kommt da?
01:07:35: sind Sie selber auch da ist das öffentlich ist dass etwas wozu man eingeladen werden muss.
01:07:42: wann darf ich als normalsterblicher rein?
01:07:46: Da erwischen Sie mich jetzt, ehrlich gesagt auf dem falschen Fuß.
01:07:48: Also ich bin da.
01:07:50: für mich als Wirtschafts- und Verkehrsminister ist das ein Pflichttermin, auf den ich mich sehr freue.
01:08:01: Es ist ja wie bei jedem anderen Flughafen auch, es gibt sozusagen diesen Hoch-Sicherheitsbereich.
01:08:07: Weil Fliegen ist ja immer ganz eng mit dem Thema Sicherheit verbunden.
01:08:12: aber es gibt den öffentlichen Bereich und ich kann alle wirklich nur herzlich einladen die Möglichkeit einfach zu nutzen sobald das da eröffnet ist sich das mal anzugucken damit der mit dieser Verbindung mit diesem Verbindungszug Wie heißt er nochmal?
01:08:27: Das ist ein cooler Name auch.
01:08:33: Aber im Grunde vom Regionalbahnhof TH-Eins, da mal schnell rüber zu fahren in wenigen Minuten.
01:08:40: Ich glaube das kriegt man nochmal einen Gefühl für die Dimension und dass einfach mal auf sich wirken zu lassen weil Eröffnung ist sicherlich mit irgendeinem hochformalen Akt an einem Tag aber dann geht es ja erst so richtig los und der Flughafen wird uns Jahrzehnte begleiten.
01:08:56: Da wünsche ich allen viel Freude!
01:08:58: Frau Putwitz, die Eröffnung ist am... ...zweiundzwanzigsten April?
01:09:05: Aha.
01:09:05: Also es geht direkt genau ein bisschen... Entschuldigung!
01:09:07: Am zwanzigste April feierliche Eröffnungen mit geladenen Gästen und ab dem Dreiundzwansigsten dann frei zugänglich.
01:09:14: Alles klar.
01:09:15: Herr Meckler ist bestimmt am Zweiundtwanzigten auch mit dabei.
01:09:18: Könnte ich mir gut... Sie
01:09:20: sind
01:09:21: eingeladen.
01:09:22: Wenn sie dann die Abschlussfrage... wenn sie da sitzen und den Blick schweifen das bleibt ihr Auge dann auch nach all dem Lob an irgendetwas hängen, wo der Architekt sagt den Kompromiss hätten wir jetzt nicht unbedingt eingehen müssen.
01:09:44: Ja klar!
01:09:47: Aber das sage ich Ihnen nicht.
01:09:50: Sie weiß es sie hat mit mir gekämpft an der einen oder anderen Stelle
01:09:55: Und
01:09:55: es gibt natürlich in jedem Gebäude Fehler, nur die sehen sie alle nicht.
01:10:00: Das ist das Wunderbare!
01:10:02: Die sehen nur wir, die wir uns zwanzig Jahre mit zum Gebäudauseinander gesetzt haben.
01:10:09: Aber das ist bei jedem Gebärde so.
01:10:13: Es gibt immer Dinge... man besser machen kann oder wo man hinterher sagt, vielleicht hätten wir das doch so oder so machen können und es gibt immer wieder Dinge die auch nicht so ausgeführt sind wie man das gerne gehabt hätte.
01:10:27: Aus den unterschiedlichsten Gründen.
01:10:29: Aber Sie sind Profi und im Saal Durga noch offensichtlich sehr zufrieden?
01:10:33: Ja klar, trotz der Dank sonst würde ich nicht hier sitzen!
01:10:46: Ja meine sehr geehrten Damen und Herren vielen Dank für Ihr Interesse an vielleicht mehr als nur dem Design oder der Gestaltung des Terminal Drei.
01:10:55: Ab dem XXI.
01:10:56: April dürfen wir alle rein?
01:10:58: Wir freuen uns auf den XXII.
01:11:01: oder den XXIII.
01:11:02: April, auf den ersten Abflug, auf das wie dieses Terminal durch das Leben der kommenden Jahrzehnte begleitet mit uns wächst weil das Konzept wächst und wie es möglicherweise und ganz bestimmt nicht nur Frankfurt sondern im Land Hessen auch wirtschaftlich Voran hilft Deutschland auch und Ja, das ist dann ja auch nicht mehr lange hin.
01:11:26: Ihre Zeichnung ist von zwei tausend fünf die erste die diesen spider der sich da gerade über die Innenstadt gelegt hat Ersonnen hat hat entstehen lassen vor ihrem geistigen orge Und eigentlich ist es gar nicht so lange her wenn man sich überlegt wie schnelles dann am ende doch gegangen ist.
01:11:45: Herzlichen glückwunsch zu all dem schon jetzt was da gelungen ist.
01:11:49: Danke, dass Sie hier waren.
01:11:51: Sie und sie alle!