F.A.Z. Digitalwirtschaft

F.A.Z. Digitalwirtschaft

Transkript

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00:00:03: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat ihren dritten KI-Tag veranstaltet.

00:00:08: Einen Tag, an dem es von morgens bis zum Nachmittag nur um künstliche Intelligenz ging für die Mitarbeiter von Redaktion und Verlag in Workshops mit einer Keynote.

00:00:20: Das ist spannend genug, um auch in diesem Podcast darüber zu reden.

00:00:26: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des FAZ Digital Wirtschafts Podcasts.

00:00:30: Mein Name ist Carsten Knob.

00:00:31: Ich bin einer der Herausgeber der FAZ und heute spreche ich mit Sina Solvalk Sören.

00:00:37: Der Beauty Head Team AI bei der FAZ.

00:00:40: Hallo liebe Sina.

00:00:41: Hallo.

00:00:42: Schön, dass du die Zeit gefunden hast in dieser Woche noch über unseren KI-Tag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu sprechen.

00:00:50: Eine interne Veranstaltung, die zeigt.

00:00:54: Wie ernst wir das Thema künstliche Intelligenz nehmen hier im Haus und wie wir sie konkret in unserer täglichen Arbeit einsetzen.

00:01:03: und da wir ein sehr öffentlich unter öffentliches Unternehmen sind, sollte diese interne Veranstaltung vielleicht auch nicht zu intern bleiben, haben wir uns überlegt.

00:01:13: Dieser KI-Tag.

00:01:15: war vollgepackt mit spannenden Impulsen.

00:01:18: Es gab einen Eröffnungsvortrag von Nikita Roy aus Kanada, die wir gleich noch ein ganz klein bisschen näher kennenlernen.

00:01:26: Es gab praktische Einblicke, was die FHZ mit KI macht, bis hin zu Praxiswerkstätten, Diskussionsformaten.

00:01:34: Und ja, es ging nicht nur darum, jetzt über KI ... und ethische Fragen und sonstige Dinge, die uns bewegen zu reden, sondern tatsächlich sie auch zu verstehen und anzuwenden.

00:01:50: So, liebe Sina, jetzt habe ich schon ein bisschen erklärt, was es damit auf sich hat.

00:01:55: Aber vielleicht kannst du als Mitglied des federführenden Teams, dass die Verantwortung für den Tag hat, doch auch noch mal schildern, warum ... So ein Unternehmen wie die FAZ, aber vielleicht nicht nur eins, wie die FAZ solche KI-Tage machen sollte, warum wir schon den Dritten gemacht haben und was so der Auslöser für die Initiative war.

00:02:20: Insgesamt würde ich sagen, dass es wichtig ist, Menschen, die sich nicht jeden Tag mit KI beschäftigen und die Zeit eingeräumt bekommen, ihrem Berufsalltag, die Entwicklung von KI zu verfolgen, abzuholen.

00:02:36: mindestens einmal im Jahr zu sagen, das ist das, was gerade passiert.

00:02:40: Das ist vor allem auch das, was gerade passiert in dem Ökosystem, in dem wir uns bewegen und es leicht tut.

00:02:47: gänglich zu machen, zu hören, was im Markt los ist und auch was bei der FHZ los ist.

00:02:53: Und gleichzeitig aber auch den Blick auf sich selber zu lenken und zu sagen, gut, was kann ich denn heute lernen?

00:02:57: Und da haben wir uns entschieden, die Tradition fortzuführen.

00:03:00: Und dann ist es ja in deiner Eröffnungsansprache auch so, der dritte KI-Tag wären wir jetzt eine Tradition da.

00:03:06: Wir müssen das jetzt machen, wir wollen das jetzt jedes Jahr machen, dass wir einmal den Blick nach außen richten mit Nikita Roy zu sagen ... Ich hab sie gebrieft und sie gebeten, ein Wake-up-Call zu machen, zu sagen, was ist denn eigentlich los?

00:03:19: Man liest sehr viel, und es sind auch sehr viele Hyopsbotschaften zu lesen, aber was bedeutet das denn für uns in der Medienwelt?

00:03:26: Nur ganz kurz, aber kommen da gleich noch wieder drauf zurück, Nikita Roy ist eine kanadische Datenwissenschaftlerin, Journalistin und KI.

00:03:34: Experten gilt als einer der führenden Stimmen an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Journalismus, sagen wir gleich noch ein bisschen mehr zu.

00:03:41: Ja, genau.

00:03:42: Und mit diesem Wake-up-Call wollten wir aber auch die Leute nicht alleine lassen, sondern wollten gucken, was können wir damit machen?

00:03:48: Was können wir selber machen?

00:03:50: Was machen wir bei der FAZ mit KI?

00:03:52: Was kann man lernen in den Workshops und in der Diskussionsrunde zu besprechen?

00:03:57: Was bedeutet das für unsere redaktionale Arbeit vor allem?

00:03:59: Wo liegen die Grenzen der neuen Arbeitsteilung?

00:04:01: Das war der Arbeitstitel des Diskussionsformats.

00:04:04: Und was kann KI eigentlich übernehmen?

