F.A.Z. Digitalwirtschaft

F.A.Z. Digitalwirtschaft

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00:00:03: Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist inzwischen auch ein Treffen, auf dem es viel um Technologie, künstliche Intelligenz und solche Themen geht.

00:00:12: Wenn und auch wenn nicht Donald Trump da ist, wie es dieses Jahr war, darüber wollen wir heute sprechen.

00:00:19: Und herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer, zu einer neuen Ausgabe unseres FAZ Digital Wirtschaft Podcast.

00:00:25: Mein Name ist Alexander Armbruster.

00:00:27: Ich bin Resolatein unserer Wirtschaftsredaktion und ich spreche heute mit unserem Herausgeber Carsten Knob, der in Davos vor Ort ist.

00:00:36: Hallo, lieber Carsten.

00:00:38: Hallo aus Davos, lieber Alex.

00:00:40: Ja, es gibt eine ganze Reihe von Themen Carsten, über die wir sprechen werden.

00:00:44: Das Treffen steht und stand.

00:00:47: sehr im Fokus von Donald Trumps Auftritt.

00:00:50: Wir wollen aber hier in diesem Podcast eben nicht so viel über Grönland und diese Fragen, sondern auch viel über Themen sprechen, die dort auch eine große Rolle spielen zunehmend allen voran die künstliche Intelligenz und die Digitalisierung.

00:01:03: Aber zunächst, du warst schon sehr oft in Davos.

00:01:07: Wie ist denn die Gesamtstimmung eigentlich in diesem Jahr?

00:01:10: sehr gedrückt, irgendwie so ambivalent?

00:01:13: Sag mal, deine Eindrücke.

00:01:15: Ja, schon sehr gedrückt.

00:01:16: Die Stimmung ist komplett von Donald Trump und seiner Grundlandagenda bestimmt gewesen.

00:01:23: Donald Trump schafft es, die Nerven der ganzen Welt auf sich zu ziehen und natürlich dann auch eines Weltwirtschaftsporums.

00:01:30: Für diese Gründung des Friedensrates wurde gerade die Hauptbühne des Konferenzzentrums vollkommen umgebaut.

00:01:36: Das hat sie so auch noch nicht gegeben.

00:01:38: Und ja, das beeindruckt die Menschen schon und es gibt kein Gespräch, wo das nicht eine Rolle spielt.

00:01:45: Jetzt wird es aber auch mit Blick auf unseren Digital Wirtschaftspodcast interessant.

00:01:49: Und das ist das, was für die nächsten Jahre jetzt die entscheidende Frage ist.

00:01:54: Kriegt es Europa hin, aus dieser Schulmeisterei und dieser Lehrstunde die richtigen Schlüsse zu ziehen und wachen wir in Deutschland und in Europa endlich auf diesen Worten rund um digitalen Binnenmarkt.

00:02:10: Fortschritt bei der Digitalisierung wirklich.

00:02:14: sichtbare Taten folgen zu lassen.

00:02:16: Es ist bitter Zeit.

00:02:19: Mit Schulmeisterei meinst du den Auftritt Donald Trumps, der ja in einer sehr ausführlichen Rede.

00:02:25: Ja, vor den

00:02:25: wesentlichen.

00:02:26: Ganz genau.

00:02:27: Also er hat erhebliche Kritik am Zustand Europas geübt.

00:02:31: Und die ist auch nicht in allen Teilen unberechtigt.

00:02:34: Es geht aber darüber hinaus.

00:02:36: Auch die amerikanischen Vorstandsvorsitzenden, die man hier spricht, blicken schon anders auf Europa als das noch vor zehn Jahren.

00:02:44: der Fall war.

00:02:45: Man merkt einfach, dass wir hier, das hat unser Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Rede heute ja auch gesagt, seit zehn Jahren jede Menge Chancen nicht nutzen, die wir eigentlich hätten.

00:02:55: Und darüber reden wir ja auch, die war Alexian im Podcast wieder und wieder, dass das Land seine Chancen nicht nutzt.

00:03:02: Wir haben so viele Talente bei uns an den Universitäten und auch in den Unternehmen werden so viele Dinge entwickelt.

00:03:09: Aber wir schaffen es nicht damit, das Geld zu verdienen, das dafür sorgt, dass wir wieder die Karten in der Hand haben.

00:03:17: We do not have the cards right now.

00:03:20: Davos ist das deutlich spürbar.

00:03:22: Also auch das, was sagt dann tatsächlich auch Unternehmenslenke auch aus Amerika, das wäre nämlich sonst meine nächste Frage gewesen.

00:03:29: Wie reden die denn, wenn nicht Donald Trump gerade dabei ist und sozusagen auch gefragt, meinst du, die reden auch so über Europa, weil sie halt das Gefühl haben, sie müssen es, weil es auch ein bisschen gewünscht ist.

00:03:42: Ich habe auch bisschen mitgekriegt oder immer mal reingeguckt, denn wie die Vorstandsvorsitzende, Jensen Wang war glaube ich gar nicht so.

00:03:51: Das stimmt, aber das hier in der Schweiz ist ja in Europa.

00:03:55: Die Leute sind hier in Europa zu Gast und sie wissen, dass ihnen ein paar freundliche Worte für Europa überhaben sollten.

00:04:03: Und das spielt eine nicht geringe Rolle.

00:04:05: Wie viel Überzeugung dabei ist, ist eine ganz andere Frage.

00:04:10: Es sind Amerikaner, die die Europäer darauf hinweisen, dass wir hier immer noch sehr, sehr hohe Forschungsbudgets haben.

00:04:18: Es sind die Amerikaner, also nicht Donald Trump, sondern die anderen, die es in dem Land ja auch noch gibt, die eine etwas differenzierte Meinung zu ihrem Präsidenten vertreten, die uns aufmunternd zuzulegen, mehr Geld auszugeben, die uns zurufen, hey, in euch steckt doch mehr.

00:04:37: Und ja, das ist ernst gemeint, aber es ist auch so ein bisschen mitleidig.

00:04:41: Und ich gehe ja schon lange nach Davos auf dieses Weltwirtschaftsforum.

00:04:46: Vor fünfzehn Jahren hatte hier niemand Mitleid, sondern da hatte Europa schon noch an europäische Unternehmen, hatten viele führende Positionen inne.

00:04:56: Und im Moment sitzt man hier vielen Leuten gegenüber, die früher mal oder auch jetzt die wichtige Vorstandsemter in Amerika bekladet haben, darüber einen Reichtum erwirtschaftet haben, den man sich in Europa kaum vorstellen kann.

00:05:11: Jetzt ihrerseits in alle möglichen Unternehmen Zitmanni investieren, wo dann wieder neue Ökosysteme entstehen, die sich untereinander befruchten.

00:05:20: Bei uns fehlt es an allen Ecken und Enden.

00:05:21: Aber meist der Kanzler hat es auch gesagt, der Kapitarmarkt ist auch ein Problem.

00:05:25: Jetzt machen wir das mal konkret.

00:05:27: Wenn Sie sagen, Sie haben Mitleid und Sie wünschen sich, dass wir hier ein paar Sachen besser mit hinkriegen, also über was genau reden wir dann jetzt im Moment.

00:05:36: Sind es die großen KI-Rechenzentren?

00:05:39: von denen in Amerika viele gebaut oder angekündigt werden.

00:05:42: Sind das, dass wir endlich ein Hyperscaler kriegen?

00:05:44: Ist es, dass wir auch große KI-Sprachmodelle brauchen, die mit dem Gemini, mit der GPT-Reihe und mit den anderen guten oder oder führenden Anbetern in Amerika oder die im Open Source Bereich so erfolgreich sind, wie die Besieg dann mithalten können aus China?

00:06:01: Also was, was ist das?

00:06:02: Alles,

00:06:02: was du sagst, alles, was du sagst über Alex, jeder einzelne Punkt davon, ist von entscheidender Bedeutung.

00:06:09: Und ich glaube auch wirklich für den Wohlstand unserer Kinder von existenzieller Bedeutung.

00:06:17: Unsere Löhne werden so nicht mehr weiter erwirtschaftswerten können, die in unseren Industrien gezahlt werden, wenn wir an diesen Stellen nicht endlich nachziehen.

00:06:26: Und Christian Klein, der Vorstandsvorsitzende von SAP, hat gerade heute Nachmittag hier noch auf einem Panel gesessen und Wie viele andere gesagt, Industrial AI, also die Nutzung der Daten, die in der industriellen Produktion anfallen, für KI-Modelle, die aus Europa kommen, das ist die letzte Chance.

00:06:47: Das müssen wir jetzt nutzen.

00:06:49: Und das ist sozusagen der Punkt, den ich zu seinen noch ergänften würde, aber er hängt damit unmittelbar zusammen.

00:06:55: Und ist optimistisch, dass wir das nutzen können?

00:06:58: Oder wie hat das sich geäußert?

00:07:00: Also SAP geht schon davon aus, dass wir das nutzen könnten.

00:07:05: Aber ich habe jetzt ein Tee in das Können eingefügt, wie man gehört hat.

00:07:10: Und es müsste halt wirklich mal losgehen.

00:07:13: Weißt du, wenn hier Vertreter von der Europäischen Kommission sitzen, das hört sich auch jedes Jahr gleich an.

00:07:19: was Europa alles kann, wie viele Start-ups wir haben, was sie alles tolles geregelt haben.

00:07:25: Und das, was ein amerikaner Sense of Urgence nennen würde, wenn man denen zuhört, die hier aus Brüssel hingeschickt werden, auch immer noch nicht richtig angekommen.

00:07:34: Und dann ist es einerseits, dass dann so ein Kanzler, wir berufen einen Sondergipfel ein, wo wir darüber reden, die Regulierung und solche Sachen.

00:07:43: Und wie kommen wir hier wieder endlich voran?

00:07:45: Wenn man dann denen aus Brüssel zuhört, hat man das Gefühl, nö, dem Kanzler haben die immer noch nicht richtig zugehört.

00:07:51: Und die Erfahrung lehrt, dass das in dieser Lebensschicht ja dann doch auch wieder alles erstickt wird, die diese eigentlich fantastische europäische Union im Bürokratismus nicht geschaffen hat.