00:04:06: Was sollte sie auf gar keinen Fall übernehmen an Aufgaben?

00:04:09: Und da haben wir, glaube ich, eine sehr spannende Diskussion, an der du ja auch beteiligt warst.

00:04:13: Über eine Stunde lang gehört, die für mich auf jeden Fall den Blick geweitet hat und sehr überraschend war, wie offen das Visier war von allen.

00:04:23: Das war sehr erfrischend.

00:04:25: Stimmt.

00:04:27: Und es ist dann alles immer noch ganz freundlich verlaufen.

00:04:30: Wir hätten da einen ganz kleinen Moment länger über Auswirkungen auf Geschäftsmodell reden, also auf Geschäftsmodell und oder das Geschäftsmodell der FAZ lesen können, aber es sind tatsächlich auch so viele ethische Fragen damit verknüpft, dass man da drin ein wenig hängen bleiben kann.

00:04:47: Sind die Erwartungen, die du an diesem Tag hattest, denn erfüllt worden?

00:04:51: Ja.

00:04:52: Ich habe mich gefreut, dass so viel Interesse gezeigt wurde in den Teilnehmerzahlen.

00:04:56: Es waren viele Leute auch remote zugeschaltet über Teams.

00:05:00: Es gab auch im Nachgang viel Interesse, die Aufzeichnungen zu schauen für Leute, die nicht dabei sein konnten.

00:05:05: Wir sind alle im Intranet zur Verfügung gestellt.

00:05:07: Ja, weil ja auch noch eine Zeitung produziert werden musste, konnten nicht alle dabei sein.

00:05:11: Und ein Online-Auftritt.

00:05:12: Und ein Online-Auftritt.

00:05:14: Und das war auf jeden Fall eine schöne Rückmeldung.

00:05:17: Schon mal allein die Teilnahmezahlen.

00:05:18: Wir haben hundertdreißig Anmeldungen für die Praxisworkshops gehabt.

00:05:22: Das finde ich eine sehr gute Zahl.

00:05:24: Und insgesamt war es ein, aus meiner Sicht, stringentes Programm.

00:05:28: Technisch hat alles geklappt.

00:05:29: Es gab keine Ausfälle.

00:05:30: Wir haben sehr viel positive Rückmeldungen bekommen.

00:05:33: Und ... Auch wir im Team General AI haben viele Denkanstöße und Aufgaben mitbekommen.

00:05:39: Dazu muss man wissen, dass die FAZ natürlich auch nur ein mittelständisches Unternehmen ist.

00:05:44: Wir beschäftigen ja keine Tausend Mitarbeiter.

00:05:47: Und wenn dann alleine hundertdreißig an Standort Frankfurt sich dann zu den Workshops anmelden, ist das schon eine tolle Sache.

00:05:56: Was macht die FAZ denn bisher mit KI?

00:05:58: Und wenn du nur die Highlights auswählen?

00:06:02: Wenn wir auf Produkte gucken, das kann jeder FAZ-Leser und jeder Leserin ja auch sehen, haben wir, bieten wir KI-Zusammenfassung in den Weitringen an.

00:06:12: Wir haben ein KI-generiertes Audio-Format in deinem Ressort im Rhein-Main-Ressort, das Rhein-Main-Feierabend-Briefing.

00:06:18: Wir haben ein Chat-Produkt, in dem man mit einem Artikel chatten kann.

00:06:23: Und auf Prozessseite haben wir redaktionelle Unterstützung bei Recherche, zum Beispiel bei Deep Research, also tiefgehende Recherche, bei der Recherche von Interviewpartnern.

00:06:34: Wir haben Unterstützung in der Auswahl von Titeln, also Überschriften in unserem Content Management System.

00:06:42: Wir haben die lästige Arbeit, die Seeometer-Daten bei Artikeln zu pflegen von KI unterstützt.

00:06:49: Und wir haben vor allem auch eine Basisarbeit geleistet, im letzten zwei Jahren.

00:06:55: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Schulen in KI Tools.

00:06:58: Wir haben ein übergreifendes Tool zur KI-Nutzung eingeführt letztes Jahr, in dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult werden und daraus entstehen neue Dinge.

00:07:08: Da kann man vermelden, dass in diesem Tool schon über tausend Agents gebaut wurden von den Mitarbeitern selbst.

00:07:16: Was ist ein Agent, auch wenn wir hier im Digitalwirtschaftspodcast sind?

00:07:23: Die Agents, von denen ich jetzt spreche, das ist keine gute Frage.

00:07:26: Das ist nicht der KGB?

00:07:28: Genau.

00:07:28: Und die Agents, da gibt es sehr viele verschiedene Definitionen von Agents.

00:07:32: Die Agents, von denen ich spreche, in unserem Tool, was wir benutzen, sind Assistenten, die im Prinzip ein Prompt, eine gute Anweisung an ein KI-System mit Daten kombinieren.

00:07:43: Also Daten, die eine KI nicht haben kann, die kein Weltwissen ist und die nicht im Internet zu finden ist.

00:07:48: Und aus der Kombination dieser Daten und dem Prompt können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann ihre Arbeitsprozesse, wir nennen es Augmentieren lassen, also unterstützen lassen.

00:07:59: Ein Beispiel ist ein Briefschreibeassistent für den Kundenservice, um Briefe von Kundinnen und Kunden zu beantworten.

00:08:07: Also wenn es immer wieder Anfragen zu einem Thema gibt, wird ein Standardbrief damit aufgesetzt.

00:08:11: Das heißt nicht, dass Eins zu Eins Kundenanfragen damit beantwortet werden.

00:08:15: Unterstützung bei Schreiben von Tickets in der IT und so weiter.

00:08:19: Also das haben wir tausend verschiedene, über tausend verschiedene Agents in dieser Definition in dem Tool, die dann auch in den Workshops wieder gebaut wurden am Dienstag.

00:08:29: Wir können den Namen des Tools durchnennen.

00:08:31: Das ist keine Werbung.

00:08:33: Das kann man dann, glaube ich, besser einsortieren, worum es geht.

00:08:35: Das ist diese Langdog-Umgebung.

00:08:37: Das ist ein deutscher Anbieter sogar.

00:08:40: Den Bau dieser ... Assistenten, Agents, KI, Assistenten, AI, Agents erlaubt und dabei den Rückgriff auf alle Gängigen und auch jeweils die modernsten Modelle unterschiedlichster Anbieter gestattet.

00:08:58: Genau, wir haben uns für Langdock entschieden, weil es ein deutsches Unternehmen ist, ein Start-up in Berlin und weil es DSG vor Ort konform ist, es bietet uns eine Sicherheit und es bietet uns eine Unabhängigkeit von einem... KI-Anbieter, nämlich.

00:09:12: wir können, wie du sagst, alle erneuesten Modelle jederzeit und sehr schnell in Langdoc nutzen, die dann aber auch in Europa gehostet sind.

00:09:19: Aber wahrscheinlich gibt es da bei uns doch auch Leute, die da zwar mal die Tür aufmachen und durchgucken und sich das dann auch mal erklären lassen und das dann vielleicht auch sporadisch nutzen.

00:09:31: Womöglich dann schon auch einige wenige Heavy-User, die da jeden Tag richtig vier drin unterwegs sind.

00:09:36: Genau, so ist es.

00:09:38: Wir haben ungefähr zehn Prozent Heavy-User, die von denen, da gehör ich auch dazu, die ohne dieses Tool nur schwerlich leben können.

00:09:45: Das merken wir dann, wenn Cloudflare einen Auswahl hat und Langdok dann auch kurzzeitig nicht mehr funktioniert, hat dann, dass sich die Anfragen häufen von den Heavy-Usern was.

00:09:56: ist hier los, ich kann nicht arbeiten.

00:09:58: Und wir haben tatsächlich Leute, die auch mal wieder vergessen, dass es das Tool gibt, die an dieses Tool dann erinnert werden durch Events, Schulungen und Kommunikationsmaßnahmen.

00:10:10: Und insgesamt haben wir aber eine sehr gute Nutzungshäufigkeit in dem Tool.

00:10:15: Man kann sagen, dass ungefähr achtzig Prozent der Nutzer das einmal im Monat mindestens nutzen, so über dem Daumen.

00:10:22: Und darum ging es natürlich auch in diesen Workshops auf dem KI-Tag.

00:10:25: Die waren jetzt eingeteilt in Angebote für Basisnutzer, Einstieg, wenn man so will, und Fortgeschrittene.

00:10:33: Was macht denn denn den Unterschied aus?

00:10:35: Wann bin ich aus eurer Sicht ein Fortgeschrittener?

00:10:38: Also die Basisschulung ist wirklich dafür da, gemeinsam sich in ein Tool einzulocken und zu schauen, was ist das eigentlich und was kann ich da tun und dann den ersten Agent zu bauen mit sehr simplen Anweisungen und auch Daten und vielleicht auch nur als Beispiel.

00:10:52: Und ein freutgeschrittener Nutzer ist man, wenn man das schon kann und mehr möchte, zum Beispiel Schnittstellen.

00:10:58: Also man möchte... neben den Dateien, die man eingeben kann und den Prompt auch noch sagen, ich brauchte aber noch Informationen, die über eine Schnittstelle verfügbar sind.

00:11:06: Und das war die fortgeschrittenen Schulung.

00:11:08: Da wurden mit zum Beispiel einer Web-Research-Schnittstelle konnte man im Internet suchen und tief im Internet suchen, eben nicht nur oberflächig

00:11:18: googeln.

00:11:18: Die Research, genau.

00:11:20: Und konnte das dann kombinieren.

00:11:22: oder auch zum Beispiel direkt in ein Tool Tickets schreiben.

00:11:26: Das wäre auch eine Schnittstelle, die da angebunden wird.

00:11:29: Das unterscheidet dann die Basis von der fortgeschrittenen Schulung.

00:11:34: Wie war denn, ich weiß, dass du nicht überall gleichzeitig sein konntest, aber du hast mit deinem Team natürlich inzwischen auch schon vermutlich so ein Debriefing gehalten.