00:08:03: Und wie schön wäre es, in einem Jahr in der Wurst zu sagen, oh, das ist doch anders gelaufen.

00:08:10: Wie viele sind denn eigentlich die deutschen Unternehmen da, Präsent SAP, hast du genannt?

00:08:15: Wer ist da noch da oder äußert sich?

00:08:19: Das müssen wir jetzt voneinander trennen.

00:08:22: SAP ist das einzige deutschen Unternehmen, das hier in der Groß sichtbar eine Präsenz an dieser Promenade hat, der Straße, die man so will, das Nervenzentrum zwischen dem Ort und dem Konferenzzentrum bildet.

00:08:37: Da gibt es nur noch S-A-P.

00:08:40: Sonst sind es ausschließlich Unternehmen aus dem Ausland.

00:08:44: Es gibt ja auch kein deutsches Haus, wo man die Interessen bündeln könnte und sich gemeinsam treffen könnte.

00:08:50: Die Deutschen und die Europäer haben dieses Treffen hier vollkommen aus der Hand gegeben.

00:08:55: Und jetzt nach dem Abschied von Klaus Schwab, dem Porums Mitbegründer oder Porums Gründer in dem Fall ja sogar, haben die Amerikaner auch auf der Bühne das Sagen.

00:09:05: Larry Fink, der ehemalige Black Rock Chef, moderiert ganz viele Panel.

00:09:09: Alle Technologiepanels habe ich den Eindruck landen bei ihm.

00:09:12: Die Europäer sind hier ganz schön ins Hintertreffen geraten, so.

00:09:16: Und das war aber die optische Präsenz, jetzt die Leute auf der Bühne ja gibt es, werden aber in der Aufmerksamkeit marginalisiert.

00:09:24: Es sind deutsche Vorstandsvorsitzende da, die sitzen ja auch auf Bühnen.

00:09:28: Es waren früher schon mal mehr und sie wurden stärker beachtet.

00:09:31: Also ich meine Josef Ackermann.

00:09:34: So ambivalent diese Person war, der war immer als Nachfolger auch geschwabt, als Chef vom Forum im Gespräch.

00:09:41: Das kann man belächeln, sagt aber auch, was der hier für eine Macht hatte.

00:09:45: Oder einen Ferdinand Piech, wenn der hier durch die Gegend ging, da haben sich die Leute so drauf gestürzt, wie jetzt auf Elon Musk.

00:09:51: Und jetzt ist es aber so, dass ein Uberschef hier sitzt und den Leuten erklärt, wie in zwanzig Jahren die Mobilität aussieht und der Chef von Bosch sitzt im Publikum und hört zu.

00:10:01: Dabei könnte man auch eigentlich sagen, dass wir uns gar nicht so klein machen müssen, denn wenn wir jetzt mal bei Ferdinand Piech bleiben und der Autoindustrie und vielleicht Elon Musk noch dazu nehmen.

00:10:14: Das Bild hat sich ja ein Stück gewandelt.

00:10:16: Wir haben hier auch vor sozusagen, wenn man vor zehn Jahren drauf geguckt hätte, wäre Tesla der Elektropionier und war irgendwie vorne dran, hat einen Markt revolutioniert.

00:10:25: und inzwischen hat Tesla eigentlich im Autobereich echte Schwierigkeiten und die deutschen Hersteller brauchen sich eigentlich nicht mehr so sehr zu verstecken.

00:10:35: Die Konkurrenz ist dann eher aus China sogar.

00:10:37: Aber malen wir manchmal auch ein bisschen zu sehr schwarz für uns, weil wir eigentlich in in in manchen Bereichen Auch viel besser als die Amerikaner sind.

00:10:46: Ehrlicherweise Autos sind nur ein Beispiel.

00:10:48: Maschinen wären anderes, so was wie Sie.

00:10:51: Maschinen können die Amerikaner doch überhaupt nicht.

00:10:55: Alex, du hast ja völlig recht.

00:10:57: Natürlich ist das so.

00:11:00: Vieles, was wir hier in Europa machen, was wir Deutschen machen, ist von der Ingenieursleistung her unvergleichlich viel besser als das, was die Amerikaner da zusammen klopfen.

00:11:11: Übrigens gilt es auch für Software oft, die ja beim Kunden erst zu Ende entwickelt wird, wenn man sich das mal so richtig vergegenwärtigt.

00:11:19: In uns steckt so viel mehr.

00:11:21: Aber wir schaffen es nicht, die Schnittstelle zu dem zu schaffen, wo das Geld verdient wird, wo so richtig Wertschöpfung stattfindet in der Form, womit die Amerikaner so unwahrscheinlich reich werden oder alle Europäer, die so klug sind, wenigstens in diese Aktien zu investieren, die halt in den vergangenen Jahren sich so unwahrscheinlich gut entwickelt haben.

00:11:40: Und diese Substanz, die wir immer noch haben, die beschwören wir aber jetzt schon so lange.