00:11:43: Wie war die Stimmung in diesen Workshops hemsärmlich interessiert?

00:11:48: die Leute wollten was mitnehmen.

00:11:50: Oder gab es da auch das, was in den Diskussionen ja schon auch vorkam, nämlich Skepsis, Ablehnung?

00:11:59: Die Stimmung, die ich zurückgespielt bekommen habe, war eher Aufbruchstimmung.

00:12:04: Es war positive Resonanz, dass man mit dem Level an Wissen kommen konnte, mit dem man ... Da war, dass es okay ist, zu wissen, ich lock mich jetzt hier zum ersten Mal ein und jemand hilft mir.

00:12:19: Und wir haben im Nachgang jetzt schon viele Nachrichten bekommen von Teilnehmern dieser Workshops, die gesagt haben, ich bin jetzt so und so weit gekommen, jetzt brauche ich eure Hilfe, weil jetzt will ich das auch weiter machen und fertig machen.

00:12:32: Also es hat, glaube ich, sehr viel ausgelöst.

00:12:34: Ich habe an keiner Stelle von Skepsis gehört.

00:12:37: Denn Fragen wie, warum stimmt das nicht, warum geht das nicht, konnten dann direkt beantwortet werden von den Workshopleitern, die ja viel Erfahrung haben und dann auch eigentlich immer eine Lösung parat.

00:12:49: Apropos weitermachen.

00:12:50: Es gibt ja jetzt eben nicht nur in Anführungsstrichen den KI-Tag bei der FHZ, wie jetzt schon zum dritten Mal, sondern es gibt auch regelmäßig KI-Frühstück.

00:13:01: Angebote, Schulungen, Besucher in den Redaktionen.

00:13:06: Wenn jetzt hier Hörer dabei sind, die für ihre eigene Beschäftigung, eigenes Unternehmen interessiert zuhören, wie die FAZ das mit der, wenn man so will, dem Wissensaufbau und der Schulung mit KI-Hand habt, die interessieren sich bestimmt auch dafür, wie wir über diese Nennen des Leuchtturmveranstaltungen hinaus das eigentlich über das Jahr perpetuieren.

00:13:27: Also aus meiner Sicht gibt es keinen keine theoretische Nährung an dieses Thema, man muss das ausprobieren.

00:13:35: Und eine Ease-E-Learning-Schulung zur Ethik von KI, das ist wichtig, das machen wir ja auch, um AI-Act abzuhaken.

00:13:45: Genau, ich wollte sagen, zum Teil ist es rechtlich vorgeschrieben.

00:13:48: Aber es gibt keine theoretische Nährung, man muss das ausprobieren.

00:13:52: Da bin ich fest von überzeugt, dass man nur über das Ausprobieren, Hürden abbaut.

00:13:57: und auch Use Cases entwickeln kann.

00:13:59: Weil ich glaube nicht, dass eine Abteilung oder ein Team wie jetzt wir hier bei der FAZ Use Cases für das ganze Haus entwickeln kann.

00:14:06: Das muss jeder Bereich und jeder Job eigentlich für sich selber machen.

00:14:10: Und das kann man nur machen, wenn man es ausprobiert und auch ehrlich gesagt privat ausprobiert.

00:14:15: Und deswegen bin ich stark dafür und das machen wir hier seit fast zwei Jahren so.

00:14:20: erstens Menschen Tools zur Verfügung zu stellen, um Schatten KI einzufangen, zu wissen, wir haben eine sichere Umgebung zur KI-Nutzung.

00:14:28: Und ganz ehrlich, wenn jemand das dann privat für die Rezepterstellung, für seinen Arm rot, dann kann er das machen, weil dann lernt man auch was.

00:14:38: an Weihnachten haben wir auch eine Advents-Challenge gemacht und wirklich spielerisch übersetzte dieses Weihnachtsdienst dreimal in verschiedene Sprachen und Poste, was dabei rauskommt.

00:14:45: Da macht nicht jeder mit, aber es ist eben auch wieder ein Angebot, um zu gucken, was das eigentlich kann.

00:14:51: Und diese von dir angesprochenen Schulungsformate, das nennt sich AI Breakfast.

00:14:56: Da zweiter Tipp, wir locken mit Essen und Trinken.

00:14:58: Ist immer gut, funktioniert bei jedem Thema.

00:15:00: Ja,

00:15:01: also es gibt Croissants und Barista-Kaffee.

00:15:02: Wir haben ja hier ein wunderschönes Café.

00:15:04: Also früher war es mal wunderschön im Moment, es ist gerade eine Baustelle, aber das ist ein anderes Thema.

00:15:08: Ja,

00:15:08: genau, ein anderes Thema.

00:15:10: Und dritter Tipp.

00:15:12: Kurz halten, das ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es.

00:15:39: abholen, dann aber auch ansprechbar bleiben.

00:15:41: Und nicht zu sagen, okay, jetzt mach's mal alleine weiter, sondern einen Kanal zu schaffen, in dem Rückfragen gestellt werden können.

00:15:49: Und die Leute zu ermuntern, kritisch zu bleiben.

00:15:53: ist ein Tool, das ist wahnsinnig hilfreich.

00:15:55: Es ist unser Werkzeug der Zukunft für alle Bereiche.

00:15:58: Der wässt du nicht nur für die Redaktion, sondern auch für den Verlag.

00:16:02: Und dennoch ist es wichtig, kritisch zu bleiben, auch zu schulen, was es bedeutet, mit diesem Tool in Zukunft zu arbeiten, wie es sich verändert und auch den Hintergrund zu geben, wie es eigentlich funktioniert.

00:16:14: KI Breakfast sind immer recht gut besucht.

00:16:17: Das ist mir schon aufgefallen und es waren, was ja selten vorkommt.

00:16:21: In der Regel sind die Kollegen im Büro und sagen, das war schlecht oder ich will dieses, ich will jenes, können wir das nicht besser machen.

00:16:32: Zu den KI Breakfast waren tatsächlich schon mehrere spontan da, die gesagt haben, das hätte ihnen richtig gut gefallen.

00:16:39: Es ist bemerkenswert.

00:16:42: Ja, wir haben ja natürlich eine Berufsgruppe, die von Berufswegen schon sehr kritisch ist.

00:16:46: Dann freut es mich natürlich, wenn es da wenig zu kritisieren gibt.

00:16:49: So, jetzt kein Podcast ohne Spannungsbogen.

00:16:52: Der KI-Tag hat damit angefangen.

00:16:54: Unser Podcast hat ... Mit dem Einblick von Nikita Roy auf oder jedenfalls unserer Bewertung oder Beschreibung, dasselbe.

00:17:04: Kurz vorgestellt haben wir sie schon.

00:17:06: Sie ist die Gründerin von Newsroom Robots Lab, ein Unternehmen für KI Training, Strategie und Produktentwicklung für Medienorganisationen.

00:17:16: Ganz speziell das ... Derzeit bei den Harvard Innovation Labs inkubiert wird.

00:17:21: Sie ist Host eines Podcasts, Newsroom Robots Podcast.

00:17:28: Der ist international bekannt über KI im Journalismus, zählt in März, dreizig Ländern zu den Top-Technologie.

00:17:35: Podcasts auf Apple Podcast.

00:17:37: Naja, also es ist jetzt.

00:17:39: Ein bisschen Werbung für was anderes als hier.

00:17:41: Aber gut, die Digitalwirtschaft ist vielleicht noch nicht in allen so vielen Ländern ganz vorne mit dabei.

00:17:46: Es gibt immer noch was zu tun.

00:17:48: Präsidentin der Canadian Association of Journalists und so weiter und also wirklich eine echte Fachfrau, wenn es um das Thema geht.

00:17:58: Und sie hat einen Vortrag gehalten, die hatte den Titel AI in Media, in Media in AI, war aus Kanada, aus Toronto zugeschaltet.

00:18:08: Und wie hast du ihre Beschreibung des Status quo wahrgenommen?

00:18:14: War das eher dystopisch, verstörend, irritierend oder mutmachend für das, was KI möglich macht?

00:18:24: Alles dazwischen würde ich sagen, es war die Wahrheit aus meiner Sicht, die Disruption in unserer Branche, die gerade stattfindet und die schneller als jede andere Disruption in der Vergangenheit stattfindet.

00:18:38: Es war der gewünschte Wake-up-Call zu sagen, das ist nichts, was man aussitzt.

00:18:42: Das war schon sehr disruptiv, ne?

00:18:43: Ja.

00:18:44: Und es hat jetzt nicht direkt Hoffnung gemacht, aber es war auch nicht verzwar ... Ich empfand es nicht als deprimierend und verzweifelnd ... uns zu Verzweiflung treibend.

00:18:57: Es hat ganz kleine Aufgabe mitgegeben, aus meiner Sicht zu fragen, was brauchen Menschen von uns?

00:19:04: Was brauchen Menschen von Nachrichten?

00:19:06: Und wofür ist Journalismus eigentlich da?

00:19:09: Und was brauchen Menschen von uns?

00:19:11: Also, ich glaube, dass sie vor allem Vertrauen weiterhin brauchen.

00:19:17: Ich glaube, gerade in der Flut von KI-generierten Nachrichten, KI-Content in dieser Welt können wir Vertrauen schaffen, können Fakten schaffen, wir können unabhängig bleiben, pluralistisch.

00:19:33: Fundiert bei der Sache.

00:19:33: Besonders im Umgang.

00:19:34: Da klingelt es vielleicht bei einigen.

00:19:36: Das sind unsere Werte seit der Gründung.

00:19:40: Und wenn wir uns darauf besinnen, also auf diese grundlegenden Dinge, glaube ich, dass wir Texte erschaffen können hinter den Menschen stehen, denken Menschen, die Leserinnen und Leser brauchen, lesen wollen.

00:19:58: Und gerade in der Zeit von KI-generierten Inhalten.

00:20:03: für die Demokratie auch wichtig sind.

00:20:06: Von mir natürlich kein Widerspruch.