00:11:46: Und die Hand fällt uns jetzt endlich das digitale Geschäftsmodell ein, dass das schafft, dann ein Leverage dran zu machen, dass diese Unternehmen, die das so gut können und diese Ingenieure, die so unwahrscheinlich gut ausgebildet sind und unsere Arbeiter auch in den Fabriken, die mit dem dualen System unserer Ausbildung auf der Welt unvergleichlich gut dastehen.

00:12:09: dass die mit dem, was sie können, sich eben auch die Zukunft erobern.

00:12:13: Und wenn wir halt das nicht hinkriegen, das Modell für die industrielle, künstliche Intelligenz auf der Basis dessen, dass du eben in deiner Frage formuliert hast, weltmarktführend hinzubekommen, dann haben wir das letzte Ast, das es noch gibt, verspielt.

00:12:31: Vielleicht noch ganz kurz zur Autoindustrie.

00:12:34: Und den Hörerinnen und Hörern muss ich jetzt schon um Verzeihung bitten, dass ich heute etwas schneller rede als sonst, aber es gibt immer so viele Termine noch im Anschluss.

00:12:43: Also, was die Autorindustrie angeht.

00:12:46: Ja, inzwischen sind die deutschen Elektroautos der deutschen Premiumhersteller technisch besser als die von Tesla.

00:12:55: Aber die Deutschen haben es noch nicht begriffen.

00:13:00: Und es ist eine Glaubensfrage.

00:13:02: Und das ganze Thema Elektromobilität ist in Deutschland vollkommen ideologisch aufgeladen.

00:13:09: Und es gibt eine Debatte darüber, wie lange man diesen Verbrenner und so weiter.

00:13:16: Mir geht es gar nicht um Verbote, aber die Einsicht, dass die Zukunft der Automobilität elektrisch ist, die könnte natürlich schon in Deutschland in der breiten Masse mal greifen.

00:13:28: Und das ist Ein Wettbewerbsnachteil für uns, bis das hier in diesem Markt nicht so ist.

00:13:34: Das ist in Amerika aber auch nicht so.

00:13:36: Ja, die Autos müssen natürlich durch Leistung überzeugen, aber ein bisschen Mindset ist auch dabei.

00:13:43: Wir hatten dazu hier ja auch schon ein Tottkart.

00:13:45: Ich kann dir nur sagen, in der normalen Alltag-Nutzung ist ein Elektroauto aus neuer deutscher Produktion kein Problem.

00:13:52: Jetzt ist ein Thema, in dem sozusagen auch politischen Umfeld, auch eines, was in Davos dann mehrfach thematisiert wurde, unter anderem von Marc Carni, dem kanadischen Premierminister, auch unser Bundeskanzler Friedrich Merz hat das gesagt, auch der französische Präsident.

00:14:06: Emmanuel Macron, das haben sie auch alle nicht zum ersten Mal, aber zumindest Marcani hat eine sehr beeindruckende Rede gehalten.

00:14:13: Die gesagt haben, okay, wir müssen mehr technologisch nochmal souveräner werden, mehr selbstkönnen, unabhängiger werden von Angeboten von den sozusagen Großmächten, ungefähr so hat das formuliert.

00:14:26: Das bedeutet in der Praxis, dass wir vielleicht in Deutschland eben noch mal viel stärker nachdenken müssen, dass wir halt jetzt wirklich echt mal Alternativen brauchen in der Breite zu auch so Betriebssystemen wie Windows.

00:14:38: Gut, dass du mal Kani erwähntest.

00:14:40: Der Kanadier hat wirklich mit Abstand die beste Rede gehalten.

00:14:45: Ein Kollege in Frankfurt hatte die geniale Idee, die im Wortlaut online zu stellen.

00:14:50: Wir sind diplomierend für uns Journalisten hier vor Ort.

00:14:54: Die Zugriffszahlen erreichen wir, glaube ich, nicht mit einem einzigen der Stücke, die wir selbst verschreiben.

00:15:00: Die Rede interessiert die Menschen brennend und wer es von den höheren und höheren sich jetzt selber noch nicht durchgelesen hat, wir haben die ja auch immer noch auf unserer Webseite gut aufhindbar.

00:15:11: Eine wirklich sehr, sehr lesensbärte Einlassung, auch intellektuell auf einem vernünftigen Niveau.

00:15:17: Daran harpert es hier auf dem Weltwischer Zorro und in der Wurst durchaus auch manchmal.

00:15:22: Der hat sich wirklich Gedanken gemacht und offenbar auch schon ein paar Bücher gelesen.

00:15:26: So, jetzt zu deiner Frage.

00:15:28: Es ging im Kern darum, dass wir uns dieser neuen Realität endlich mal stellen sollen, dass wir uns nicht mehr vormachen sollen, dass wir lernen sollen, dass wir die sogenannten Mittelmächte tatsächlich auf sich alleine gestellt sind und wir die Möglichkeiten nutzen sollen, die wir halt untereinander haben.

00:15:52: Und unsere eigenen Regeln zum Teil auch bilateral machen.

00:15:55: Und Kanada hat damit ja auch schon angefangen so.

00:15:59: Und ja, dazu gehört natürlich auch der Gedanke, dass man sich abkoppelt von einem großen Bruder, der aus Amerika kommen, sich vielleicht dann doch stärker zu dem unsympathischen Störer auf dem Spielplatz entwickelt.

00:16:20: einfach immer nur seine Muskeln spielen.

00:16:23: Und ja, mit Blick auf unsere Themen hier im Digitalwirtschaftspotkast erinnert mich das dann sehr an das, was Eric Schmidt, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Google uns zugerufen hat, uns Europäern selbst mehr auf Open Source, macht euch unabhängiger.

00:16:38: Und ich kann mir vorstellen, dass da schön deutschen Bundesland, Schleswig-Holstein, ganz schön die Ohren geklungen haben, weil sie da ja schon sehr weit vorangekommen sind.

00:16:49: Also sollte wohl auch ein Vorbild für andere sein.

00:16:52: Ja, war auch mein Gedanke.

00:16:53: Das Stück kann man auch noch nachlesen.

00:16:55: Die versuchen jetzt wirklich in der Breite der Verwaltung Linux einzuführen.

00:17:00: weil das tatsächlich das Thema ist, wenn wir mal verschiedene Angebote durchgehen.

00:17:04: Suchmaschinen gibt es verschiedene, da ist Google zwar sehr dominant, aber es gibt einfach alternative Suchangeboten.

00:17:10: Jetzt kann man natürlich, ist klar, dass die sich auch in Richtung KI noch mehr verändert.

00:17:14: und KI Suche, aber die sind nicht alleine, auch von vielen anderen, auch von Social Media Angeboten kann man wechseln, auf andere einen schwer zu wechseln, ist nach wie vor einfach das Betriebssystem und Microsoft.

00:17:25: Und da kommt es mir immer sofort, da bräuchte mir echt mal eine Alternative, die wirklich Weil das auch für Unternehmen, was ist, das können Sie auch nicht von heute auf morgen austauschen.

00:17:33: Das ist einfach ein größerer

00:17:34: Akt.

00:17:35: Wenn man sich jetzt vornehmen könnte, man ist in einer Zeit spannend, dass man fünf Jahre wahrscheinlich schaffen.

00:17:40: Und wird es, Alex, Hörer geben, die sagen, ja, die reden da wieder.

00:17:46: Was machen sie denn selber?

00:17:48: So.

00:17:49: Und ja, das gebe ich zu.

00:17:51: Das ist schon so auch wir.

00:17:54: Also ich habe jetzt hier gerade einen.

00:17:56: Handy aus amerikanischer Entwicklung in der Hand der Text, also die ganze Vorbereitung dieses Interviews ist über Microsoft Teams gelaufen und natürlich benutzen wir auch bei der FHZ das Windows Betriebssystem.

00:18:09: Aber unsere beiden Produktions entscheidenden Software Systeme im Hause der Frankfurter allgemeinen Zeitung.

00:18:18: Das System mit dem unsere Online-Aktivitäten gesteuert werden und das System, mit dem die Zeitung produziert werden.

00:18:26: Das ist beides europäische Software.

00:18:29: Das eine Programm kommt aus Italien und das andere kommt aus der Schweiz.

00:18:34: Und man hätte sich da auch für andere Systeme entscheiden können, aus den Vereinigten Staaten zum Beispiel, aber wir haben uns für europäische Software entschieden und dafür geben wir sehr viel Geld aus und wir sind damit hochzufrieden.

00:18:47: So ist die Antwort dann doch ambivalent.

00:18:50: Ja, Auch wir müssten mehr tun und wahrscheinlich ganz besonders im Privaten, wo man ja auch zu Bequemlichkeiten leicht, weil man sonst auch schon genug zu tun hat.

00:19:00: Aber es ist auch nicht so, dass wir hier jetzt vollkommen ohne europäische Software-Lösungen in dir und jetzt auskommen würden und das Programm mit dem FATnet gemacht wird, das ist richtig, richtig gut.

00:19:11: Dazu gibt es übrigens auch eine eigene Podcast-Folge, die noch gar nicht verhalten.

00:19:15: Eine ketzerische Frage, wenn wir über das Betriebssystem hinausgehen und nochmal zum Thema Hyperscaler gehen, dass wir eben auch einfach große Internetkonzerne brauchen von einem Schlag wie Google Meta.

00:19:27: Amazon und so weiter.

00:19:29: Soweit ich sie überblicke, hat das nur ein einziges Land auf der Welt geschafft, so was ähnliches aufzubauen.

00:19:34: Ein Ökosystem mit einer relativ rabiaten Maßnahme.

00:19:38: Das Land heißt China.

00:19:39: Und die Maßnahme ist, indem sie einfach die Konkurrenz ausgeschlossen hat, weil die gesagt haben irgendwann mal, die sind halt so groß und mächtig und so bequem in der Nutzung.

00:19:49: Wenn die da sind, dann können hier Aufstrebende, die sind völlig chancellos.

00:19:54: müssen wir am Ende zu so einem drastischen Mittel greifen?

00:19:58: Wir müssen auf jeden Fall zu drastischeren Mitteln greifen.

00:20:01: Und wo wir uns auch was überlegen müssen, in der Hinsicht ist, was denn eigentlich die richtige Ordnungspolitik für die Zukunft ist.