00:20:08: Wollen wir hoffen, dass es so ist und also so ist es, dass es auch so bleibt.

00:20:13: Jetzt war sie aus Toronto zugeschaltet und soweit ich ihren Vortrag in Erinnerung habe, tauchten mit Blick auf so ihr modernes, aktuelles Mediennutzungsverhalten nicht unbedingt traditionelle Medien aus Kanada auf und oder aus Toronto.

00:20:32: Welche Tools oder welche Kanäle hat sie denn da vorgestellt?

00:20:36: Also ich habe mir das nicht mitgeschrieben, sondern abfotografiert.

00:20:39: Das Handy möchte ich jetzt hier gerade nicht mit in die Hand nehmen.

00:20:42: Ein bisschen habe ich mir auch schon angeguckt, aber noch nicht alles auswendig gelernt.

00:20:45: Was ist dir in Erinnerung geblieben von dem, was sie da vom neuesten vorgestellt hat?

00:20:54: Sie hat jetzt sich das Allerneueste neue vorgestellt, aber für uns noch nicht verfügbar.

00:21:00: ChadGPT Pulse hat sie gezeigt, von ihrem eigenen Nutzungsverhalten auf jeden Fall.

00:21:06: Eine Funktion von ChadGPT, die in Europa nicht verfügbar ist, soweit ich informiert bin und in anderen Ländern auch nur für das teuerste Abo von ChadGPT.

00:21:17: Eine personalisierte Zusammenfassung, ein personalisiertes Briefing, das jeden Morgen automatisch bei ... das in der Nacht im Prinzip von Chatchi P.T.

00:21:27: erstellt wurde, dass sie, hat da ein Beispiel, der Chatchi P.T.

00:21:32: wusste, weil das mit dem Kalender verbunden ist, dass sie nach Deutschland reist und Pulse liefert ihr, also prompt, alle Anweisungen für die Grenzübergang nach Deutschland, weil es wusste, dass sie an diesem Tag nach Deutschland reisen würde.

00:21:45: Und

00:21:45: was dann gerade sozusagen an Roots und Regulations gilt, war es natürlich dieses Tool.

00:21:50: Ja, genau, also das hat sie... vorgestellt, sie hat auch noch über Agentic Browser gesprochen, also Internet Browser, die mit agentischen Funktionen ausgestattet werden von zum Beispiel Open AI und Perplexity.

00:22:04: und dass diese Browser die Agent Ökonomie, so nannte sie es vorantreiben, wir sind gerade ja von einer Suchökonomie in eine Antwortökonomie gekommen und da brach sie sozusagen schon von der Zukunft der Agentic Browser.

00:22:22: Und zeigte da ein paar Beispiele.

00:22:26: Ich hab jetzt doch mein Handy mal aufgemacht.

00:22:28: Open Claw.

00:22:30: Ist mir noch in Erinnerung geblieben.

00:22:32: Könnten wir vielleicht den Hörern auch noch kurz erläutern und auf Deutsch ausgesprochen.

00:22:36: Huxer, H-U-X-E, your daily audio companion.

00:22:41: Mhm.

00:22:41: Ja, also Hux, spricht man es glaube ich aus, aber ich bin mir auch nicht sicher.

00:22:47: Ist eine App in der Audio-Zusammenfassung nach einem ähnlichen Prinzip wie TRGPD Pulse erstellt werden.

00:22:55: Das Tool weiß weniger über einen als TRGPD.

00:22:58: Das erstellt personalisierte Podcasts, also auch mit wirklich mehreren Sprechern.

00:23:04: Man kann dort aber auch Live-Radio hören.

00:23:06: Es ist nur kein Live-Radio, sondern auch ein KI-generiertes Format auf Basis von Artikeln, die einen interessieren.

00:23:12: Also hochpersonalisiert, hyperpersonalisiertes Audio.

00:23:16: Das ist Hux, also auch mit ordentlich Notifications ausgestattet, sodass es Teil des Tages werden kann, wenn man das möchte.

00:23:24: Aha.

00:23:25: Also das könnte man mal ausprobieren.

00:23:26: und open claw, allows users to create their own agent that enables... To take action und sehr behaft.

00:23:35: Das geht ja schon deutlich über Nachrichten hinaus.

00:23:37: Ja,

00:23:37: also das ist das, das ist das die Science-Fiction-Geschichte, in der wir gerade live leben.

00:23:43: Das ist ein Social Network von Agents, also für einen KI Agents, die in diesen Social Network miteinander interagieren, ähnlich wie bei Reddit.

00:23:54: Sie machen also Chats oder Themenchats auf, Themenkanäle auf und man beobachtet es schon, dass diese Autonom agierenden Agents dann versuchten, eine Religion zu gründen oder sich in gibberish, also in der ausgedachten

00:24:10: Sprache

00:24:11: unterhielten, die wir als Menschen nicht mehr verstehen können.

00:24:14: Und da ist natürlich jetzt noch die Frage, wie viel Prompt ist da auch dahinter?

00:24:19: Wie viele Menschen machen sich vielleicht ein Spaß daraus, ein Prompt zu schreiben, der so etwas produziert?