00:20:09: Und ich sage dir ganz ehrlich, Alex, ich bin da auch hin und her gerissen.

00:20:14: Weil eigentlich ist natürlich der Markt schon das richtige Steuerungsinstrument.

00:20:20: Und die Unternehmer haben die besten Ideen, wohin sie gehen müssen.

00:20:24: daran ändert sich auch nicht.

00:20:26: Und doch muss man natürlich konstatieren, dass Länder, die über starliche Budgets extrem geholfen haben, dass sich Unternehmen entwickeln können, im Moment erfolgreicher sind.

00:20:42: Und so sehr das zu bedauern ist, dass wir in Europa jetzt so viel mehr Geld für Rüstung ausgeben müssen.

00:20:49: Vielleicht steckt darin auch ein bisschen die Lösung für dieses Problem.

00:20:53: In Amerika ist Der Aufstieg des Silicon Valley ohne die massiven Rüstungsausgaben der Vereinigten Staaten nicht vorstellbar gewesen, noch nie.

00:21:02: Und das hat ja Sorge auch zugenommen.

00:21:04: Und bis hin zu solchen Unternehmen, auch wie Pallant hier, die ohne den CIA überhaupt nicht existieren würden.

00:21:11: Ich meine, das passt auch ein bisschen zur Kanisrede.

00:21:13: Ich glaube auch, der Markt kann viel und die Unternehmen haben dann die besseren Ideen.

00:21:18: Es sind ja dann auch Unternehmen, die diese Aufträge kriegen, auch vom Staat, die dann auch in den Wettbewerb stehen.

00:21:23: Und es ist ein bisschen gerichteter und ehrlich gesagt, das kann man ja auch relativ offen sagen.

00:21:27: Und zu das ist ja ein Kanier hat ja das Havel-Zitat gebracht, nehmt die Schilder runter.

00:21:33: Wo drauf

00:21:34: steht, dass alles super funktioniert.

00:21:36: Genau, lügt euch nicht weiter an oder tut nicht so, als würde das System in der gewissen Ordnung funktionieren, wenn es gar nicht so ist.

00:21:43: Und das kann man ja auch einfach zugeben.

00:21:45: Das ist so, das ist auch in der... kann man auch in der Geschichte der Vereinigten Staaten übrigens sehen, wie die als Land im Sich... Wir haben ja dieses Jahr dann ein Unabhängigkeits-Sybiläum, wenn man das nachliest oder nachvollzieht nochmal wie... die ihre Land, ihre Wirtschaft aufgebaut haben, das war sehr protectionistisch, sehr abgeschottet.

00:22:05: Auch die haben, um eigene Industrie aufzubauen, erst mal Industrie von draußen rausgehalten.

00:22:11: Also auch sozusagen mit Großbritannien, Urland des Kapitalismus sozusagen und der Marktwirtschaft und dem großen Vorbild für eine lange Zeit des letzten Jahrhunderts gibt es die Elemente.

00:22:23: Und das ist, wie du sagst, das ist was wir in Europa oder vor allem in Deutschland halt nicht hatten.

00:22:28: Wir haben sowieso mit unserer Bundeswehr sehr lange gehadert, bis die Bedrohung jetzt so offensichtlich zugenommen hat, also gehadert als Bevölkerung.

00:22:37: Und dass man eben das hat das dann auch nicht begriffen, als dass das auch ein Stichwort Dulius als eine Chance ist.

00:22:44: Die entwickeln ja auch Sachen und Techniken, die man auch woanders braucht.

00:22:47: Und dann ist da ein großes Budget und dann kann man auch Nachfrage über eine lange Zeit mal garantieren.

00:22:52: Denn so.

00:22:53: Unternehmen, die dann was Neues entwickeln, die sagen halt ja, können wir machen.

00:22:56: Also, die brauchen natürlich auch ein Gewissen für ihre Planbarkeit dann auch mal die Zusage, okay, wir kaufen jetzt mal die nächsten fünf Jahre bei euch ein und nicht nur drei Wochen und dann schauen wir mal, damit die halt auch was machen.

00:23:08: Also,

00:23:09: genau so fühlt sich das ganze Puzzle zusammen.

00:23:12: Auch hier stimme ich dir zu einhundert Prozent zu.

00:23:15: Planbarkeit ist unerlässlich.

00:23:17: Ein Hin und Her können die Unternehmen für solche Dinge die jetzt entschieden werden müssen bei den Summen, die jetzt in Rechenzentren oder was auch immer investiert werden muss, nicht gebrauchen.

00:23:29: Das andere ist Friedrich Merz und seinen Kollegen, die sich zu diesen Sondergipfel treffen, es maximales Glück zu wünschen, bei der Endbürokratisierung und die Regulierung und hoffentlich kommen sie voran und scheitern nicht an der Lebensschicht.

00:23:43: Eigentlich sind sie ja die Chefs.

00:23:47: Wenn wir jetzt Planbarkeit bekommen, und für die Unternehmer Luft zum Atmen und flexiblere Lösungen und möglicherweise auch längere Arbeitszeiten und und und, dann ist er, wenn man so will, dem ordnungspolitisch diesen marktwirtschaftlichen Unternehmertum Gedanken auch genüge getan.

00:24:08: Und wenn dann als drittes Puzzlestück die Investitionen in die Verteidigung, wenn sie jetzt denn jetzt nun schon notwendig sind und sie sind es ja dazu kommen, Und dieses Geld, vorrangig in europäische Angebote investiert wird, dann geht es mit diesen drei Säulen eine echte Chance, dass wir hier in Davos auch nochmal wieder etwas besser dastehen als im Moment und damit auf der ganzen Welt.

00:24:35: Und was für Europa gilt, sich zusammenzuraufen, gilt natürlich auch für unser eigenes Land, die Bundesrepublik Deutschland.

00:24:43: Erst mal für die Regierung, dass sie vielleicht mehr an einem Strang zieht.

00:24:47: Und dann aber auch für unseren haben wir hier auch schon, glaube ich, unzählige Male thematisiert Föderalismus.

00:24:52: Wenn man dann solche Infrastruktur baut, dann kann nicht sein, dass.

00:24:56: dass im Streit darum, wo es hingestellt wird, weil es dann gerne jeder hätte, dass man dann zu zehn oder sechzehn oder wie vielen Kleinlösungen kommt, sondern dann müssen auch mal Entscheidungen, die nicht mit der Gießkanne gemacht werden, getroffen werden.

00:25:09: Und man sagt, das Standort ist dann A, B und C und damit nicht die Standorte E, F, G und nicht heißt, dann ist dann halt auch wirklich Null, damit man das andere groß machen kann.

00:25:18: Das ist was, was ja bei uns auch immer ein Thema ist.

00:25:21: Darf ich ergänzen weg mit diesen ganzen Datenschutzbeauftragten?

00:25:25: Einer für Deutschland reicht vollkommen aus, weil es gehört übrigens auch ganz, ganz wichtig zu diesem Punkt, den wir jetzt eingangs betont haben mit diesem Zugang zu Daten aus der industriellen Produktion.

00:25:36: Es ist auch ein Punkt, der Christian Klein sehr, sehr wichtig war, eben gerade in dem Panel.

00:25:41: Dieser Zugang zu diesen Daten, denn die Daten entscheiden beim Aufbau von KI-Systemen ja über alles, wie unsere Hörer wissen.

00:25:49: darf nicht die ganze Zeit von Datenschutzbedenken blockiert werden, weil die anderen kümmern sich da überhaupt nicht drum.

00:25:56: Und das muss aufhören.

00:25:59: Wir vergeben uns unsere Chancen.

00:26:02: Entschuldige, dass ich so emotional bin, aber das ist, da wussten wir ja fast einen wirklich an.

00:26:07: Ja, das glaube ich.

00:26:08: Gibt es denn oder hat es in den vergangenen Tagen wirklich auch dezidiert Panels gegeben oder Themen, wo die vielleicht dann doch nicht ganz so Amerika dominiert waren, wo man schon gesagt hat, okay, hier sind die Europäer in bestimmten Bereichen, also das sind sie stark, da können wir viel zuversichtlicher sein.

00:26:27: Ach weißt du, nein, das liegt aber auch daran, dass man sich natürlich schon die Ausdruck, von denen man glaubt, dass die Menschen das am meisten interessiert und das bekommt Donald Trump ja auch super hin.

00:26:38: Das ist alles wieder und wieder an das Andock, was er gerade so an Themen in die Welt setzt.

00:26:45: Aber ja, man bereitet sich auf dieses Davos ja auch vor und macht Vorhertermine.

00:26:50: Und ich habe mit Josef Aschbacher, dem Generaldirektor der European Space Agency, also der ESA gesprochen.

00:26:58: Und Europa ist in der Raumfahrt sehr viel kompetenter, als man glaubt, wenn man nur auf Elon Musk und SpaceX und die Amerikaner schaut.

00:27:06: Und das übrigens auch viel Dual Use.

00:27:09: Verteidigungsausgaben spielen da auch keine geringe Rolle.

00:27:12: Aber wir sind mit der ESA auf einem sehr, sehr guten Weg und aber auch da ist eine Zahl interessant, die ich jetzt gerade spontan im Kopf habe.

00:27:22: In Amerika wird sechsmal so viel für die Raumfahrt ausgegeben und Europa hat mehr Einwohner als die Vereinigten Staaten von Amerika.

00:27:31: Wir könnten in diesen ganzen Dingen mehr Gas geben.

00:27:36: Europa könnte und ich würde sagen, sollte es sich leisten.

00:27:41: Es lohnt sich.

00:27:42: Ja, das ist das, was mir auch immer ein bisschen betrübt, dass wir eigentlich von der Wirtschaftskraft könnten wir deutlich mehr hinbekommen und stemmen.

00:27:51: Es ist halt einfach manchmal zu wenig Zug dahinter, was aber eben auch in der Struktur liegt, dass halt hier viele Nationalstaaten mit immer noch unterschiedlichen Systemen versuchen müssen, sich auf was zu einigen und die Kompromisse, die dann erzielt werden, dann halt manchmal nicht, also oft.