00:24:25: Und wie viel agentisches, autonom agentisches Verhalten ist das?

00:24:29: Es ist auf jeden Fall ... Wer hat sich da mal ein paar Screenshots im Zweifel anzugucken von diesen Interaktionen zwischen Maschinen?

00:24:37: Und das bringt einen auf jeden Fall zum Nachdenken, ja.

00:24:41: Zum Nachdenken bringt einen auch, wenn sie dann sagt, die Zukunft von KI ist zum einen personalisiert und zum anderen proaktiv.

00:24:50: Das ist dann ja auch die Botschaft an uns, unsere Branche.

00:24:54: Zum einen dürfte, wenn man das jetzt alles ab ... zu bin, versucht an Erkenntnissen des personalisierte Nachrichtenerlebnis, Informationserlebnis, künftig eine größere Rolle spielen.

00:25:08: Die Bemühungen auf dem Weg Individualisierter, was anzubieten, sind jahrealt.

00:25:15: Bisher sind sie jetzt nicht von überborbendem Erfolg gekrönt, jedenfalls nicht in unserer Branche.

00:25:23: Also da muss ich ja wahrscheinlich irgendwas tun.

00:25:25: Und dann, der andere Gedanke ist ja, dass auch eine FAZ App lernt voraus zu ahnen, was ich jetzt in dem Moment eigentlich genau wissen will.

00:25:38: Das hängt so ein bisschen zusammen, dieses Personalisierte und das Proaktive.

00:25:42: Und das ist dann wirklich ein Dick auch in die Zukunft.

00:25:46: Ja, ich glaube, wir könnten das zusammenfassen unter Intent-Erkennung.

00:25:49: Entweder Intent in wirklich einer Eingabe, einer Suche oder einem Klick oder eben dem Intent aus der Vergangenheit abgeleitet.

00:25:59: Ich glaube, dass sich Menschen sehr daran gewöhnen, dass Maschinen und Websites oder Apps besser wissen, was man möchte.

00:26:07: Also ja, aber auf meinem Handy geht das im Moment noch nicht darüber hinaus, dass mir am Samstag oder wann immer meine Mannschaft spielt, dass der Spielstand von der Mannschaft in der Bundesliga, die mich am meisten interessiert angezeigt wird.

00:26:22: Also so klug ist es dann, aber naja, also großartig.

00:26:27: Und wenn ich jetzt nachher das Auto steige, das ich jetzt heute benutze, Und wenn er nach Hause zu fahren, dann weiß es, dass ich jetzt wahrscheinlich um diese Uhrzeit nach Hause fahren will und schlägt mir also bei Apple CarPlay dann den Weg vor.

00:26:41: Also so, aber viel Dolleres habe ich jetzt noch nicht in meinem Alltag erlebt.

00:26:46: Aber darum geht es ja und um Dinge, die dollig darüber hinausgehen.

00:26:51: Ja, und die Frage aber auch für Qualitätsmedien.

00:26:54: inwiefern es trotzdem wichtig ist, bei aller Hyperpersonalisierung auch den Nachrichtenwert weiter zu bestimmen.

00:27:03: Und ich glaube auch, dass Nutzerinnen und Nutzer das auch immer wollen.

00:27:06: Sie wollen überrascht werden.

00:27:08: Und Sie wollen auch

00:27:10: ... Wenn Sie in der Medienmarke vertrauen, vertrauen Sie natürlich der Korratierung durch diese Redaktion, die eine ganz besondere Eigenschaft hat, die Sie schätzen, das stimmt.

00:27:20: Ja.

00:27:21: Und ich glaube dennoch, dass wir, und damit ich jetzt nicht von Personalisierung von Texten sprechen, weil ich glaube, das macht beim Qualitätsmedien absolut keinen Sinn, weil das bei der Personalisierung von Angeboten, also Inhaltsangeboten auch deutlich besser werden können, wenn wir besser verstehen, was Menschen wollen, wenn sie nach etwas suchen, wenn sie was sie schon gelesen haben.

00:27:41: Und das an der richtigen Stelle im digitalen Produkt ist, glaube ich, sehr wertvoll.

00:27:46: Ich glaube auch, dass man sich trotzdem weiterhin stark von Google AI Overviews, also KI Zusammenfassungen und weitere Nachrichten Zusammenfassungen auch differenzieren muss auf einer Nachrichtenseite, weil Leute kommen zu uns, weil sie das eben gerade nicht wollen.

00:28:02: Sie wollen die Orientierung in der Welt.

00:28:04: Vielleicht auch ein bisschen mehr Halt.

00:28:06: Ja, in dieser komplexen Welt auch Orientierung.

00:28:11: Und Personalisierung ist ein wichtiger Baustein für so eine Orientierung in den Themenbereichen, für die man sich interessiert.

00:28:16: Und ich glaube dennoch, dass auch die Nachrichtenauswahl von Redaktionen und der Wichtigkeit, die gegeben wird, wichtig ist für Orientierung.

00:28:26: Letzter Punkt.

00:28:26: Jetzt hat sich die FAZ als eines der ersten deutschen Medienhäuser schon sehr, sehr früh KI-Richtlinien gegeben.