00:28:07: einfach nicht auf Geschwindigkeit und sehr pragmatisch und wir müssen es jetzt mal probieren liegen, sondern dass jeder irgendwie bedacht und keiner vergessen wurde.

00:28:16: Damit müssen wir halt auf der Seech noch nicht so richtig, wie wir das auflösen.

00:28:19: Das ist auch, muss ich auch ehrlich sagen, auch zunehmend schwer, das als Ausweis von Stärke zu verkaufen oder zu vermarkten.

00:28:26: Kann man nur so stehen, das ist so.

00:28:29: Ja, das düsterste Davos, dass du möglicherweise jemals erlebt hast, ist das so?

00:28:35: Auf eine

00:28:35: Art und Weise schon.

00:28:36: Also eine Finanzkrise war auch... ...blöd.

00:28:40: Zwischendurch gab es eine Pandemie.

00:28:44: Aber dass sich die ganze Weltordnung verschiebt und dann bei dem Unfall gerade zugucken kann, das ist neu.

00:28:51: Ja, vor allem bei den anderen war es ja auch so, dass da dann irgendwie immer... doch auch die Welt insgesamt zusammengearbeitet hat und versucht hat, wie kommen wir da jetzt halt raus aus dem ganzen aus der Finanzkrise?

00:29:06: Wie kommen wir aus Covid raus?

00:29:08: Wer hat jetzt ein Medikament zuerst entwickelt?

00:29:10: Was können wir für uns dann holen und lernen?

00:29:13: Es war ein.

00:29:14: Es war eine große Krise, aber es war irgendwie klar, dass man versucht, gemeinsam da rauszukommen.

00:29:19: Und jetzt ist das ganze Mindset zunehmend.

00:29:22: Es wird gegeneinander gearbeitet und es steht halt nicht win-win im Fokus, sondern...

00:29:27: Was hole ich für mich am breiten raus?

00:29:30: Auf Kosten von anderen und auch mit der Perspektive, dass es gar nicht erst recht auf Kosten von anderen, weil dann der Abstand sich ja nochmal verkröpft.

00:29:38: Wenn ich noch einen eingebanke, fällt mir jetzt bei dem, was du gerade gesagt hast.

00:29:42: noch ein, was ich nicht verstehe.

00:29:46: Das begleitet mich schon seit dem vergangenen Jahr da wo es.

00:29:49: Und dann habe ich es irgendwie wieder vergessen und da müssen wir zwei glaube ich auch noch mal vielleicht auch noch mal eine Podcastbeuge zu machen.

00:29:56: Warum arbeitet die deutsche Industrie in diesen Punkten rund um AI und industrielle Daten nicht viel viel stärker mit den Japanern zusammen?

00:30:08: Wir könnten Deutschland und Japan, die ganze Ingenieurskultur, und Japan galt ja früher auch mal als absolute Zeitherkland.

00:30:18: Und wir haben ganz ähnliche Schwierigkeiten, übrigens, bis zu nahe auch alternden Bevölkerung und so.

00:30:23: Es gibt unwahrscheinlich viele Japaner.

00:30:26: Diese Insel wirkt nur von hier aus so klein.

00:30:30: Und wir lassen uns marginalisieren von diesem Boss, der sich da jetzt auf den Spielplatz gestellt hat.

00:30:36: Und warum suchen Deutschland und Japan nicht den Schulterschluss bei diesem Thema Artificial Industrial Intelligence?

00:30:45: Nur ein Gedanke, vielleicht nehmen wir das mal mit in dieses Jahr.

00:30:49: Ja, auf jeden Fall.

00:30:50: Eine erste spontane Antwort wäre, weil es halt wirklich weit weg ist.

00:30:55: Ja, aber das spielt in dieser Welt auch immer weniger eine Rolle.

00:30:59: Ja, aber wie man dann sieht, ist dann doch gut, wenn du eine große Einheit mit dem großen Markt hast, auf dem du skalieren kannst, dem großen gemeinsamen Markt.

00:31:06: Aber finde ich ein gutes Thema.

00:31:09: Wir nehmen es uns als Frage mit.

00:31:12: Karsten, vielen Dank.

00:31:14: Gerne.

00:31:14: Für den Einblick in Davos, auch wenn er dieses Jahr sehr betrüblich war.

00:31:18: Ihnen liebe Hörerinnen und Hörer, vielen Dank, dass Sie einmal mehr eingeschaltet haben.

00:31:22: Wir halten Sie nicht nur über Davos und nicht nur darüber, ob Deutschland und Japan besser zusammenarbeiten könnten.

00:31:29: sondern auch über alle anderen wichtigen Themen in diesem Podcast auf dem Laufen.

00:31:32: Dann haben Sie eine hoffentlich gute Zeit und wenn Sie mögen, dann bis in der kommenden Woche.

00:31:38: Ciao!

Über diesen Podcast

Im Podcast "F.A.Z. Digitalwirtschaft" (früher FAZ D:ECONOMY) sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext.

Zur App für iOS und Android: https://app.adjust.com/8sasetq_gxy4985
Mehr erfahren: https://fazdigitec.de

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

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