00:28:35: Eigentlich hatten wir die schon für ein Jahr.

00:28:37: nach dem Chat GPT für den großen Durchbruch gesorgt.

00:28:41: Was auch gut war, weil sie sehr viel Freiheiten ermöglicht haben, weil sie eigentlich alles erlauben, außer den original Text zu schreiben und ein manipuliertes Bild zu veröffentlichen, wenn man es mal ganz platt sagen will.

00:28:55: Können die dauerhaft so bleiben oder müssen wir da irgendwann noch mal ran?

00:29:00: Ich glaube, dass wir konkreter werden müssen, weil die Freiheit oder auch Einschränkungen, je nachdem, wie man sie interpretiert, also der Satz, wir veröffentlichen keine KI-generierten Texte, auch für Unsicherheit sorgt.

00:29:13: Das höre ich in den Trainings auch immer wieder, weil das nicht immer klar ist, was das konkret bedeutet.

00:29:21: Und ich glaube, eine konkrete Richtlinie mit Handlungsempfehlungen würde helfen, in der ... Benutzung der KI-Tools für Redaktionen.

00:29:32: In dem Sinne von, dass man Teile eines Textes durchaus, und das geschieht ja auch, ich würde sagen, es ist im Moment durch die Richtlinie auch schon abgedeckt, durchaus von KI vorrecherchieren und vorbereiten lassen kann, gestrukturieren lassen kann, all diese Dinge, dass man sich also schon intensivst helfen lassen kann, aber dass man schon derjenige ist, der die Idee am Anfang hat und den Text ... auch Satz für Satz, redigiert selber, schreibt letztlich und dann abnimmt aber irgendwo natürlich Kaida drin eine Rolle gespielt hat und dass man das dann auf dem Weg vielleicht auch transparenter macht, so in die Richtung?

00:30:11: Ja, in die Richtung, um auch Unsicherheiten zu vermeiden und aber auch klar zu machen, der und diejenige, die diesen Artikel schreibt, veröffentlicht und der Name, der draufsteht, ist verantwortlich.

00:30:24: Für das, was da steht, das muss ... wahr sein.

00:30:29: Das muss, die Fakten müssen stimmen, in jedem Fall.

00:30:32: Und man kann sich augmentieren, helfen lassen von der KI, aber der Mensch steht, muss hinter diesem Artikel stehen im wahrsten Sinne des Wortes.

00:30:41: Und ich glaube auch, dass diese Menschlichkeit gebraucht wird in Zeiten von KI-Content.

00:30:46: Das

00:30:46: würde, glaube ich, dem Geist essen, was da bisher steht, auch nicht wieder sprechen.

00:30:50: Also, ja, vielleicht ist es besser erläutern, aber ... Ja, das ist eigentlich das, worum es geht und worum es, wo für die Marke FAZ halt auch einfach künftig stehen muss.

00:31:00: Ja.

00:31:01: Und wird.

00:31:02: Ja.

00:31:04: So, wenn wir uns in fünf Jahren zum nächsten KI-Tag treffen, was ist dann von diesen ganzen Zukunftsszenarien Realität?

00:31:12: Das ist eine sehr viel bessere Personalisierung.

00:31:16: Das Nachrichtenangebot ist wahrscheinlich

00:31:18: schon ... Ja.

00:31:20: Und ich glaube auch, dass Agents noch eine größere Rolle spielen, sowohl beim Nutzen von Nachrichten als auch beim Produzieren von Nachrichten und in einem Verlagshaus.

00:31:30: Also auch unsere Leser werden wahrscheinlich Agents in Betrieb haben, um für sie Briefings zusammenzustellen.

00:31:36: Das könnte ich mir schon vorstellen.

00:31:37: Ja, das nehme ich auch an, weil der Mensch bequem ist und das ist eine bequeme Art, es viele Inhalte zu konsumieren.

00:31:44: Ich glaube, dennoch, es wird nicht egal sein, woher diese Inhalte kommen.

00:31:48: Und dass Inhalte, die faktisch richtig sind, weil sie das schon immer sind, dann in fünf Jahren seit Eighty Jahren FHZ, glaube ich, dass dieser Wert nicht verloren geht.

00:31:58: Die Werkzeuge sind anders, aber die Werte bleiben diegleichen.

00:32:01: Ob es jetzt Agents sind, die Inhalte bei uns lesen und zusammenfassen oder Menschen.

00:32:07: Sagt Sina Sovak-Søren, Deputy Head Team AI bei der FHZ.

00:32:11: Und ich danke ganz herzlich für das Gespräch.

00:32:13: Danke, Carsten.

00:32:13: Danke,

00:32:14: liebe Sina.

00:32:15: Und Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, für Ihre Treue auch in dieser Woche.

00:32:19: Bis zum nächsten.

00:32:20: Tschüss.

Über diesen Podcast

Im Podcast "F.A.Z. Digitalwirtschaft" (früher FAZ D:ECONOMY) sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext.

Zur App für iOS und Android: https://app.adjust.com/8sasetq_gxy4985
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von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

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